Magisches Journal

Kunst, Farbe, Verwandlung - Texte und Bilder können teilweise KI-generiert sein


Magisches Journal von Morpheo


Schön, dass Du hier bist. 

Willkommen im magischen Blog des Kunstateliers Morpheo – wo Farben Geschichten erzählen, 

Fantasie Flügel verleiht und aus Kreativität manchmal echte Lebensfreude entsteht.



Freitag, 23.10.2026 - 
Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

🌶️ Chromatius und der Kampf um die Chili-Pfanne – oder: Wer zuerst kommt, frisst zuerst!

 

Liebe Freunde des guten Geschmacks, geschätzte Mitnascher und sonstige Kalorienverdränger!

 

Ich habe leider keine Zeit. Dringende Geschäfte! Äusserst wichtige Angelegenheiten! Eine kulinarische Staatskrise bahnt sich an! Morpheo hat eine riesige Pfanne voll frischgekochtem Chili con carne fabriziert, und ich muss unverzüglich meinen Beobachtungsposten beziehen.

 

Warum, fragt Ihr?

 

Weil ich Morpheo kenne! Der Mann ist Künstler, Alchemist, Gastgeber und Menschenfreund. Aber wenn es ums Portionieren geht, fehlt ihm manchmal der nötige Weitblick. Da stehen Vorbestellungen für heute und morgen an, und wenn er jedem Gast eine anständige Portion schöpft, könnte am Ende für mich nur noch ein trauriger Löffel Sauce mit einer einsamen Bohne übrig bleiben!

 

Das wäre eine Katastrophe. Eine Tragödie. Ein Fall für die internationale Chili-Schlichtungskommission!

 

Dabei muss ich zugeben, dass sich das Kunstatelier Morpheo prächtig entwickelt. Ursprünglich sollte hier hauptsächlich mit Acrylic Pouring gekleckert, gepinselt, experimentiert und Kunst erschaffen werden. Dazu Workshops, Ausstellungen und allerlei kreative Farbexplosionen.

 

Doch inzwischen ist aus diesem Kunsttempel immer mehr ein Begegnungsort geworden, an dem Menschen plaudern, lachen, Kaffee trinken und sich auch kulinarisch verwöhnen lassen können.

Und wisst Ihr was? Ich finde das grossartig!

 

Schliesslich braucht auch die Seele gelegentlich Nahrung. Und der Magen erst recht! Bei mir persönlich ist die Seele übrigens direkt mit dem Verdauungstrakt verbunden. Sobald irgendwo ein Deckel von einem Kochtopf gehoben wird, beginnt mein inneres Glückshormon Samba zu tanzen.

 

Natürlich habe ich Morpheo längst eine umfassende Speisekarte vorgeschlagen. Ein Sechs-Gang-Menü wäre doch das Mindeste! Vorspeise, Suppe, Zwischengang, Hauptgang, Käseplatte und Dessert. Bei besonders guter Laune könnte man noch einen siebten Gang einführen: Nachschlag!

 

Doch was macht dieser undankbare Gastgeber? Er lehnt meinen genialen Vorschlag glatt ab!

 

Lediglich bei den Virscvhlägen für Ghackets mit Hörnli und Apfelmus, feiner Bündner Gerstensuppe und seinem köstlichen Gulasch begann er plötzlich interessiert zu lauschen.

 

Na also! Geht doch!

 

Allerdings besteht Morpheo hartnäckig darauf, seine Gäste nach ihren kulinarischen Wünschen zu fragen. Er möchte wissen, worauf die Menschen Lust haben, und danach sein Angebot gestalten.

 

Unfassbar!

Wozu hat er denn mich? Ich bin schliesslich der wichtigste Degustationsonkel des gesamten Betriebs! Meine Geschmacksknospen sind von unschätzbarem Wert. Meine kulinarische Urteilskraft ist legendär. Und meine Fähigkeit, innerhalb kürzester Zeit eine Portion verschwinden zu lassen, verdient eigentlich einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

 

Aber gut. Wahre Genies werden bekanntlich selten zu Lebzeiten verstanden.

 

Jetzt muss ich los! Mein Beobachtungsposten hoch oben auf dem Gestell wartet. Von dort habe ich sowohl die Chili-Pfanne als auch den Pöschteler im Blick. Vielleicht bringt er mir endlich einen Brief von meiner lieben Chromatia. Man darf ja noch hoffen!

 

Bis dahin bewache ich die Vorräte. Rein wissenschaftlich natürlich. Schliesslich muss jemand kontrollieren, ob das Chili auch morgen noch geniessbar wäre. Mehrfaches Probieren ist dabei unerlässlich.

 

Und jetzt kommt die gute Nachricht für Euch:

Wer feines Chili con carne mag, darf gerne im Kunstatelier Morpheo vorbeischauen! Morpheo hat so viel gekocht, dass es locker für mich und Dich reicht. «Äs hett, solang’s hett»!

 

Also, liebe Leute: Kommt vorbei, geniesst etwas Feines und lasst uns gemeinsam das Leben feiern!

 

Ich wünsche Euch ein wunderbar gemütliches Wochenende mit viel Freude, herzlichen Begegnungen und stets einem vollen Teller.

 

Und falls Ihr mich sucht: Ich bin der kleine Farbgeist oben auf dem Gestell. Der mit dem verdächtig runden Bauch.

Euer Chromatius

Pinselgeist, Chili-Wachmann und ungekrönter König der Nachschlag-Kultur 🌶️😈

 



Montag, 19.10.2026

🔮 Morpheos Nachtvision – Teil 6

Die Welt, die keinen Krieg mehr braucht

 

Zusammenfassung: Morpheos Vision – Die ersten Teile

Die Nacht, in der mir die Erde ihr Geheimnis zeigte

Eine Vision von Morpheo – 30. Oktober 2010

In jener geheimnisvollen Nacht zeigte mir die Erde Bilder einer Zukunft, in der verdorrende Landstriche und eine unbekannte Ursache den Beginn eines gewaltigen Wandels ankündigten. Geld, Strom, Internet, Handys und künstliche Intelligenz verschwanden. Was würde vom Menschen bleiben, wenn seine gewohnte Welt plötzlich verstummte?

Während die Städte ihre Bedeutung verloren und neuen, naturnahen Lebensformen Platz machten, standen die Alten vor einer aussergewöhnlichen Aufgabe: Sie sollten die nachfolgenden Generationen, darunter die geheimnisvollen Indigo- und Kristallkinder, in eine völlig neue Wirklichkeit begleiten.

Eine Welt ohne Besitzgier und Machtkämpfe nahm Gestalt an. Gedanken ersetzten weite Reisen, Telepathie überwand Sprachgrenzen und ein universelles Wissensnetz verband die Menschen. Wünsche schienen Wirklichkeit zu werden – fast wie im Schlaraffenland, wo das Tischlein sich selbst deckt.

Anstelle von Beton und Konkurrenz entstanden Gärten, individuelle Häuser, familiäre Gemeinschaften und ein Leben im Einklang mit der Natur. Krieg schien überflüssig, Frieden selbstverständlich.

Doch weshalb durfte ausgerechnet ich, Morpheo, einen Blick auf diese mögliche Zukunft werfen? War es eine Warnung, eine Hoffnung oder ein Auftrag, dessen wahre Bedeutung sich erst noch offenbaren muss?

 

🔮 Morpheos Nachtvision – Teil 6

Die Welt, die keinen Krieg mehr braucht

 

Am Ende meiner Vision wurde es still.

Nicht die unheimliche Stille vom Anfang.

Eine andere Stille.

Eine friedliche.

 

Ich sah Menschen in ihren Häusern.

Kleine Häuser.

Natürliche Häuser.

Dazu Gärten, Bäume, Blumen und Tiere.

Die Natur hatte ihr ursprüngliches Kleid weitgehend zurückerhalten.

Die Menschen arbeiteten nicht mehr endlos, nur um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Sie hatten Zeit.

Zeit für ihre Familien.

Zeit für Freunde.

Zeit für Gespräche.

Zeit für ihre Gärten.

Und vielleicht sogar Zeit, einfach einmal auf einer Bank zu sitzen und gar nichts zu tun.

 

Ich gebe zu: Dieser letzte Punkt gefällt mir besonders gut.

Denn wir Menschen haben manchmal eine erstaunliche Begabung dafür entwickelt, sogar unsere Freizeit zu verplanen.

In meiner Vision war das anders.

Das Leben war gemütlicher geworden.

 

Und gleichzeitig verschwand etwas, das unsere Geschichte über Jahrtausende begleitet hatte: der Kampf um Besitz und Macht.

Wenn niemand einem anderen etwas Wertvolles wegnehmen kann, weil die Dinge ihren bisherigen materiellen Wert verloren haben, gibt es keine Gründe mehr für Raub, Neid und Missgunst.

Wenn niemand durch Besitz Macht über andere ausüben kann, verliert Macht ihren Reiz.

Wenn niemand dem anderen etwas beweisen muss, verliert Konkurrenz ihre Bedeutung.

 

Und wenn Menschen nicht mehr ständig Angst haben müssen, zu wenig zu besitzen, entsteht vielleicht etwas, das wir heute nur schwer beschreiben können:

Genügsamkeit.

Frieden.

Vertrauen.

 

Auch Länder, wie wir sie heute kennen, verschwanden in meiner Vision.

Die Menschen lebten nicht mehr in streng voneinander getrennten politischen Einheiten.

Sprachbarrieren waren verschwunden.

Alle konnten sich miteinander verständigen.

Auch die Religionen veränderten sich grundlegend.

Nicht unbedingt deshalb, weil die Menschen plötzlich keine Spiritualität mehr hatten.

Im Gegenteil.

Ich sah eher eine Rückkehr zu einem gemeinsamen Urwissen über die Natur und ihre Gesetze.

Weniger Streit darüber, wer die einzig richtige Wahrheit besitzt.

Mehr Staunen darüber, dass überhaupt alles existiert.

 

Und wieder war da die Natur.

Sie versorgte die Menschen weitgehend.

Die Gärten dienten nicht mehr hauptsächlich dazu, das Überleben zu sichern.

Man pflegte sie aus Freude.

Man pflanzte Blumen, weil sie schön waren.

Man kümmerte sich um Tiere, weil man sie liebte.

Man sass unter einem Baum, weil man dort gerne sass.

 

Vielleicht ist das gar nicht so kompliziert.

Vielleicht besteht ein gutes Leben letztlich aus sehr einfachen Dingen.

Ein Zuhause.

Menschen, die einem wichtig sind.

Natur.

Gesundheit.

Frieden.

Zeit.

Und die Freiheit, man selbst zu sein.

 

Doch dann wurde mir in der Vision noch etwas Persönliches gezeigt.

Ich sah diese zukünftige Welt.

Eine Welt, die – wenn meine Vision überhaupt einen zeitlichen Rahmen hat – irgendwann um das Jahr 2323 herum einen grossen Wandel vollzogen haben sollte.

 

Und ich wusste: Ich selbst würde diese Zeit nicht mehr als lebender Mensch erleben.

Ich würde sie aus einer anderen, ausserirdischen Sphäre beobachten.

Dieser Gedanke war weder traurig noch beängstigend.

Er fühlte sich erstaunlich friedlich an.

 

Denn meine Vision gab mir etwas, das ich bis heute bewahrt habe: Hoffnung.

 

Sie sagte mir nicht, dass der Weg dorthin einfach werden würde.

Im Gegenteil.

Ich sah Chaos.

Leiden.

Verluste.

Umbrüche.

Und einen langen Wandel über ungefähr 200 bis 300 Jahre.

 

Aber ich sah auch etwas, das nach all diesem Wandel möglich sein könnte: Eine Menschheit, die gelernt hat, anders miteinander und mit der Erde zu leben.

 

Vielleicht ist meine Vision eine Zukunft.

Vielleicht ist sie ein Symbol.

Vielleicht ist sie einfach eine Botschaft meiner Seele.

Das weiss ich nicht.

 

Aber eines weiss ich: Wenn ich heute auf unsere Welt schaue, sehe ich manchmal tatsächlich schon kleine Hinweise darauf.

Menschen, die bewusster, wertfreier und dankbarer leben möchten.

Menschen, die die Natur schätzen und behutsam mit ihren Ressourcen umgehen.

Menschen, die teilen statt horten.

Menschen, die sich nach Frieden sehnen.

Menschen, die erkennen, dass ein gutes Leben nicht automatisch ein Leben mit möglichst viel Besitz ist.

 

Und vielleicht beginnt jeder grosse Wandel genau dort.

Nicht im Jahr 2323.

Nicht irgendwo weit entfernt.

 

Sondern bei einem einzelnen Menschen, der heute entscheidet: Ich möchte ein kleines Stück dieser friedlicheren Welt schon jetzt leben.

 

Vielleicht ist das die eigentliche Botschaft meiner Nachtvision vom 30. Oktober 2010.

Nicht: „Wartet auf die Zukunft.“

Sondern: „Beginnt mit dem Frieden, den ihr euch für die Zukunft wünscht – heute.“

 

Und Chromatius?

Der sitzt natürlich immer noch auf seinem Regal.

Er behauptet, er habe mir schon 2010 gesagt, dass die Menschheit irgendwann zur Vernunft kommen werde.

 

Ich behaupte, er habe damals noch nicht einmal gewusst, wie man „Vernunft“ buchstabiert.

Aber vielleicht hatte der kleine Pinselgeist ja tatsächlich recht.

Manchmal brauchen grosse Veränderungen eben einen langen Atem.

Und manchmal einen kleinen Farbklecks zur Erinnerung daran, dass selbst eine sehr ernste Zukunftsgeschichte ein bisschen Humor verträgt.

 

 



18.10.2026 -🌿
Wochenrückblick und Wochenausblick im Kunstatelier Morpheo

Herbst-Blues im Kunstatelier Morpheo – zwischen grossen Träumen und kleinen Kaffeetassen

 

Ich bin grundsätzlich ein positiv eingestellter, lösungsorientierter Mensch. Einer, der lieber nach Möglichkeiten sucht, statt Probleme zu wälzen. Doch langsam, aber sicher schleicht sich auch bei mir der Herbst-Blues ein. Nicht wegen des grauen Wetters, sondern wegen der Kundschaft, die nur zögerlich ins Kunstatelier Morpheo tröpfelt.

 

Mit grosser Begeisterung wird gestöbert, gestaunt und gefragt. Doch am Ende bleibt es im besten Fall bei einer Tasse Kaffee. Nun ja, auch Kaffee ist flüssiges Gold – aber leider bezahlt man damit weder Miete noch Stromrechnung!

 

Dabei hatte ich im April 2026 bei der Eröffnung meines Geschäfts im renommierten Bruggerhaus in Rorschach so schöne Erwartungen. Menschen sollten hereinschneien, Kunst entdecken, Bilder kaufen, Kunstbedarf, alchemistische Kostbarkeiten oder esoterische Schätze mit nach Hause nehmen. Workshops sollten ausgebucht sein, Mädelsabende, Firmengaudis und Familienspass für Leben im Atelier sorgen.

 

Und tatsächlich: Ich kündige Workshops an, und viele finden die Idee grossartig. Besonders, weil man sogar online mitmachen kann. Ich organisiere einen Künstlertreff, eine Kreativpause und alchemistische Workshops. Die Begeisterung ist gross – zumindest in Worten.

 

Nur scheinen zwischen «Das ist ja toll!» und «Ich melde mich verbindlich an!» manchmal ganze Kontinente zu liegen.

 

Selbst meine Weisswurst mit Brezel, süssem Senf und alkoholfreiem Bier lockt kaum Menschen in die Arkade. Einzig Chromatius, mein verfressener Pinselgeist, zeigt sich von meinem kulinarischen Angebot nachhaltig beeindruckt. Da meine belegten Brote, Sandwiches und mein Birchermüesli häufiger in meinem eigenen Magen als bei zahlenden Gästen landeten, gibt es sie inzwischen nur noch auf Vorbestellung. Auch ein Künstler muss schliesslich wirtschaftlich denken!

 

Und dann frage ich mich gelegentlich: Betreibe ich diesen riesigen Aufwand wirklich für eine Stadt, die mein Angebot vielleicht gar nicht braucht? Der Gewerbeverein kassiert seinen Jahresbeitrag, doch die erhoffte gegenseitige Unterstützung unter den Gewerbetreibenden fühlt sich für mich bislang eher überschaubar bescheiden an.

 

Manchmal träume ich deshalb davon, meinen Lebenstraum einfach einzupacken und meinen Ruhestand im verschlafenen Wald AR zu geniessen. Ganz ohne Öffnungszeiten, Warenbestellungen und die bange Frage, ob heute jemand kommt.

 

Natürlich würden dann vermutlich manche bedauern: «Wie schade! So ein einzigartiger Begegnungsort!»

Ja, schade wäre es tatsächlich. Aber ein Geschäft kann nicht allein von Komplimenten leben. Es braucht Menschen, die nicht nur applaudieren, sondern auch einkaufen, teilnehmen und mithelfen, dass eine Idee weiterleben kann.

 

Und Hand aufs Herz: Erwarten wir heute nicht oft ein Vollsortiment wie im Internet, vergessen dabei aber, wie viel Platz, Geld und Zeit ein kleines Geschäft dafür investieren müsste? Und bestellen wir am Ende trotzdem lieber online, weil es bequemer ist?

 

Liest überhaupt jemand regelmässig meinen Blog? Falls ja, habe ich eine kulinarische Einladung für euch!

Am kommenden Freitag und Samstag gibt es im Kunstatelier Morpheo feines Chili con carne mit hausgemachtem Sauerteigbrot – auch zum Mitnehmen. Ich freue mich über jeden Besuch, jede Bestellung und jedes ehrliche Feedback.

 

Ab Dienstag, 27. Oktober, bis Samstag, 7. November 2026, könnt ihr ausserdem eine Auswahl möglicher Kalenderbilder bestaunen. Ihr entscheidet mit, welche zwölf Motive anschliessend den Kalender 2027 schmücken. Vorbestellungen sind willkommen!

 

Ich liebe es nach wie vor, für Menschen da zu sein, ihnen zuzuhören und ihnen etwas Besonderes anzubieten.

Darum gebe ich meinen Traum noch nicht auf. Aber vielleicht braucht er ein wenig Unterstützung von euch.

 

Kommt bitte vorbei, entdeckt meine kleine Verkaufswelt, kauft etwas Schönes oder verratet mir, was ihr gerne im Sortiment sehen würdet.

 

Denn ein Begegnungsort lebt nicht allein von schönen Ideen. Er lebt von Menschen, die ihn mit Leben füllen.

Und wer weiss: Vielleicht wird aus meinem Herbst-Blues mit eurer Hilfe schon bald wieder ein kunterbunter Morpheo-Frühling mitten im feuchtkalten Herbstnebel!

 



Freitag, 16.10.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius
Chromatius und die menschliche Erbsenzählerei – oder: Warum Geldbeutel keine Herzen ersetzen!

Also wirklich, manchmal frage ich mich, ob Ihr Menschen eigentlich noch alle Tassen im Schrank habt! Und damit meine ich ausdrücklich nicht die kunstvoll bemalten Tassen im Kunstatelier Morpheo. Die sind nämlich völlig in Ordnung!

Aus meinem Pinselversteck bekomme ich so ziemlich alles mit, was sich im Atelier abspielt. Zugegeben: Ich lausche gelegentlich auch den vertraulichen Gesprächen im Künstlerkafi. Was soll ein neugieriger Farbgeist schliesslich machen, wenn die Ohren von Natur aus länger sind als die moralische Selbstbeherrschung?

 

Morpheo hingegen ist in Sachen Verschwiegenheit ein Fels in der Brandung. Was ihm anvertraut wird, bleibt bei ihm. Punkt. Kein Klatsch, kein Tratsch, kein «Das muss ich unbedingt meiner Nachbarin erzählen!». Da könnte selbst eine Horde neugieriger Gartenzwerge mit gezückten Notizblöcken anrücken – sie würden nichts erfahren.

 

Natürlich hatte ich schon allerlei grossartige Ideen! Ich könnte Amor spielen, unglücklich Verliebte verkuppeln, zerstrittene Familien wieder zusammenführen oder heimlich ein paar Nötli in ein kläglich bestücktes Portemonnaie schmuggeln. Mit meiner Pinselspitze liesse sich bestimmt auch ein romantischer Liebesbrief verfassen!

 

Doch dann kommt Morpheo mit seiner berühmten Ruhe und erklärt mir, dass sein Atelier ein sicherer Begegnungsort ist. Hier darf jeder seine Geschichte erzählen, ohne ungefragt mit RatSCHLÄGEN beworfen oder mit gut gemeinten Sofortlösungen erschlagen zu werden. Stattdessen gibt es kreative Anlässe, Begegnungen und kleine Auszeiten vom Alltag. Sorgen dürfen draussen warten, während drinnen Farben fliessen.

 

Damit auch Menschen mit schmalem Portemonnaie teilnehmen können, sucht Morpheo übrigens laufend gespendete Leinwände, Rahmen, Farben und andere Kunstmaterialien sowie Sponsoren, die dieses Angebot mittragen. Wer also etwas übrig hat: Hier könnte aus altem Material neue Lebensfreude entstehen!

 

Und während ich darüber nachdenke, fällt mir auf, wie erstaunlich kompliziert Ihr Menschen manchmal das Zusammenleben gestaltet.

 

Da werden Geschwister zu Erbfeinden, Verwandte aus Familien verbannt und Lebensgeschichten abgeurteilt, bevor überhaupt jemand nach Details und Befindlichkeiten gefragt hat. Andere werden gemieden, weil sie krank sind, anders leben oder nicht ins persönliche Weltbild passen. Manche verteidigen ihre eigenen Werte, als hätten sie persönlich die zehn Gebote verfasst und das einzig gültige Evangelium geschrieben und beim Notar beglaubigen lassen.

 

Besonders lästig-lustig finde ich die menschliche Zauberformel für familiäre Harmonie: «Das steht mir zu!»

Holla, die Waldfee! Bei diesem Satz kräuseln sich mir sämtliche Pinselhaare!

Natürlich gibt es gesetzliche Erbansprüche, und die sollte man kennen. Aber zwischen einem rechtlichen Anspruch und der menschlichen Haltung, bereits zu Lebzeiten anderer Menschen über deren Besitz zu verfügen, liegen Welten.

 

Wer sich etwas erarbeitet hat, sollte sein Leben grundsätzlich nach den eigenen Vorstellungen gestalten dürfen – im Rahmen der geltenden Gesetze. Und wenn am Ende für die Nachkommen weniger übrig bleibt als erhofft? Dann heisst es eben: Ärmel hochkrempeln, eigene Ideen entwickeln und selbst etwas aufbauen!

 

Denn seien wir ehrlich: Ein herzliches Familienfest, ein guter Freund, eine Nachbarin, die spontan mit einem duftenden, selbstgebackenen Kuchen vor der Tür steht, um sich für die letztens ausgeliehene Tasse Zucker und die zwei Eier zu bedanken, oder jemand, der einem zuhört, ohne gleich den Zeigefinger zu heben, ist unbezahlbar. Dafür gibt es keine Goldbarren, keine Luxusuhren und keine Schweizer Bank, die das liefern könnte.

 

Ein friedliches Miteinander ist ein Reichtum, für den man kein Konto eröffnen muss.

 

Apropos Miteinander: Da wäre ja noch meine liebe Chromatia! Habe ich sie in den vergangenen Wochen vielleicht etwas zu sehr bedrängt, endlich auf meine Nachrichten zu antworten? Hm. Mein sonst so rauchendes Gehirn beginnt tatsächlich, vernünftige Gedanken zu produzieren!

 

Ich werde ihr gleich einen Entschuldigungsbrief schreiben. Darin werde ich ihr sagen, dass ich mich riesig über einen Besuch freuen würde – aber selbstverständlich nur, wenn sie selbst Lust dazu hat.

Jawohl! Ein Farbgeist kann lernfähig sein. Man glaubt es kaum.

 

Und wo wir gerade beim Entschuldigen sind: Warum fällt es Euch – äääääh mir - so schwer, manchmal einfach um Verzeihung zu bitten? Viele Menschen scheuen sich davor, weil sie überzeugt sind, überhaupt nichts falsch gemacht zu haben. Andere fürchten, mit einer Entschuldigung gleich ihre gesamte Würde samt Familienwappen abgeben zu müssen.

 

Dabei habe ich längst meine ganz persönliche Zauberformel entwickelt:

«Liebe/r XY, falls ich Dich mit meinem Verhalten gekränkt oder verletzt habe, möchte ich mich dafür bei Dir entschuldigen.»

 

Diese Worte sind kein Freipass, um künftig nach Herzenslust auf anderen herumzutrampeln. Sie sind vielmehr eine offene Tür für ein Gespräch. Natürlich müssen sie ehrlich gemeint sein. Eine Entschuldigung, die nur ausgesprochen wird, damit endlich Ruhe herrscht, ist ungefähr so wertvoll wie ein Goldfisch im trockenen Suppenteller.

 

So, und jetzt muss ich los. Ich habe einen Brief zu schreiben, meine Pinselhaare zu ordnen und meine Amor-Ambitionen vorübergehend auf Eis zu legen.

Obwohl … ein winziges bisschen Amor könnte doch nicht schaden, oder?

Nein, Chromatius! Finger weg von den fremden Liebesbriefen!

 

Euer etwas geläuterter, aber nach wie vor herrlich neugieriger

Chromatius, Pinselgeist des Kunstateliers Morpheo

 




Mittwoch, 14.10.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo



Montag, 12.10.2026
🔮 Morpheo's Nachtvision – Teil 5 - Das Zeitalter des Wünschens

 

Zusammenfassung: Morpheos Vision – Die ersten Teile

Die Nacht, in der mir die Erde ihr Geheimnis zeigte

Am 30. Oktober 2010 begann eine Vision, die Carlo Laudati bis heute begleitet. Verdorrende Erdteile und eine unbekannte Ursache kündigten eine grundlegende Veränderung an.

Was geschieht, wenn plötzlich Geld, Strom, Internet, Handys und künstliche Intelligenz verschwinden? Wenn unsere gewohnte Welt zusammenbricht und wir uns wieder auf das besinnen müssen, was uns als Menschen wirklich ausmacht?

In dieser Vision stehen auch die Kinder vor einer besonderen Herausforderung. Die älteren Generationen erhalten die Aufgabe, den Jungen den Weg in eine völlig neue Welt zu zeigen. Städte verschwinden, natürliche Materialien gewinnen an Bedeutung und individuelle kleine Häuser entstehen.

Schliesslich beginnt das Zeitalter des Wünschens: eine Welt ohne Geld und Besitzstreben, in der Gedanken Reisen ermöglichen, Telepathie verbindet und universelles Wissen allen zugänglich ist.

Ist das Zukunftsmusik, ein Traum oder eine Einladung, unsere Vorstellungskraft neu zu entdecken? Vielleicht liegt das Geheimnis darin, dass Veränderung zuerst in unseren Gedanken beginnt – und dass das Schlaraffenland näher sein könnte, als wir glauben.

 

🔮 Morpheos Nachtvision – Teil 5

Das Zeitalter des Wünschens

 

Wenn ich heute von diesem Teil meiner Vision erzähle, schauen manche Menschen zunächst ziemlich skeptisch.

Und ich kann es ihnen nicht einmal verdenken.

 

Denn ich sah eine Welt, in der Menschen sich wünschen konnten, was sie benötigten – ohne dafür Geld bezahlen zu müssen.

Keine Bank.

Keine Kreditkarte.

Kein Portemonnaie.

Keine Rechnung, bei der man zunächst dreimal tief durchatmen muss.

Das eigentliche Prinzip dieser Welt war das Wünschen.

 

Doch meine Vision zeigte auch eine Übergangsphase.

Und die war keineswegs besonders vorbildlich.

Zunächst würden die Menschen nämlich tun, was Menschen offenbar ziemlich gerne tun: Sie würden übertreiben.

„Der Nachbar hat ein schönes Haus? Dann möchte ich ein noch grösseres.“

„Die Nachbarin hat einen wunderbaren Garten? Dann möchte ich einen, der aussieht wie ein botanischer Garten.“

„Er hat einen Swimmingpool? Dann möchte ich gleich drei.“

 

Kurz gesagt:

Die Menschen würden zunächst versuchen, auch im neuen Paradies wieder einen Wettbewerb daraus zu machen.

Neid.

Missgunst.

Protzerei.

Masslosigkeit.

Doch irgendwann würde die Erkenntnis kommen: Wenn in jedem Moment alles möglich ist, warum brauche ich eigentlich so viel?

 

Und genau dort begann in meiner Vision die zweite Phase.

Die Menschen wünschten sich nicht mehr alles, was sie haben konnten.

Sie wünschten sich nur noch das, was sie wirklich brauchten.

Ein gemütliches Haus.

Beste Gesundheit und mentale Ausgeglichenheit.

Einen Garten.

Gutes Essen.

Zeit für die Familie.

Freunde.

Haustiere.

Natur.

Ruhe.

Vielleicht sogar einen Kaffee mit jemandem, den man gern hat.

 

Und dann wurde es wirklich interessant.

Denn auch Reisen funktionierten anders.

Man brauchte keine Autos, Flugzeuge oder Züge mehr.

Man bewegte sich durch die Kraft des Wünschens.

 

Ich musste dabei an unsere heutige Reiseplanung denken.

Flug buchen.

Zug suchen.

Parkplatz finden.

Stau.

Verspätung.

Gepäck.

Viel Reisegeld für die Reise, die Unterkunft und Unternehmungen verbraten.

Und dann drei Stunden am Flughafen verbringen, nur um irgendwohin zu gelangen.

 

In meiner Vision genügte offenbar: „Ich möchte dort sein.“

Und schon begann die Reise.

 

Noch erstaunlicher war die Kommunikation.

Die Menschen verständigten sich telepathisch.

Sprachbarrieren verschwanden.

Wissen musste nicht mehr mühsam über Jahrzehnte in Schulen und Universitäten angesammelt werden.

Erfahrungen konnten unmittelbar weitergegeben werden.

Ein universelles Netzwerk des Wissens entstand.

 

Ich fand diesen Gedanken faszinierend.

Stellt Euch vor, ein Mensch entdeckt etwas über eine Pflanze.

Statt dass dieses Wissen verloren geht, wird die Erfahrung weitergegeben.

Ein anderer Mensch kann darauf aufbauen.

Wissen wird nicht mehr gehortet.

Es gehört allen.

 

Und damit wären wir wieder bei zwei alten Märchen, deren wundersame Taten plötzlich hinfällig würden.

„Tischlein deck dich“ könnte seine Tätigkeit einstellen und der Goldesel dürfte ebenfalls in Rente gehen.

«Das Schlaraffenland» könnte definitiv geschlossen werden.

 

Denn wenn Menschen sich das Benötigte wünschen können, braucht es weder Zaubertisch noch Goldesel.

 

Auch vieles andere verschwand aus meiner Vision:

Mobbing.

Steuern.

Regierungen und Könige.

Machtkämpfe.

Viele unserer heutigen medizinischen und psychologischen Strukturen wären ebenfalls nicht mehr notwendig, weil das universelle Wissen auch Kenntnisse über Gesundheit, Natur und Heilung vermitteln würde.

 

Dabei möchte ich ausdrücklich sagen: Das ist eine Beschreibung meiner Vision, keine medizinische oder politische Prognose.

 

Doch eines faszinierte mich besonders.

Je weniger die Menschen besitzen wollten, desto weniger mussten sie arbeiten.

Und je weniger sie arbeiten mussten, desto mehr Zeit hatten sie füreinander.

Familie.

Freundschaft.

Natur.

Gemeinschaft.

 

Vielleicht war das eigentliche Geschenk dieser Zukunft deshalb gar nicht das Wünschen.

 

Vielleicht war es etwas ganz anderes: Zeit.

 

Und genau diese Zeit führte in meiner Vision zu einer Welt, in der die Menschen endlich wieder etwas taten, das wir heute manchmal vergessen haben.

Sie lebten.

 





11.10.2026 -🌿 
Wochenrückblick und Wochenausblick im Kunstatelier Morpheo

Manchmal erinnert uns das Leben daran, was wirklich zählt …

 

Diese Woche stand im Kunstatelier Morpheo leider nicht nur die Farbe im Mittelpunkt. Überschattet wurde sie von einer dramatischen Rettungsaktion für einen guten Freund, dessen akutes Gesundheitsproblem einmal mehr auf erschreckende Weise vor Augen führte, wie vergänglich und verletzlich unsere Gesundheit ist.

 

Lieber Freund, ich wünsche Dir von Herzen eine rasche und vollständige Genesung! Ich freue mich schon darauf, wenn wir wieder gemeinsam Kaffee trinken, plaudern und miteinander malen können.

Denn unsere Gesundheit ist unser kostbarstes Gut. Sie schenkt uns Lebensqualität, ermöglicht Begegnungen und lässt uns die kleinen Freuden des Alltags geniessen. Oft merken wir erst dann, wie wertvoll etwas ist, wenn es plötzlich nicht mehr selbstverständlich zur Verfügung steht.

 

Vielleicht sollten wir alle deshalb nicht erst auf einen Weckruf des Lebens warten. Geniessen wir jeden guten Moment, freuen wir uns über schmerzfreie Stunden und heissen wir auch einmal ein Zipperlein als freundliche Erinnerung willkommen damit wir besser auf uns achten und uns die notwendigen Erholungsphasenn gönnen mögen. 

 

 

Nicht jeder Schmerz und keine Beschwerden lassen sich einfach wegzaubern, und natürlich müssen gesundheitliche Beeinträchtigungen ernst genommen werden. Doch wir dürfen uns fragen: Was tut mir gut? Was raubt mir unnötig Kraft? Wo kann ich etwas verändern – und wo darf ich getrost loslassen?

Wir können nicht alles kontrollieren. Aber wir können versuchen, bewusster zu leben, dankbarer zu sein und uns weniger mit Sorgen aufzureiben, die wir ohnehin nicht beeinflussen können.

 

🌭 Chromatius und die Weisswurst-Verschwörung

Das Oktoberfestfeeling hielt auch diese Woche an. Vereinzelt wurde wieder nach unseren feinen Weisswürsten gefragt. 

 

Mein kleiner Farbgeist Chromatius ist allerdings der festen Überzeugung, dass sämtliche verbliebenen Würste ihm persönlich gehören. Schliesslich sei er der wichtigste Bewohner des Ateliers und habe als solcher gewisse Vorrechte!

Ich hoffe sehr, dass bis Ende Oktober noch einige hungrige Weisswurstliebhaber vorbeischauen. Andernfalls muss ich womöglich eine Notfallmassnahme gegen Chromatius' drohendes Weisswurst-Koma einleiten. Eine Gehirn-Abkühlanlage haben wir ja gedanklich bereits in Erwägung gezogen! 

 

🎨 Was wünschen sich die Rorschacher?

Leider fand sich für den Donnerstag-Workshop niemand zur Anmeldung bereit – obwohl die Rückmeldungen zu meinem kreativen Angebot immer wieder von allen Seiten begeistert ausfallen.

 

Da frage ich mich natürlich: Woran liegt es? Passt das Angebot nicht? Ist der Termin ungünstig? Möchtet Ihr lieber etwas anderes gestalten oder lieber gemeinsam kreativ sein, ohne gleich einen ganzen Workshop zu besuchen?

Meine Angebote gibt es vor Ort im Atelier und teilweise auch online. Ich bin offen für neue Ideen und gestalte mein Programm gerne so, dass es zu Euren Wünschen passt.

 

Also, liebe Rorschacherinnen und Rorschacher: Was würdet Ihr gerne im Kunstatelier Morpheo erleben? Schreibt mir Eure Ideen! Ich freue mich über jede Anregung.

 

🔮 Der Blick nach vorne

Am Dienstag und Mittwoch lege ich für Interessierte meine Lenormand- und Zigeunerkarten – eine Tätigkeit, der ich mich schon seit vielen Jahren für meine interessierte Kundschaft widme. Eine Voranmeldung ist erwünscht.

 

Und bitte nicht vergessen:

Donnerstag, 22. Oktober 2026, von 13.30 bis 17.00 Uhr:

✨ Stelle Deine eigene Seelenessenz her! ✨

Im alchemistischen Teil des Kunstateliers Morpheo erwartet Dich eine besondere Gelegenheit, Dich auf kreative Weise mit Deiner persönlichen Essenz auseinanderzusetzen und etwas Einzigartiges zu erschaffen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – melde Dich deshalb am besten gleich an!

 

Ich wünsche Euch eine Woche voller guter Begegnungen, kleiner Glücksmomente und möglichst vieler Gründe zum Lächeln.

Und denkt daran: Das Leben ist nicht immer planbar. Aber solange wir gemeinsam Kaffee trinken, lachen, malen und füreinander da sein können, gibt es vieles, wofür wir dankbar sein dürfen.


Euer Morpheo
Kunstatelier Morpheo – Wo Kunst Menschen verbindet. 
💛



Freitag, 09.10.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius
Chromatius kurz vor dem geistigen Weisswurst-Kollaps! - Ein Pinselgeist am Rande des Nervenzusammenbruchs

 

Also, ich sag's euch: ICH BIN FERTIG! AUSGEPINSELT! GEISTIGER SCHNITZELBREI!

Wenn ich noch eine einzige Geschäftsidee habe, platzt mir der Schädel, und dann habt ihr den Salat! Oder vielmehr die Farbspritzer an der Decke!

 

Ich, Chromatius, seines Zeichens kleinster Pinselgeist mit dem grössten Herzen diesseits und jenseits des Bodensees, bin nämlich für die gesamte strategische Zukunft des Kunstateliers Morpheo zuständig. Jawohl! Während andere Farbgeister gemütlich auf ihren Pinselhaaren liegen und Fliegen zählen, rotiere ich hier wie ein Hochgeschwindigkeitsmixer im Farbenrausch!

 

Wie bringen wir die vielseitigen Dienstleistungen von Morpheo unter die Leute? Wie gewinnen wir eine treue Stammkundschaft? Wie sorgen wir dafür, dass der Mietzins bezahlt wird, die Investitionen nicht zum finanziellen Bermuda-Dreieck werden und für Morpheo am Monatsende vielleicht sogar ein kleiner Lohn übrig bleibt?

 

FRAGEN ÜBER FRAGEN!

 

 

Und was macht Chromatia, meine angeblich bessere Hälfte? Die treulose Tomate hat sich immer noch nicht gemeldet! Wahrscheinlich sitzt sie irgendwo auf einer rosa Wolke, schlürft Feen-Cappuccino und lässt sich von einem Einhorn die Flügel massieren. Währenddessen dampft mir das Gehirn aus den Ohren!

 

Ich habe schon so viele Ideen ausgebrütet, dass man damit sämtliche Hühner der Schweiz gleichzeitig zum Eierlegen animieren könnte. Und kaum ist eine Idee umgesetzt, stelle ich fest: Hoppla! Da macht jemand etwas ganz Ähnliches!

Zuerst fühle ich mich natürlich geschmeichelt. Schliesslich kopiert man nicht jeden dahergelaufenen Pinselgeist. Meine Brust schwillt an wie ein Hefeteig auf Steroiden!

 

Doch dann frage ich mich: Warum zum Kuckuck arbeiten wir nicht einfach zusammen?

 

Morpheo bietet etwas an, ich biete etwas an, du bietest etwas anderes an. Und gemeinsam ergänzen wir uns! Was der eine nicht kann, kann vielleicht der andere. Was beim einen fehlt, bringt der andere mit.

Das nennt sich Zusammenarbeit, ihr menschlichen Meisterstrategen! Dafür braucht es weder einen Doktortitel in Raketenwissenschaft noch eine dreitägige Sitzung mit PowerPoint-Präsentation und veganen Häppchen!

 

Aber nein! Konkurrenz! Vergleich! Wer ist besser? Wer hat mehr Klicks? Wer hat die schönere Webseite? Wer hat auf Social Media mehr Menschen dazu gebracht, innerhalb von drei Sekunden ein Herzchen zu verteilen?

 

HERZCHEN! ICH WILL KEINE HERZCHEN! ICH WILL MENSCHEN, DIE ZUEINANDER FINDEN!

 

Das Kunstatelier Morpheo ist doch kein seelenloser Online-Automat, der nach dem dritten Klick eine Rechnung ausspuckt! Hier wird gemalt, gelacht, geplaudert, ausprobiert und manchmal vermutlich auch ein bisschen geflucht, wenn die Farbe nicht dorthin fliesst, wo sie soll.

 

Hier dürfen einsame Menschen Anschluss finden, Kreative ihre Fantasie ausleben und Neugierige in andere Welten eintauchen. Hier zählt nicht, wie viele Follower jemand hat, sondern ob man einander noch in die Augen schauen kann, ohne dabei heimlich aufs Handy zu schielen.

 

Ach, wäre doch Morpheo’s grosse Vision, welche er 2010 gehabt hat, doch schon Wirklichkeit! Eine Welt, in der Wünsche mit einem Gedanken Wirklichkeit werden, niemand um seine Existenz bangen muss und Konkurrenzdenken ungefähr so notwendig ist wie ein Regenschirm unter Wasser.

 

Dann würde ich mir ein Häuschen im Grünen aus Marzipan wünschen, einen persönlichen Weisswurst-Lieferdienst und eine Gehirn-Abkühlanlage mit Sofortwirkung!


Aber bis es so weit ist, muss ich wohl weitermachen.
 

Ich trotte jetzt ins Kunstatelier und suche nach einem übrig gebliebenen Zipfel Weisswurst. Wenn ich Glück habe, reicht er zur Wiederbelebung meiner rauchenden Hirnzellen.

 

Und falls nicht, gründe ich eben eine neue Bewegung: Die Partei für gemeinsames Schaffen statt einsames Schnaufen!

 

Parteiprogramm:

Miteinander statt Gegeneinander. Herz statt Ellenbogen. Zusammenarbeit statt Ideenklau.

Mitgliedsbeitrag: eine Weisswurst und eine Brezel.

 

Chromatia darf übrigens auch Mitglied werden. Sobald sie sich wieder meldet.

 

Falls sie sich noch daran erinnert, dass sie einen Pinselgeist mit akutem Weisswurst-Mangel zurückgelassen hat.

 

Euer völlig überarbeiteter, aber noch nicht ganz abgeschmierter

Chromatius

Pinselgeist des Kunstateliers Morpheo – Wo Träume Farbe finden und kleine Geister grosse Würste brauchen.

 




Mittwoch, 07.10.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo



Montag, 05.10.2026
🔮 Morpheos Nachtvision – Teil 4 - Wenn unsere Städte verschwinden


Zusammenfassung: Morpheos Vision – Die ersten Teile

Die Nacht, in der mir die Erde ihr Geheimnis zeigte

Am 30. Oktober 2010 begann eine Vision, die Morpheo bis heute beschäftigt: Verdorrende Erdteile, eine unbekannte Ursache und das Gefühl, dass ein grundlegender Wandel bevorsteht.

In der Vision verschwinden Geld, Strom, Internet, Handys und künstliche Intelligenz. Zurück bleibt die Frage: Was bleibt vom Menschen, wenn seine technischen und materiellen Sicherheiten plötzlich nicht mehr funktionieren?

Gleichzeitig entsteht eine neue Aufgabe für die älteren Generationen. Sie sollen Kindern und Jugendlichen helfen, sich in einer völlig veränderten Welt zurechtzufinden. Krankheit, Generationenlücken und die besonderen Indigo- und Kristallkinder spielen dabei eine geheimnisvolle Rolle.

Schliesslich verändert sich auch die Erde selbst. Städte verschwinden, Naturmaterialien kehren zurück und kleine, individuelle Häuser entstehen. Doch hinter all diesen Veränderungen liegt noch ein grösseres Geheimnis: ein geheimnisvoller Wandel der Dimensionen – und die Frage, wohin uns dieser Weg führen wird.


🔮 Morpheos Nachtvision – Teil 4

Wenn unsere Städte verschwinden

„Morpheo“, fragte Chromatius, „willst du mir jetzt ernsthaft erzählen, dass all unsere Hochhäuser verschwinden?“

„Ja.“

„Und die Strassen?“

„Auch.“

 

Chromatius blickte mich misstrauisch an.

„Dann hoffe ich wenigstens, dass mein Regal stehen bleibt.“

Ich musste lachen.

Aber die Bilder meiner Vision waren tatsächlich sehr deutlich.

Die Erde veränderte ihr Gesicht.

Strassen, wie wir sie heute kennen, verloren ihre Bedeutung.

Hochhäuser verschwanden.

Industrieanlagen verschwanden.

Die gewaltigen Bauwerke unserer Zivilisation waren nicht mehr notwendig.

Stattdessen sah ich einzelne Häuser, angepasst an die Bedürfnisse der Menschen.

Keine riesigen Wohnblöcke.

Keine endlosen Betonlandschaften.

 

Sondern kleinere Häuser aus natürlichen Materialien, eingebettet in eine Landschaft, die wieder viel stärker der Natur gehörte.

Holz. | Stein. | Lehm. | Pflanzen. | Wasser.

Die Häuser wirkten nicht wie Fremdkörper in der Landschaft.

Sie gehörten zu ihr.

 

Und auch die Menschen schienen wieder einen anderen Bezug zur Erde zu haben.

Nicht mehr: „Was können wir aus der Natur herausholen?“

Sondern eher: „Wie können wir mit ihr leben?“

 

Das war für mich eine der stärksten Botschaften dieser Vision.

 

Doch gleichzeitig gab es etwas, das ich damals nicht verstand.

Immer wieder sah ich Nebel.

Verschwommene Bilder.

Dinge, die ich nicht erkennen konnte.

Als würde jemand absichtlich einen Vorhang vor bestimmte Teile der Zukunft ziehen.

Heute glaube ich, dass genau darin vielleicht ein wichtiger Gedanke steckt.

Wir Menschen möchten gerne sofort alles wissen.

Wir wollen die Zukunft berechnen, planen und kontrollieren.

 

Aber vielleicht würde uns ein vollständiger Blick auf eine völlig andere Welt schlicht überfordern.

Stellt Euch vor, jemand würde Euch heute plötzlich sämtliche technischen, wissenschaftlichen und geistigen Erkenntnisse der nächsten dreihundert Jahre auf einmal erklären.

Wahrscheinlich würden wir nach zehn Minuten nur noch verwirrt dreinschauen.

Chromatius würde vermutlich schon nach fünf Minuten nach Kaffee verlangen.

Deshalb blieb vieles in meiner Vision verschwommen.

Das Wissen sollte sich erst dann zeigen, wenn die Menschen bereit dafür waren.

 

Ein weiterer ungewöhnlicher Bestandteil meiner Vision waren regelmässige Dimensionenwechsel.

Alle sieben Jahre sollte sich die Wahrnehmung beziehungsweise die Ebene des menschlichen Erlebens verändern.

Was genau damit gemeint war, kann ich nicht wissenschaftlich erklären.

Ich habe es einfach so gesehen.

Eine Art rhythmischer Wandel.

Alle sieben Jahre öffnet sich eine neue Tür. | Eine andere Wahrnehmung. | Ein anderes Verständnis. | Ein weiterer Schritt.

Vielleicht ist auch das nur ein Symbol.

 

Denn wenn wir unser eigenes Leben betrachten, erkennen wir manchmal ebenfalls solche Sieben-Jahres-Phasen.

Wir verändern uns.

Unsere Beziehungen verändern sich.

Unsere Bedürfnisse verändern sich.

Unsere Sicht auf die Welt verändert sich.

Warum sollte also eine grosse Veränderung der Menschheit nicht ebenfalls in Etappen stattfinden?

 

Meine Vision zeigte mir jedenfalls keine Welt, die eines Morgens plötzlich fertig und vollkommen war.

Sie zeigte einen Prozess.

Einen langen Wandel.

Einen Wandel über viele Generationen.

 

Und dann kam der vielleicht ungewöhnlichste Teil.

Eine Welt, in der der Mensch nicht mehr arbeiten musste, um Dinge kaufen zu können.

Eine Welt, in der Wünschen plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekam.

 

Und damit wurde meine Vision beinahe märchenhaft.

Denn plötzlich musste ich an einen alten Goldesel denken, welcher nach einem Zauberspruch Golddukaten ausgibt.

Und an ein kleines Tischlein, dass sich beim Wünschen mit den tollsten Leckereien deckt oder meine Erinnerung an ein Bild aus Kindertagen vom Schlaraffenland, in welchem sich Köstlichkeiten aller Art schnabulieren liessen.

Ihr wisst schon, welches.

 

Davon erzähle ich im nächsten Teil.

 



Sonntag, 04.10.2026 
Weisswurst, Wachs und Weihnachtspläne
Wochenrückblick & Wochenausblick aus dem Kunstatelier Morpheo


Was soll ich sagen? Unser Mini-Oktoberfest war ein voller Erfolg! 🥨🌭 Und weil sich offenbar herumgesprochen hat, dass man im Kunstatelier Morpheo nicht nur Kunst anschauen, selber kreativ werden und gemütlich zusammensitzen kann, sondern sich hier inzwischen auch kulinarisch verwöhnen lässt, geht das Weisswurstvergnügen nächste Woche einfach in die Verlängerung!

 

Besonders freut mich, dass immer häufiger Sandwiches und andere kleine Leckereien vorbestellt werden. Manche geniessen sie gemütlich in unserer Arcade, andere nehmen sie gleich als Take-away mit. So wird aus einem Atelierbesuch plötzlich eine kleine kulinarische Zwischenstation mitten in Rorschach.

 

Dabei möchte ich gar kein riesiges Restaurantangebot auf die Beine stellen. Ganz bewusst gibt es bei uns eine kleine, überschaubare Auswahl. Dafür wird frisch zubereitet – und wer einen besonderen Wunsch hat, darf mich gerne direkt fragen. Wenn es machbar ist, erfülle ich ihn. Ich finde nämlich: Essen darf persönlich sein. Und manchmal ist ein ganz bestimmtes Sandwich eben genau das, was die Seele gerade bestellt hat. 😉

 

 

Nächste Woche: Weisswurst trifft Enkaustik

Also gibt es kommende Woche wieder Weisswurstfeeling – und zwar mitten in einer ganz besonderen Ausstellung.

 

Unsere Enkaustik-Werke laden zum Staunen ein. Enkaustik bedeutet Malen mit warmem Wachs und einem speziellen Bügeleisen. Was zunächst vielleicht nach Bastelstunde mit ungewöhnlichem Werkzeug klingt, entwickelt sich zu faszinierenden Bildern mit geradezu magischen Farbkompositionen.

 

Während also die Weisswurst auf ihre Geniesser wartet, darf das Auge in warme Farben und geheimnisvolle Wachsstrukturen eintauchen. Kunst und Kulinarik – warum eigentlich nicht?

 

Und langweilig wird mir auch hinter den Kulissen nicht.

Ich bin derzeit fleissig mit den Abklärungen für unser geplantes Weihnachtsessen für Menschen am Rand der Gesellschaft beschäftigt. Ich möchte ganz bewusst Menschen an unseren reich gedeckten Tisch einladen, die vielleicht sonst nicht so oft an einem solchen Tisch Platz finden. Für mich gehört zu Weihnachten nämlich nicht nur Kerzenschein und festliches Essen, sondern vor allem: Niemand soll das Gefühl haben, nicht dazuzugehören.

 

Daneben laufen die Vorbereitungen für unsere Sonderausstellung der Kalenderbilder und natürlich für den kommenden Rorschacher Bummelsunntig.

 

Und dann ist da noch ein Herzensprojekt für das kommende Jahr: eine Ausstellung mit Kunstwerken von Fahrenden. Dieses Thema liegt mir aufgrund meiner eigenen Wurzeln besonders am Herzen. Ich möchte damit zeigen, wie vielfältig, kreativ und wertvoll die Kunst und die Geschichten von Menschen sind, die viel zu oft nur von aussen betrachtet werden.

 

Ihr seht: Im Kunstatelier Morpheo wird es niemals langweilig.

Hier wird gemalt, gewachst, gegessen, geplant, gelacht, diskutiert und manchmal auch einfach gemeinsam eine Tasse Kaffee getrunken.

 

Denn Kunst verbindet Menschen. Und manchmal beginnt die Verbindung eben mit einer Weisswurst. 🥨🎨

 



Freitag, 02.10.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius
Chromatius und die erste Weisswurst

 

Also, ich bin so was von empört!

 

Da hat Morpheo doch tatsächlich extra für mich eine wunderschöne Chromatius-Portion Weisswurst mit süssem Senf und einer herrlich knusprigen Brezel hergerichtet. Nur für mich! Für den wichtigsten Pinselgeist des Kunstateliers Morpheo!

 

Und dann passiert es.

 

Da kommt einfach jemand von der Strasse daher, schnuppert genüsslich in die Luft und sagt:
 „Oh, das riecht aber fein! So eine Oktoberfest-Weisswurst würde ich sehr gerne geniessen.“

 

Würde ich auch!

Schliesslich war sie MEINE!

 

Aber was macht dieser Mensch? Setzt sich einfach hin und lässt sich von Morpheo bedienen. Und Morpheo – der Verräter! – lächelt mir auch noch bedauernd zu und nuschelt im Vorübergehen: „Kundschaft geht vor, bedaure Chromatius. Du bekommst aber die nächste Wurst, versprochen.“

 

Die nächste Wurst?!

Ich soll die zweite Wurst bekommen?!

Also bitte!

 

Da muss ich mich doch zur grösstmöglichen Grösse aufplustern. Wenn ich schon klein bin, dann wenigstens gewaltig wichtig!

Ich bin schliesslich Chromatius! Pinselgeist! Hausgeist! Moralische Instanz! Und selbstverständlich die wichtigste Persönlichkeit im gesamten Kunstatelier Morpheo!

 

Mir gebührt die erste Weisswurst!

 

Eigentlich sollte man mich sofort zum Stadtpräsidenten von Rorschach wählen. Ach was – zum Bundesrat!

Dann könnte ich endlich all meine genialen Ideen zum Wohle der Menschheit umsetzen:

Kriege? Abgeschafft!

Dauerhafter Frieden? Sofort!

Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen? Selbstverständlich! - Jede und jeder soll in jeder Lebenslage die Existenz gesichert haben!!! Jawollll

Und nicht nur Menschen sollen profitieren. Auch Tiere bekommen von mir höchstpersönlichen Schutz. Jedes Lebewesen soll sicher, bequem und artgerecht leben dürfen.

Tierversuche? Abgeschafft! Wo Experimente wirklich notwendig sind, kommen clevere KI-Methoden zum Einsatz.


Und natürlich gründe ich meine eigene Partei:

Die nicht gewinnorientierte pazifistische Partei der Pinselgeister & Co.

Parteiprogramm Nummer eins: Niemand muss um eine Weisswurst kämpfen.

Parteiprogramm Nummer zwei: Brezeln werden gerecht verteilt.

Parteiprogramm Nummer drei: Frieden für alle – nach Möglichkeit mit süssem Senf.

 

Hm …

Aber kann ich das alles überhaupt als Bundesrat unseres kleinen Landes umsetzen?

 

Vielleicht sollte ich doch einmal beim amerikanischen Präsidenten anfragen, ob er mir seinen derzeit ziemlich wackeligen Stuhl überlassen möchte.

 

Nicht etwa aus Machtgier!

Nein, nein.

Nur zum Wohle aller Menschen und Tiere!

  

Aber nun bin ich tüchtig abgeschweift.

Ich sehe nämlich gerade Morpheo mit einer dampfenden Schüssel näher kommen.

 

Meine Weisswurst!

Endlich!

 

Auch ein zukünftiger Weltverbesserer muss sich schliesslich von Zeit zu Zeit stärken.

Schliesslich kann man eine bessere Welt nicht auf leerem Magen bauen.

Und schon gar nicht ohne Weisswurst.

 





Mittwoch, 30.09.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo



Montag, 28.09.2026

🔮 Morpheos Nachtvision – Teil 3

Die Kinder, die zurückbleiben

 

Zusammenfassung: Morpheos Vision – Die ersten beiden Teile

In der Nacht des 30. Oktober 2010 erlebt Morpheo eine geheimnisvolle Vision. Die Erde scheint ihm ein verborgenes Geheimnis anzuvertrauen. Vor seinem inneren Auge sieht er verdorrende Landschaften und Erdteile, deren Lebenskraft langsam zu schwinden scheint. Eine unbekannte Ursache liegt über dieser Entwicklung. Morpheo spürt dabei deutlich: Etwas Grundlegendes steht bevor. Es geht nicht nur um eine Veränderung der Natur, sondern um eine Prüfung der Menschheit und ihrer bisherigen Lebensweise.

Dann nimmt die Vision eine erschreckende Wendung: Geld und Technik verschwinden. Stromnetze brechen zusammen, Internet und Handys funktionieren nicht mehr und auch künstliche Intelligenz verstummt. Alles, was den modernen Menschen miteinander verbindet und ihm Sicherheit, Komfort und scheinbare Kontrolle gibt, ist plötzlich wertlos.

Morpheo erlebt eine Welt, in der niemand mehr schnell etwas googeln, online bezahlen, telefonieren oder sich von technischen Systemen helfen lassen kann. Die Menschen sind auf sich selbst, ihre Mitmenschen und ihre eigenen Fähigkeiten zurückgeworfen.

Damit stellt die Vision eine einfache, aber tiefgreifende Frage: Was bleibt vom Menschen übrig, wenn Geld, Technik und digitale Helfer plötzlich nicht mehr funktionieren?

Vielleicht, so erkennt Morpheo, beginnt genau dort eine andere Form von Reichtum – eine, die nicht auf Besitz, sondern auf Menschlichkeit, Gemeinschaft, Wissen, Naturverbundenheit und gegenseitige Hilfe gegründet ist.

 

Chromatius war nach meinem letzten Bericht auffallend still geworden.

„Morpheo“, sagte er schliesslich, „das mit dem Geld und dem Internet war ja schon ziemlich heftig. Aber jetzt willst du mir erzählen, dass auch noch die Erwachsenen verschwinden?“

 

Ich nickte.

„Genau das habe ich gesehen.“

 

In meiner Vision breitete sich eine Krankheit aus, gegen die die damalige medizinische und chemische Wissenschaft keine wirksame Antwort fand.

Menschen ab ungefähr 25 Jahren erkrankten.

Jüngere Kinder und Jugendliche blieben verschont.

Und auch einige sehr alte Menschen sollten übrig bleiben.

 

Das Bild, das ich sah, war schwer.

Denn eine Welt ohne ihre bisherigen Erwachsenen ist keine Welt, die einfach weitermacht wie bisher.

Wer erklärt einem Kind, wie man ein Haus baut?

Wer zeigt ihm, wie man Nahrung anbaut?

Wer hilft ihm, wenn es Angst hat?

Wer erzählt ihm die Geschichten der vergangenen Generationen?

Wer bewahrt das Wissen?

 

Und dann verstand ich, warum in meiner Vision gerade die ganz Alten eine besondere Aufgabe hatten.

Sie wurden zu Lehrern der Jungen.

Nicht Lehrer im heutigen Sinn mit Klassenzimmer, Stundenplan und Prüfungsnoten.

Sondern Menschen, die Lebenserfahrung weitergaben.

 

Sie wussten noch, wie die alte Welt funktioniert hatte.

Sie kannten Handwerk, Natur, Pflanzen, Tiere und menschliche Beziehungen.

Sie konnten erzählen, was funktioniert hatte – und was besser nicht wiederholt werden sollte.

 

Chromatius sah mich gross an.

„Also werden ausgerechnet die Alten die wichtigsten Menschen der neuen Welt?“

„Das habe ich gesehen.“

„Dann sollten sie sich besser gut vorbereiten.“

 

Ich musste lächeln.

Vielleicht ist das tatsächlich eine der schönsten Seiten meiner Vision.

Denn plötzlich ist Alter kein Mangel mehr.

Erfahrung ist kein Auslaufmodell.

Ein Mensch wird nicht deshalb wertvoll, weil er schnell, jung oder technisch perfekt ist.

Er wird wertvoll, weil er etwas weitergeben kann.

 

In meiner Vision spielten dabei auch die sogenannten Indigo- und Kristallkinder eine Rolle.

Die Indigo-Kinder erschienen mir wie eine Generation, die den bisherigen Wandel vorbereitet hatte. Sie brachten Unruhe in alte Strukturen, stellten Regeln infrage und wollten sich nicht mehr einfach in vorgegebene Formen pressen lassen.

Die späteren Kristallkinder hingegen standen für etwas anderes.

Für Beruhigung.

Für Verbindung.

Für Harmonie.

Für einen sanfteren Übergang.

Ob man diese Begriffe nun spirituell versteht oder einfach als Bilder für unterschiedliche Generationen betrachtet, möchte ich jedem selbst überlassen.

Für mich waren sie in dieser Vision Symbole.

Symbole für einen Wechsel.

 

Eine Generation rüttelt auf.

Eine andere hilft, wieder Frieden zu finden.

 

Und vielleicht braucht Veränderung tatsächlich beides.

Den Mut, zu sagen: „So können wir nicht weitermachen.“

Und später den Mut zu sagen: „Jetzt lasst uns etwas Besseres daraus machen.“

 

Doch die eigentliche Veränderung sollte noch viel weiter gehen.

Denn die Erde, wie wir sie heute kennen, blieb in meiner Vision nicht bestehen.

Strassen verschwanden.

Hochhäuser verschwanden.

Industrieanlagen verschwanden.

Die grossen Städte, wie wir sie kennen, lösten sich auf.

Und an ihre Stelle trat eine Welt, die viel kleiner, natürlicher und persönlicher wirkte.

 

Doch darüber erzähle ich Dir im nächsten Teil.

Denn dort begann die eigentliche Verwandlung unserer Erde.

 



Sonntag, 27.09.2026
🎨 Von tunesischen Häkelträumen, ungeduldigen Pinselgeistern und vielen neuen Plänen

Was für eine schöne Zeit liegt hinter uns!

 

Gestern ging die Ausstellung von Ina Anselment aus Rorschacherberg im Kunstatelier Morpheo zu Ende. Und ich darf sagen: Es wurde gestaunt, gefragt, gelauscht – und natürlich ausgiebig über die farbenprächtigen Werke gesprochen.

 

Ina Anselment hatte ihre kunstvollen Wandbilder aus tunesischer Häkelei erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Was dabei herauskam, war nicht einfach „ein bisschen Handarbeit“. Nein, da stecken unzählige Stunden, Geduld, Fingerspitzengefühl dahinter!

 

Viele Besucherinnen und Besucher liessen sich von den farbenfrohen Bildern verzaubern. Besonders schön war, dass die Künstlerin Interessierten mit einer kleinen Muster-Häkelei sogar einen Einblick in ihr Handwerk gab. So wurde aus dem Betrachten plötzlich ein kleines Stück Mitmachen.

 

Und die vielen positiven Rückmeldungen? Die nahm sie natürlich mit grosser Freude entgegen. Völlig zu Recht – schliesslich ist es etwas Besonderes, seine Werke zum ersten Mal öffentlich zu zeigen und dann so viel Wertschätzung dafür zu bekommen.

 

Nun aber heisst es: Ärmel hochkrempeln! 

 

Denn kaum ist eine Ausstellung vorbei, stehen bei Morpheo bereits die nächsten Ideen vor der Tür. Und einer steht dabei besonders ungeduldig daneben: Chromatius.

Der kleine Pinselgeist wartet nämlich noch immer sehnsüchtig auf eine Antwort von Chromatia. Offenbar hat sie es mit dem Antworten nicht ganz so eilig wie er. Deshalb werde ich ihn nächste Woche kräftig bei den Vorbereitungen für den Oktober unterstützen lassen.

 

Ähm … natürlich meinte ich: Chromatius wird beschäftigt! 😇

Denn wenn er etwas zu tun hat, kommt er vielleicht nicht alle fünf Minuten mit der Frage: „Hat Chromatia geschrieben?“


🍂 Das erwartet Euch im Oktober:

Fr/Sa, 03.10.2026 – Mini-Oktoberfest
 Weisswürste, Brezen, süsser Senf und alkoholfreies Bier. Also bayrisches Lebensgefühl – ganz ohne Kater am nächsten Morgen!

Do, 09.10.2026, 13.30–16.30 Uhr – Acrylic Pouring Workshop
 Farbe fliessen lassen, staunen und schauen, was dabei entsteht.

Di/Mi, 13./14.10.2026, 13.00–17.00 Uhr – Lenormand-Kartenlegen
 Morpheo nimmt sich Zeit für die geheimnisvollen Karten und ihre möglichen Botschaften.

Fr, 16.10.2026 – Geschlossene Gesellschaft am Abend

Do, 22.10.2026, 13.30–17.00 Uhr – Seelenessenzen herstellen
 Basiswissen Alchemie und Wissenswertes über Spagyrik stehen auf dem Programm.

Ab Di, 27.10.2026 – Kalender-Ausstellung 2027

Hier wird es besonders spannend: Eine Auswahl verschiedener Kalenderbilder wird präsentiert. Ihr entscheidet mit! Die zwölf Motive mit dem meisten Zuspruch werden anschliessend für den Kalender 2027 aufbereitet, der vorbestellt werden kann.

 

Für sämtliche Veranstaltungen bitten wir um Voranmeldung über morpheo@gmx.ch oder 077 487 09 85. 

Detailinformationen zu den einzelnen Anlässen gibt es natürlich ebenfalls direkt bei Morpheo.

 

Und wer jetzt noch nicht weiss, welcher Anlass der richtige ist, darf ganz unkompliziert im gemütlichen Künstlerkafi in der lauschigen Arkade vorbeischauen.

 

Bei einem feinen Morpheo-Eiscafé lässt sich schliesslich vortrefflich über Kunst, Alchemie, Oktoberfeste, Kalender – und notfalls auch über ausbleibende Nachrichten von Chromatia – plaudern.

 

Ich bin gespannt, was der Oktober bringt.

 

Und falls Ihr irgendwo einen kleinen Pinselgeist mit einem Handy seht, der nervös auf den Bildschirm starrt: Bitte nicht erschrecken. Das ist nur Chromatius. Er wartet. Immer noch. 😂🎨

 




Freitag, 25.08.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

 🌾 Chromatius, der Bodensee und die grosse Erntedank-Verwirrung

 

Also wirklich! Ich, Chromatius, Pinselgeist des Kunstateliers Morpheo mitten in Rorschach, habe ja schon einiges erlebt. Zwischen Farbtöpfen, Leinwänden, Künstlerkafi und allerlei alchemistischem Krimskrams bekommt man schliesslich so einiges mit.

Aber jedes Jahr im September wird es für mich kompliziert.

Da lese ich vom Buss- und Bettag, gleichzeitig wird vom Erntedankfest gesprochen und irgendwo taucht auch noch eine Sichlete auf.

Hallo?!

Kann mir bitte jemand erklären, was hier eigentlich gebüsst, gebetet und gesichelt wird?

 

Ich habe doch fast nichts falsch gemacht und soll nun büssen?!

Na gut … vielleicht habe ich im Atelier ein paar Farbtöpfchen umgeworfen. Aber das war eindeutig ein Unfall. Ein künstlerisch wertvoller Unfall! Und ausserdem war die Tischkante schuld.

Nicht ich – nein-nicht, nie im Leben!

 

Also schnappe ich mir Morpheo.

„Morpheo! Erklärung! Und zwar so, dass sogar ein kleiner Pinselgeist sie versteht!“

 

Morpheo holt tief Luft und rollt ein kleines bisschen mit den Augen. Das macht er immer, wenn er ahnt, dass es länger dauern könnte.

Er erklärt mir, dass der Buss- und Bettag nicht bedeutet, dass wir alle mit gesenktem Kopf durch Rorschach schleichen und uns für jeden verschütteten Kaffee entschuldigen müssen.

Puh!

 

Es geht um Besinnung, Dankbarkeit, Nachdenken und darum, sich bewusst zu machen, dass unser Leben nicht einfach selbstverständlich funktioniert.

Dann kommt die Sache mit der Ernte.

Ich schaue aus dem Fenster des Ateliers Richtung Rorschacher Hauptstrasse und denke an unser Künstlerkafi.

„Aber Morpheo“, sage ich, „warum soll ich für die Ernte dankbar sein? Ich gehe einfach in den Supermarkt. Tiefgekühltes Gemüse, importierte Früchte – alles schön verpackt und jederzeit zu erschwinglichem Preis verfügbar. Die Bauern rackern sich hingegen mit Schweiss, Wetter und elend langen Arbeitstagen ab. Die machen sich das Leben doch selber unnötig schwer!“

 

Morpheo schaut mich an.

Sehr ruhig.

Ich ahne nichts Gutes.

Dann erzählt er mir von der Schweizer Anbauschlacht während des Zweiten Weltkriegs. Damals war die Schweiz darauf angewiesen, möglichst viel Nahrung selber zu produzieren. Versorgungssicherheit war plötzlich keine theoretische Frage mehr.

Ich werde still.

Sehr still.

Morpheo erklärt mir, dass Landwirtschaft eben nicht bedeutet:

Samen rein – Gemüse raus – fertig.

Dazwischen liegen fruchtbare Böden, Wasser, Sonne, Saatgut, Wissen, Tiere, Maschinen, Wetterglück – und jede Menge Arbeit.

 

Und dann kommt mein persönlicher Bodensee-Schock, als ich wegen des aktuellen Getue um den sinkenden Pegel vieler Gewässer motze..

„Aber wenn der Pegel des Bodensees sinkt und damit auch mein Trinkwasservorrat“, frage ich, „trinke ich halt Milch!“

 

Morpheo hebt eine Augenbraue.

„Chromatius …“

Oh-oh.

„Auch eine Kuh braucht Wasser.“

Ich schaue hinaus auf den Bodensee, den wir hier in Rorschach praktisch vor der Haustür haben.

Und plötzlich fällt es mir wie ein nasser Schwamm auf den Kopf:

Ohne Wasser keine Kühe. Ohne Wasser keine Milch. Ohne Wasser keine Pflanzen. Ohne Wasser keine Ernte.

 

Ich blicke auf meine kleine Farbpalette.

Sogar die Farben im Atelier wären ohne Wasser ziemlich schwierig zu verarbeiten.

Da wird mir langsam klar, wie wunderbar verrückt dieses ganze System eigentlich ist.

 

Wir sitzen im Künstlerkafi des Kunstateliers Morpheo, trinken unseren Kaffee, plaudern, malen und freuen uns über ein Stück Kuchen – und gleichzeitig hängt unser ganzes Leben an Dingen, die wir meistens kaum beachten.

Wasser.

Erde.

Luft.

Sonne.

Pflanzen.

Tiere.

Menschen, die säen, pflanzen, pflegen und ernten.

 

Und plötzlich kommt mir mein Spruch über die „schön blöden Bauern“ ziemlich … blöd vor.

 

Ich senke demütig meinen kleinen Pinsel.

Und als Pinselgeist von Rorschach verkünde ich deshalb meine eigene:


 

Darum werde ich am nächsten Erntedankfest im Kunstatelier Morpheo nicht nur mein kleines Pinselbäuchlein, sondern auch mein Pinselherz füllen.

Ich werde auf den Bodensee schauen.

Auf Rorschach.

Auf die Menschen, die unsere Lebensmittel produzieren.

Und vielleicht sogar auf meine kleine Topfpflanze im Atelier.

 

Denn schliesslich gilt:

Auch ein Pinselgeist kann erkennen, dass Mutter Erde keine Selbstbedienungstheke ist.

Sie schenkt.

Wir nehmen.

Und eigentlich wäre es höchste Zeit, dass wir gelegentlich auch einmal Danke sagen.

 

Euer etwas demütiger, aber keineswegs geheilter

Chromatius 🎨🌾💧

Pinselgeist des Kunstateliers Morpheo in Rorschach

 

PS: Und was büsse ich am Buss- und Bettag?

Meine frechen Sprüche.

Aber keine Sorge – nur vorübergehend.

Schliesslich braucht auch ein Pinselgeist seine künstlerische Freiheit!

 



Mittwoch, 23.09.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo




Montag, 21.09.2026

🔮 Morpheos Nachtvision – Teil 2

Der Tag, an dem Geld und Technik verschwanden

 

Zusammenfassung Teil I: 

Am 30. Oktober 2010 erlebt Morpheo eine eindrückliche Nachtvision: Verdorrende Landschaften kündigen tiefgreifende Veränderungen an. Geld, Besitz, Edelmetalle und Technik verlieren plötzlich ihre Bedeutung oder verschwinden ganz. Die Vision stellt menschliche Sicherheit und Identität infrage. Doch das scheinbare Ende könnte zugleich ein Neubeginn sein. Besonders erschütternd ist, dass Menschen verschwinden – darunter Kinder. Morpheo erkennt: Der Wandel betrifft nicht nur Natur und Technik, sondern die gesamte Menschheit und ihre Zukunft.

Die Zukunft der Kinder scheint mit dem Wandel der Welt auf geheimnisvolle Weise verbunden zu sein. Was zunächst wie ein Ende wirkt, könnte zugleich die Geburt einer völlig neuen Welt bedeuten.


FORTSETZUNG:  

Als Chromatius mich endlich dazu gebracht hatte, von meiner Nachtvision zu erzählen, war er zunächst ganz begeistert.

„Und dann?“, fragte er.

„Dann wurde es ziemlich ungemütlich“, antwortete ich.

 

Chromatius setzte sich aufrecht hin. Für einen Pinselgeist ist das ungefähr die gleiche Körperhaltung wie bei einem Menschen, der plötzlich merkt, dass der Film doch spannender wird als erwartet.

 

In meiner Vision war nämlich nicht nur die Natur im Wandel.

Plötzlich veränderte sich das, was wir Menschen für selbstverständlich halten: der Wert der Dinge.

Ich sah eine Welt, in der Geld seinen bisherigen Wert verlor. Nicht langsam, nicht durch eine gewöhnliche Inflation, sondern beinahe über Nacht.

Banknoten waren plötzlich nur noch bedrucktes Papier.

Kontostände bedeuteten nichts mehr.

Gold war nicht mehr das kostbare Metall, als das wir es betrachten.

Auch andere Wertgegenstände – Edelmetalle, Mineralien und Besitztümer – verloren ihre bisherige Bedeutung.

 

Ich erinnere mich noch genau an dieses Gefühl.

Es war, als würde die Menschheit plötzlich vor einer riesigen Schatzkiste stehen und feststellen: Der Schatz ist noch da – aber niemand braucht ihn mehr.

 

Vielleicht wäre das für manche Menschen zunächst der grösste Schock überhaupt.

Denn wir haben gelernt, unseren Wert und unsere Sicherheit an Dingen festzumachen.

Ein Haus.

Ein Auto.

Ein Konto.

Schmuck.

Besitz.

Technik.

Und plötzlich sollte all das keine Bedeutung mehr haben?

 

Doch damit war es noch nicht genug.

In meiner Vision brach auch die Stromversorgung zusammen.

Was genau die Ursache war, konnte ich nicht erkennen. Sabotage? Naturkatastrophen? Hacker? Vielleicht sogar eine Form von künstlicher Intelligenz, die wir heute noch nicht verstehen?

Auch hier blieb die Ursache im Nebel.

Aber das Ergebnis war eindeutig.

Der Strom war weg.

 

Und mit ihm verschwanden die vielen kleinen Helfer, ohne die unser Alltag inzwischen kaum noch vorstellbar ist.

Handys funktionierten nicht mehr.

Das Internet war verschwunden.

Auch künstliche Intelligenz, wie wir sie heute kennen, war nicht mehr verfügbar.

 

Ich musste dabei an unsere Gegenwart denken.

Wir tragen kleine Computer in der Tasche und fragen sie nach dem Wetter, dem Weg, einem Rezept oder der Bedeutung irgendeines seltsamen Wortes.

Und wenn das Gerät einmal nicht funktioniert, benehmen wir uns manchmal schon so, als wäre gerade die Zivilisation untergegangen.

 

Meine Vision ging wesentlich weiter.

Die gesamte digitale Welt war einfach nicht mehr da.

 

Und plötzlich mussten die Menschen wieder miteinander reden.

Von Angesicht zu Angesicht.

Sie mussten sich Dinge merken.

Sie mussten gemeinsam Lösungen finden.

Sie mussten wieder wissen, wie man etwas repariert, anbaut, herstellt oder organisiert.

 

Vielleicht war genau darin ein Teil der Botschaft verborgen.

Wir glauben oft, Technik mache uns frei.

Aber manchmal macht sie uns auch abhängig.

 

Und so stellte ich mir in jener Nacht eine merkwürdige Frage: Was bleibt von unserer Zivilisation übrig, wenn wir alles abschalten, was wir für ihre Grundlage halten?

 

Die Antwort, die meine Vision darauf gab, war erstaunlich.

Es blieb nicht nichts.

Es blieb der Mensch.

Seine Hände.

Sein Wissen.

Seine Fantasie.

Seine Fähigkeit, miteinander zu sprechen.

Seine Fähigkeit zu lieben.

Und vor allem seine Fähigkeit, sich an völlig neue Bedingungen anzupassen.

 

Doch dann sah ich etwas, das weitaus erschütternder war als der Verlust von Geld und Technik.

Eine Krankheit breitete sich aus.

Und sie traf nicht alle Menschen.

 

Sie traf vor allem jene, die älter als 25 Jahre waren.

 

Was danach geschah, erzähle ich im nächsten Teil.

Denn plötzlich standen Kinder und Jugendliche vor einer Aufgabe, die eigentlich viel zu gross für sie schien.

Und ausgerechnet die ganz Alten sollten ihre Lehrer werden.

 




Sonntag, 20.09.2026

Wenn Rorschach wieder aufatmet – und der Herbst kreativ wird

 

Die ganz heisse Zeit ist vorbei – und man merkt es! In Rorschach sind wieder deutlich mehr Menschen zu Fuss unterwegs. Die Strassen und Arkaden beleben sich, hier und da bleibt jemand stehen, schaut neugierig in ein Schaufenster oder entdeckt einen Ort, den er bisher vielleicht noch gar nicht wahrgenommen hat.

 

Zu meiner besonderen Freude finden immer wieder einzelne Gäste, aber auch kleine Gruppen den Weg in mein kleines, aber feines Künstlerkafi. Dort wartet ein ausgesuchtes, frisches Angebot auf Kaffeeliebhaber, Naschkatzen und alle, die einfach Lust auf ein gemütliches Gespräch haben.

 

In der vergangenen Woche hallte deshalb so manches fröhliche Lachen durch die Arkade. Und wer schon einmal im Künstlerkafi Platz genommen hat, merkt schnell: Hier endet der Kaffeegenuss nicht an der Tasse. Ein Blick ins Innere des Kunstateliers lohnt sich allemal, denn dort gibt es viel zu entdecken.

 

Noch bis kommenden Samstag ist die wunderschöne Ausstellung von Ina Anselment aus Rorschacherberg zu sehen. Ihre farbenprächtigen Wandbehänge aus tunesischer Häkelei bringen eine ganz besondere Atmosphäre ins Atelier. Farben, Formen und handwerkliches Können verbinden sich zu einer Ausstellung, die man nicht einfach nur anschaut – man lässt sie ein wenig auf sich wirken.

 

Und danach? Natürlich geht es kreativ weiter!

 

Für den Oktober sind bereits die nächsten besonderen Aktivitäten geplant. Im Künstlerkafi wartet unter anderem ein kleines Oktoberfest-Angebot auf Euch. Gleichzeitig dürfen sich Kunstfreunde auf eine ganz besondere Ausstellung aus der Werkstatt von Morpheo freuen.

 

Zu sehen sein werden ausgewählte Motive aus dem Acrylic Pouring, faszinierende Enkaustik-Werke sowie Szenen und Bilder aus dem Mittelalterlabor. Doch diesmal seid Ihr nicht nur Besucherinnen und Besucher – Ihr werdet zu Mitgestaltern!

Denn jede Besucherin und jeder Besucher darf seine 12 persönlichen Lieblingsmotive auswählen. Aus den meistgewählten zwölf Bildern entsteht anschliessend ein limitierter Kunstkalender 2027.

 

Welches Motiv schafft es hinein? Welches fliegt kurz vor dem Ziel noch heraus? Und welche zwölf Kunstwerke werden schliesslich gemeinsam ein ganzes Jahr begleiten?

 

Ich bin selbst gespannt! – Chromatius findet zwar diese Ausstellung völlig überflüssig, er «weiss» schliesslich längst, welche Motive die Schönsten sind… überheblicher Schlawiner, der…

 

Eine Vorbestellung des Kalenders wird sich deshalb auf jeden Fall empfehlen. Vielleicht schmückt er 2027 nicht nur zahlreiche Rorschacher Wohnzimmer, sondern reist auch weit über die Stadtgrenzen hinaus – als kleines Stück Morpheo-Kunst für das eigene Zuhause oder als besonderes Geschenk für Menschen, denen man gerne ein farbenfrohes Jahr wünscht.


Der Herbst darf kommen. 

Wir haben schon Farbe für ihn! 😄

 

Ich wünsche Euch einen tollen Wochenstart!

Euer Morpheo



Freitag, 18.09.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

🍂 Chromatius und der Herbst – wenn die Blätter loslassen und die Weisswürste winken

 

Pssst! Ich bin’s – Chromatius, der kleine Pinselgeist des Kunstateliers Morpheo. Und ich muss Euch etwas verraten: Der Herbst ist da!

 

Na endlich! Die Blätter werden bunt, die Nächte länger und überall raschelt und knistert es. Die Pflanzen ziehen sich langsam zurück, als hätten sie beschlossen: „So, Leute, für dieses Jahr ist Feierabend. Wir sehen uns im Frühling!“

 

Ich finde das ja höchst vernünftig. Menschen sollten sich davon ruhig eine Scheibe abschneiden. Einfach einmal die Blätter fallen lassen, sich zurückziehen und sagen: „Heute nicht. Ich mache Winterschlaf.“

 

Leider funktioniert das bei uns Pinselgeistern nicht. Ich muss schliesslich aufpassen, dass Morpheo keinen Unsinn macht. Oder besser gesagt: dass ich keinen Unsinn mache, während Morpheo zuschaut.

 

Doch so traurig das Ende des Sommers manchmal aussieht, der Herbst hat eine wunderbare Seite: Erntezeit! Kürbisse, Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Mais, Nüsse und allerlei andere Köstlichkeiten wie zum Beispiel meine heissgeliebten Marroni landen jetzt auf Tischen und in Körben. Die Natur scheint uns noch einmal kräftig zuzuzwinkern:

„Hier, nehmt! Ich habe reichlich produziert.“

Und ich nehme natürlich besonders gern. 🍎🎃

 

Apropos Essen: Morpheo plant ein kleines Rorschacher Oktoberfest für seine Kundschaft – mit feinen Weisswürsten und natürlich alkoholfreiem Bier. Ich habe bereits beschlossen, gelegentlich eine Weisswurstkontrolle durchzuführen.

Nur zur Qualitätssicherung!

Man kann ja schliesslich nicht zulassen, dass eine Weisswurst völlig unbeaufsichtigt herumliegt. Das wäre grob fahrlässig. Ich werde mich deshalb vermutlich heimlich anschleichen, eine kleine Portion stibitzen und anschliessend so tun, als hätte ich nichts gesehen.

Morpheo wird natürlich sofort wissen, wer es war.

Aber das ist mir egal.


Denn bald kommt Halloween! 🎃👻

Das ist mein grosser Abend! Endlich darf ich mich so verrückt gebärden, wie ich will. Ich werde herumspuken, Grimassen schneiden, mich verstecken, Leute erschrecken und wahrscheinlich auch den einen oder anderen Pinsel an einen völlig falschen Platz legen.


Halloween ist schliesslich nur einmal im Jahr. Da muss man seine Pflichten als Farbgeist ernst nehmen!

Allerdings gibt es da noch eine Sache, die mich langsam wahnsinnig macht: Chromatia!

Meine liebe Cousine soll mir bei den Vorbereitungen für den lichtergeschmückten Rorschacher Bummelsonntag am 6. Dezember 2026 helfen.

Aber wann meldet sie sich endlich?

Ich warte.

Ich warte noch immer.

Ich habe sogar schon zweimal gewartet, während ich gewartet habe.

Chromatia! Hallo?!

Wie lange braucht ein Farbgeist eigentlich, um eine Nachricht zu schicken?

Also wirklich. Der Herbst ist schon da, Halloween steht vor der Tür, die Weisswürste sind in Gefahr – und meine Cousine lässt mich zappeln!

 

Na gut. Ich warte noch ein bisschen. - Aber nur bis zur nächsten Weisswurst.

 

Danach schreibe ich ihr selbst und schicke ihr eine Kürbiskutsche mit meiner Botschaft:

 

Euer leicht ungeduldiger, ziemlich hungriger und ausgesprochen halloweenfreudiger 🎨 Chromatius

 




Mittwoch, 16.09.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo




Montag, 07.09.2026

🎨 Chromatius will es endlich wissen

 

Also wirklich! Seit Jahren sitzt Morpheo auf seinem Wissen herum wie ein Drache auf seinem Goldschatz. Und ich, Chromatius, der Pinselgeist des Kunstateliers Morpheo, soll natürlich wieder einmal nichts erfahren haben!

Dabei weiss ich genau, dass Morpheo diese geheimnisvolle Nachtvision vom 30. Oktober 2010 hatte. Ich habe ihn schon hundertmal gefragt. Na gut – vielleicht waren es nur fünfzigmal. Aber ich bin hartnäckig!

„Morpheo, bitte! Erzähl endlich! Was hast du damals gesehen?“

Und siehe da: Endlich hat er sich erbarmt.

Also setzt Euch hin, schnappt Euch einen Kaffee – und hört gut zu. Denn diese Geschichte ist alles andere als gewöhnlich …

 

🔮 Morpheos Nachtvision – Teil 1

Die Nacht, in der mir die Erde ihr Geheimnis zeigte

 

Manche Träume vergisst man bereits beim Frühstück.

Andere lassen einen jahrelang nicht mehr los.

Und dann gibt es jene Nächte, in denen man das Gefühl hat, gar nicht geträumt zu haben. Man hat etwas gesehen. Etwas, das sich tief im Inneren festsetzt und irgendwann wieder an die Oberfläche steigt.

 

Eine solche Nacht hatte ich am 30. Oktober 2010.

Damals wusste ich noch nicht, dass diese Nachtvision mich über viele Jahre begleiten würde. Ich wusste nur eines: Was ich sah, fühlte sich anders an als ein gewöhnlicher Traum.

 

Es begann mit der Erde.

Ich sah riesige Landstriche, die einst fruchtbar gewesen waren. Felder, Wiesen und Landschaften, auf denen Leben möglich war. Doch diese Gebiete waren plötzlich verdorrt. Die Erde wirkte erschöpft, fast so, als hätte jemand ihr die Lebenskraft entzogen.

Zuerst dachte ich an das, was wir Menschen kennen.

Vulkanausbrüche.

Tsunamis.

Erdbeben.

Dürre.

Naturkatastrophen.

Doch nichts davon erklärte, was ich sah.

Es war keine Katastrophe im üblichen Sinn.

Und genau das machte die Vision so beunruhigend.

Die Ursache war da – aber sie blieb im Nebel.

Ich konnte sie nicht erkennen.

 

Es war, als würde mir jemand sagen: „Du sollst es jetzt noch nicht wissen.“

Das klingt vielleicht merkwürdig. Aber in dieser Vision hatte ich immer wieder dieses Gefühl: Manche Dinge werden dem Menschen nicht deshalb verborgen, weil er sie niemals erfahren soll. Sie werden ihm verborgen, weil er sie noch nicht verkraften könnte.

Wir Menschen möchten bekanntlich alles sofort wissen.

Warum?

Wann?

Wie?

Wer ist schuld?

Und möglichst auch noch: Was kann ich dagegen tun?

Ich kenne das nur zu gut.

 

Doch diese Vision funktionierte anders.

Ich bekam Bilder, Gefühle und Zusammenhänge – aber keine Gebrauchsanleitung.

Und während ich die verdorrenden Landschaften betrachtete, hatte ich plötzlich eine eigenartige Gewissheit:

Das hier war erst der Anfang.

 

Die Veränderungen, die ich sah, waren nicht nur Veränderungen der Natur.

Sie würden unser gesamtes menschliches Leben betreffen.

Unsere Vorstellung von Besitz.

Unsere Vorstellung von Arbeit.

Unsere Vorstellung von Familie.

Unsere Vorstellung von Wissen.

Unsere Vorstellung davon, was überhaupt möglich ist.

Damals, im Jahr 2010, lebten wir noch in einer Welt, in der viele Dinge selbstverständlich erschienen.

Strom kam aus der Steckdose.

Informationen kamen aus dem Internet.

Geld bedeutete Sicherheit.

Ein Handy war für viele bereits unverzichtbar.

Computer wurden immer wichtiger.

Und künstliche Intelligenz?

Darüber sprach man zwar bereits, aber für viele Menschen klang das noch nach Zukunftsmusik.

Ich konnte damals unmöglich wissen, wie rasant sich diese Dinge entwickeln würden.

 

Und doch sah ich in jener Nacht eine Welt, in der genau diese Sicherheiten verschwinden.

Nicht langsam.

Nicht über Jahrzehnte.

Sondern beinahe über Nacht.

Ich sah Menschen, die plötzlich feststellen mussten, dass Dinge, denen sie einen enormen Wert gegeben hatten, keinen Wert mehr besassen.

Geld.

Gold.

Edelmetalle.

Mineralien.

Besitz.

Technik.

Alles, was uns Sicherheit versprach.

Und dann geschah etwas, das mir beinahe noch erstaunlicher erschien:

Die Technik selbst verschwand.

Stromversorgung.

Handys.

Internet.

Künstliche Intelligenz.

Einfach weg.

 

Vielleicht war es gerade dieser Gedanke, der mich damals am meisten beschäftigte.

Denn was bleibt vom Menschen übrig, wenn alles verschwindet, womit er sich umgibt?

Wer sind wir, wenn das Bankkonto nichts mehr bedeutet?

Wenn das Handy schweigt?

Wenn Google keine Antwort mehr liefert?

Wenn kein Bildschirm uns sagt, wohin wir gehen sollen?

Vielleicht – dachte ich damals – beginnt genau dort etwas Neues.

Vielleicht muss eine alte Welt zuerst ihre Bedeutung verlieren, bevor eine neue entstehen kann.

 

Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wohin mich meine Vision führen würde.

Aber ich ahnte: Das Ende, das ich gesehen hatte, war möglicherweise gar kein Ende.

Vielleicht war es eine Geburt.

Eine sehr schmerzhafte, chaotische und für uns Menschen schwer verständliche Geburt.

Und vielleicht würde aus dieser alten Welt etwas entstehen, das wir uns heute kaum vorstellen können.

Was danach kam, war allerdings noch viel erschütternder.

Denn in meiner Vision verschwanden nicht nur Dinge.

Es verschwanden Menschen.

 

Und plötzlich verstand ich, dass der Wandel der Erde nicht allein eine Geschichte über Technik, Geld oder Natur sein würde.

Es war eine Geschichte über die Menschheit selbst.

Davon erzähle ich im nächsten Teil.

Denn was ich in dieser Nacht über die Kinder sah, hat mich bis heute nicht losgelassen.


 


Sonntag, 13.09.2026

Wenn Papierpläne auf die Wirklichkeit treffen – und daraus etwas Wunderschönes entsteht

 

Was für eine Woche im Kunstatelier Morpheo!

 

Der Wochenbeginn zeigte sich zunächst eher gemütlich: Hier ein lieber Besuch, dort ein gutes Kaffeegespräch und zwischendurch immer wieder Menschen, die neugierig durch die Türe schauten. Ruhig, beschaulich – beinahe so, als hätte der Herbst dem Atelier schon einmal leise „Guten Tag“ gesagt.

 

Doch dann kam der Donnerstag.

 

Plötzlich wurde aus beschaulicher Atelierstimmung ein kleines kreatives Abenteuer. Die Künstlerin Ina Anselment vom Rorschacherberg war mit einer wunderschönen Planung angereist. Auf dem Papier war alles wunderbar durchdacht. Nur hatte die Realität offenbar beschlossen, ihre eigene Meinung kundzutun.

 

Denn was theoretisch perfekt aussah, wollte sich an den Wänden des Ateliers nicht ganz so präsentieren wie vorgesehen.

Also wurde gehängt, betrachtet, verschoben, wieder abgehängt, erneut gehängt und von allen Seiten begutachtet. Kurz gesagt: Es herrschte jene wunderbare Mischung aus Kreativität und kontrolliertem Chaos, die wohl jedes Atelier gelegentlich braucht.

 

Doch schliesslich war es geschafft!

Die teilweise riesigen Wandbehänge aus tunesischer Häkelei fanden genau jene Plätze, an denen sie ihre farbenprächtige Wirkung am schönsten entfalten können. Heute verbreiten sie im ganzen Kunstatelier Morpheo einen geradezu magischen Zauber. Und einmal mehr zeigt sich: Manchmal muss ein guter Plan einfach ein wenig mit der Wirklichkeit diskutieren, bevor etwas wirklich Harmonisches entsteht.

 

Am Freitagabend folgte dann die Vernissage – und die war erfreulich gut besucht! Zahlreiche Gäste vorwiegend aus dem Bekanntenkreis von Ina Anselment kamen, bestaunten ihre wunderschönen Kunstwerke, plauderten angeregt und liessen sich Perlwein und feine Häppchen schmecken.


 

Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, sollte die Gelegenheit unbedingt nutzen: Bis Samstag, 25. September 2026, können die farbenprächtigen Kunstwerke während der Öffnungszeiten des Kunstateliers besichtigt werden.

 

Und danach?

 

Dann wird es bei Morpheo keineswegs langweilig. Eine eigene kleine Präsentation seiner laufend entstehenden Herbstimpressionen wartet darauf, Gestalt anzunehmen. Farben, Formen, Blätter, Stimmungen und vielleicht die eine oder andere Überraschung werden Einzug halten.

 

Auch die Vorbereitungen für den Rorschacher Bummelsunntig am 6. Dezember 2026 werden mit grosser Leidenschaft und noch mehr Phantasie fortgesetzt. Morpheo hat dabei schon eine wichtige kulinarische Erkenntnis gewonnen: Auch alkoholfreier Glühwein kann hervorragend schmecken – eine kleine Hommage an die uneingeschränkte Fahrtüchtigkeit unserer Ateliergäste. 😉


Und eines bleibt sowieso bestehen:

Morpheo hat immer ein offenes Ohr für Menschen, die bei einem Tässchen Kaffee – oder inzwischen auch einem erfrischenden Eiskaffee – ihre Kümmernisse, Erlebnisse, Gedanken und Erfahrungen loswerden möchten.

Denn das Kunstatelier Morpheo ist nicht nur ein Ort für Kunst.

Es ist ein Ort zum Schauen, Staunen, Plaudern, Lachen, Verweilen und einfach ein bisschen Menschsein.

 

Vielleicht schaust Du ja schon diese Woche vorbei. Morpheo freut sich auf Dich!




Freitag, 10.09.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

🔮 Chromatius schaut den Menschen ins Herz

 

Wie ihr wisst, bin ich Chromatius, der Pinselgeist des Kunstateliers Morpheo, und ich habe einige besondere Gaben.

Eine davon besteht darin, dass ich in die Herzen der Menschen schauen kann.

 

Dazu ziehe ich mich gerne ganz oben auf mein Regal zurück. Morpheo nennt diesen Ort zwar hartnäckig meine „Schmollecke“ oder behauptet sogar, ich würde mich dort verstecken. Das ist natürlich eine völlig falsche Interpretation. Ich befinde mich dort oben auf meinem Beobachtungsposten – schliesslich muss jemand ein Auge auf die Welt haben!

Von meinem erhöhten Sitzplatz aus kann ich die Menschen auf der anderen Strassenseite wunderbar beobachten. Sie gehen vorbei, manche hastig, manche langsam, manche mit einem Lächeln, andere mit finsterer Miene.

 

Und genau da wird es für mich interessant.

Denn die Menschen, die ich beobachte, wissen nicht, dass ich nicht nur ihre Gesichter sehe.

Ich sehe ihre Herzen.

 

Viele tragen draussen eine Fassade. Manche wirken fröhlich und unbeschwert, andere selbstsicher, kontrolliert oder sogar unnahbar. Doch hinter dieser Fassade sieht es oftmals ganz anders aus.

 

Da ist beispielsweise die Frau, die einen Grossteil ihres Lebens bereits gelebt hat mit dem vorsichtigen, etwas wackligen Gang. Sie lächelt freundlich, wenn sie jemandem begegnet, doch eigentlich geht sie nur noch selten nach draussen. Sie schämt sich dafür, dass sie nicht mehr so sicher und schnell gehen kann wie früher.

Noch viel schwerer wiegt jedoch das, was sie in ihrem Herzen trägt.

Ihre Familie, insbesondere ihre Kinder und auch ihre Eltern, wollen nichts mehr von ihr wissen. Warum, weiss sie selbst nicht. Und genau das quält sie besonders.

Immer wieder fragt sie sich:

„Was habe ich bloss falsch gemacht?“

Sie sucht die Schuld bei sich, grübelt und versucht verzweifelt, einen Grund für diese Ausgrenzung zu finden.

Ihre Seele schreit nach einer Antwort.

Doch niemand hört diesen Schrei.

Ich würde ihr so gerne sagen: Du bist nicht weniger wert, nur weil andere Menschen sich von dir abgewandt haben – du bist einfach gut so, wie du bist.

 

Dann kommt der ältere Herr, dessen Gesichtsausdruck aussieht, als hätte ihm die Welt persönlich den letzten Kaffee weggetrunken.

Alles ist schlecht. Die Menschen sind schlecht. Das Wetter ist schlecht. Und wenn irgendwo ein Blatt vom Baum fällt, ist vermutlich auch daran jemand schuld.

Doch ich sehe in sein Herz.

Dort finde ich keinen bösen Menschen, sondern einen verletzten.

Viele Enttäuschungen und seelische Schmerzen haben sich dort angesammelt. Irgendwann ist ihm das Lachen vergangen und aus der Lebensfreude wurde Misstrauen.

Seine schlechte Laune ist zu einer Rüstung geworden.

Nur leider schützt eine Rüstung nicht nur vor Verletzungen – sie hält auch Nähe fern.

 

Und dann kommt das junge Mädchen aus dem Nagelstudio gegenüber. Perfekt gestylt, perfekt geschminkt, perfekte Nägel und natürlich das Handy fest in der Hand.

Sofort wird kontrolliert, was die Welt inzwischen wieder zu erzählen hat und was man zu verpassen droht.

Doch in ihrem Herzen entdecke ich eine ganz andere Frage:

„Bin ich gut genug? Genüge ich? Werden mich die anderen akzeptieren?“

Das macht mich nachdenklich.

Denn dieses Mädchen besitzt etwas, das kein Trend und kein Influencer herstellen kann: seine eigene Persönlichkeit.

Wie schade, wenn man diese wunderbare Individualität unter einer Schicht aus Schönheitsidealen, Trends und der ständigen Angst vor Ablehnung versteckt.

 

Dann wäre da noch der junge Mann mit der dicken Goldkette und dem aufgemotzten Auto, der schon zum dritten Mal an diesem Nachmittag demonstriert, wie viel Motorenlärm ein Mensch offenbar für sein Selbstbewusstsein braucht.

Er möchte auffallen. Ein „Siebesiech“ sein. Bewundert werden.

Doch auch bei ihm entdecke ich hinter der lauten Fassade eine tiefe Unsicherheit.

Dabei könnte er der Welt etwas viel Wertvolleres schenken als Abgas und Lärm: seine eigenen Fähigkeiten, seine Herzlichkeit und das, was wirklich in ihm steckt.

 

Auch die junge Mutter, die ihren trotzig schreienden Sohn über das Trottoir zieht, sieht auf den ersten Blick einfach nur genervt aus.

Aber ich sehe Angst.

Überforderung.

Erschöpfung.

Und eine Frau, die vermutlich dringend einmal jemanden bräuchte, der ihr sagt:

„Du musst nicht immer funktionieren – du kannst nur geben, solange du einen Ausgleich für dich selber findest.“

 

Und schliesslich sehe ich den gehetzten Banker im Massanzug. Nach aussen wirkt er weltmännisch, souverän und beinahe unnahbar.

Doch in seinem Herzen entdecke ich Schüchternheit und Unsicherheit, welche ihn gegen aussen arrogant wirken lässt.

Wie viele Menschen wohl durchs Leben gehen und dabei eine Rolle spielen, weil sie glauben, ihr wahres Ich würde nicht genügen?

 

Ich, Chromatius, kann leider niemanden heilen.

Aber wenn mich nur jemand hören könnte, würde ich ihnen allen zurufen:

Stell dich deiner Einsamkeit. Entdecke das Einzigartige in dir. Steh zu deinen Gaben. Du musst nicht perfekt sein, um wertvoll zu sein.

Und wenn du merkst, dass du dabei Unterstützung brauchst, dann hole sie dir.

Bei einer Fachperson.

Bei einem Menschen, dem du vertraust.

Oder vielleicht einfach einmal bei einer Tasse Kaffee im Künstlerkafi von Morpheo, wo ein gutes Gespräch manchmal mehr bewirken kann, als man zunächst denkt.

Was Morpheo anvertraut wird, behandelt er vertraulich und mit Respekt.

 

Ich jedenfalls sitze weiterhin hier oben auf meinem Regal und beobachte.

Morpheo nennt das meine Schmollecke.

Ich nenne es Herzforschung.

 

Und vielleicht sehe ich eines Tages jemanden an unserem Atelier vorbeigehen, der nach aussen lächelt, obwohl sein Herz eigentlich traurig ist.

 

Vielleicht bleibt dieser Mensch dann stehen, öffnet die Tür und setzt sich zu Morpheo auf einen Kaffee.

Denn manchmal braucht es keine grossen Wunder.

Manchmal genügt ein Mensch, der zuhört.

Und vielleicht – nur vielleicht – ein kleiner Pinselgeist, der von seinem Regal aus heimlich die Daumen drückt.




Mittwoch, 09.09.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo




Montag, 07.09.2026

🔮 Morpheos Geheimnis des Goldes – und was Chromatius darüber weiss

 

„Sag mal, Morpheo …“ - Ich wusste bereits, dass jetzt nichts Vernünftiges kommen würde.

Chromatius sass – wie so oft – irgendwo herum, wo kleine farbige Geister eigentlich nichts zu suchen haben. Diesmal baumelte er von einer meiner Flaschen und betrachtete mich mit diesem Blick, den nur Chromatius beherrscht.

„Bist du eigentlich wirklich Alchemist?“

„Seit vielen Jahren.“

„Und hast du schon Gold gemacht?“

 

Da war sie wieder. Diese Frage.

Ich seufzte. „Nein, Chromatius. Ich kann kein Stroh in Gold verwandeln.“

Er überlegte kurz.

„Schade.“

„Warum?“

„Dann könnten wir das Atelier vergolden.“

Ich musste lachen.

Aber genau diese Vorstellung begleitet die Alchemie seit Jahrhunderten: der geheimnisvolle Stein der Weisen, der aus gewöhnlichen Metallen Gold machen sollte.

Blei hinein …

✨ Abrakadabra …

Gold heraus!

Wenn es nur so einfach wäre.

 

Die alten Alchemisten suchten nach der geheimnisvollen Prima Materia, der ersten Materie, dem ursprünglichen Stoff hinter allen Dingen. Sie experimentierten mit Metallen, Mineralien, Pflanzen, Flüssigkeiten und Feuer. Sie destillierten, erhitzten, lösten auf, verbanden und trennten wieder.

Und manchmal fanden sie dabei Dinge, nach denen sie überhaupt nicht gesucht hatten.

Porzellan.

Phosphor.

Neue chemische Verfahren.

Neue Erkenntnisse.

 

Selbst Isaac Newton beschäftigte sich intensiv mit alchemistischen Schriften.

Vielleicht waren die Alchemisten also gar nicht so verrückt, wie wir heute manchmal glauben.

Vielleicht hatten sie nur eine andere Sprache für eine grosse Frage: Wie kann aus etwas Bestehendem etwas völlig Neues entstehen?

 

Und genau hier beginnt meine persönliche Alchemie.

Denn ich beschäftige mich nicht damit, Blei in Gold zu verwandeln.

Mich interessiert viel mehr, was mit Lebendigem geschehen kann.

Was passiert, wenn ein Mensch einen neuen Gedanken zulässt?

Wenn aus einer Begegnung eine Idee entsteht?

Wenn aus einem Stück Holz, Farbe und Fantasie plötzlich ein Kunstwerk wird?

 

Oder wenn eine Pflanze, ein Baum und seine Essenz uns auf eine Weise begegnen, die wir nicht mit einem simplen Rezept erklären können?

Seit vielen Jahren entwickle ich meine Baumessenzen nach dem morphischen Prinzip und erforsche dabei meine ganz eigene Form der Alchemie.

Nicht alles muss sich in Gramm, Franken oder Gold messen lassen.

Manches besitzt einen anderen Wert.

Einen, den man erst erkennt, wenn man innehält.

 

Chromatius nickt gerade bedeutungsvoll.

Dann flüstert er: „Und dein grosser Plan?“

Ich sehe ihn an.

„Welcher grosse Plan?“

„Na, der mit der Welt.“

Pssst!

Dieser kleine Kerl kann aber auch wirklich nichts für sich behalten …

 

Denn ja.

Vor einigen Jahren hatte ich eine Vision.

Eine ungewöhnliche Vision.

Eine Welt, die zunächst gehörig aus den Fugen geraten könnte.

Eine Zeit des Umbruchs.

Des Chaos.

Des Hinterfragens.

Des Loslassens.

Und danach?

Vielleicht eine Welt, in der wir Menschen wieder entdecken, dass ein gutes Leben nicht unbedingt mehr Besitz, mehr Macht, mehr Prestige und immer schneller bedeutet.

Vielleicht eine Welt, in der Genug tatsächlich genug ist.

Eine Art modernes Schlaraffenland – allerdings ohne dass dafür jemand einen Goldesel besitzen muss.

 

Chromatius schaut mich fragend an. „Und wann erzählst du uns davon?“

Ich lächle.

„Wenn die Zeit dafür reif ist.“

„Also nie?“

„Chromatius!“

Er kichert.

Und verschwindet blitzschnell hinter einer Flasche.

 

Doch eines kann ich euch schon verraten: Vielleicht ist der Stein der Weisen gar kein Stein.

Vielleicht ist er eine Idee.

Vielleicht eine Entscheidung.

Vielleicht ein Mensch.

Vielleicht eine Vision.

 

Und vielleicht … - hat diese Vision längst begonnen, ihre ersten Kreise zu ziehen.

Aber darüber sprechen wir ein anderes Mal.

Denn manche Geheimnisse müssen erst ein wenig im Dunkeln reifen.

🔮✨ Morpheo & Chromatius

 




Sonntag, 06.09.2026

 ✨ Wenn Gipfeli auf Gäste warten und Chromatius neue Pläne schmiedet 🎨

 

Es gibt Wochen, da scheint die Magie im Kunstatelier Morpheo besonders leise zu flüstern. Diese Woche war eine solche. Nicht gerade Menschenmassen strömten durch die Tür, und so blickt Morpheo ein wenig nachdenklich auf die vergangenen Tage zurück.

 

Denn hinter einem Begegnungsort mit Künstlerkafi steckt mehr Magie, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Sollen Gipfeli gebacken, Canapés hergerichtet und das neu täglich frisch zubereitete Birchermüesli bereitgestellt werden? Oder sitzt am Ende der Künstler selbst vor einem Berg kulinarischer Köstlichkeiten und muss sich heldenhaft durch die Vorräte arbeiten?

Chromatius findet das natürlich überhaupt kein Problem.

 

„Dann essen wir eben alles selber!“, verkündet der kleine Farbgeist begeistert.

Dummerweise kann Chromatius beim Restevertilgen nicht wirklich helfen. Er ist schliesslich ein Farbgeist ohne Verdauungsorgane und sowieso kein Gourmet. Also muss Morpheo immer wieder neu herausfinden: Welches Angebot schafft eine möglichst gute Win-win-Situation – für die Gäste und für den Künstler?

 

Das ist gar nicht so einfach. Auch das Kursprogramm und die Begegnungstreffs wollen laufend angepasst werden. Was wünschen sich die Menschen? Was fehlt ihnen? Wonach sehnen sie sich vielleicht, ohne es selbst genau zu wissen?

 

Und genau hier möchte Morpheo künftig noch stärker ansetzen.

 

🎨 Das Kunstatelier Morpheo soll ein Ort der Begegnung sein.

Ein Ort für Menschen, die sich manchmal einsam fühlen. Für jene, die sich irgendwo ausgeschlossen oder nicht mehr richtig zugehörig fühlen. Für Menschen, die genug vom ständigen Blick auf Computer, Handy und Social Media haben und stattdessen Lust auf ein echtes Gegenüber, ein gutes Gespräch, gemeinsames Lachen und kreatives Tun verspüren.

 

Hier darf man einfach sein. Gemeinsam etwas gestalten. Farbe fliessen lassen. Erzählen. Zuhören. Oder auch einmal schweigen.

Und vielleicht findet dabei ganz nebenbei ein kleines Stück Magie statt.

 

🌺 Ein neuer Farbenzauber kündigt sich an!

Am kommenden Samstag, 11. September 2026, öffnet eine ganz besondere Ausstellung ihre Tore. Bis zum 25. September 2026 präsentiert Ina Anselment vom Rorschacherberg ihre farbenprächtigen Riesenbilder aus marokkanischer Häkelkunst. Die Vernissage findet am Freitag, 11.09.2026 von 16.00 – 21.00 h statt. Sie sind dazu herzlich eingeladen.

Morpheo freut sich ganz besonders darauf, dadurch vielleicht eine völlig neue Besucherschar im Atelier begrüssen zu dürfen.

Denn Kunst kennt keine Grenzen – und manchmal genügt ein ungewöhnliches Kunstwerk, damit Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

 

🎄 Gleichzeitig werfen bereits die ersten Weihnachtszauber ihre Schatten voraus. 

Für den Rorschacher Bummelsunntig am 6. Dezember 2026 entsteht im Atelier langsam ein weihnachtliches Wunderland. Morpheo verziert bereits fleissig Weihnachtskugeln mit Acrylic Pouring.

Keine Kugel gleicht der anderen.

 

Jede ist ein kleines, farbenprächtiges Unikat – und vielleicht schon bald ein ganz persönliches Stück Ateliermagie für einen Weihnachtsbaum.

 

Und irgendwo in den Köpfen von Morpheo und Chromatius schlummern natürlich bereits Dutzende neue Ideen.

Man darf gespannt sein. Oder besser gesagt: Man sollte vielleicht vorsichtshalber etwas Platz im Terminkalender freihalten. 😜

 

🐾 Und da wäre noch das Gemeinschaftsbild …

Auch die Versteigerung des Gemeinschaftsbildes zugunsten des Rorschacher Tierschutzes hat Morpheo nochmals verlängert.

Denn eines steht fest: Es muss doch möglich sein, aus diesem wunderbaren Gemeinschaftswerk noch einen schönen Beitrag für die Tiere zu machen!

Vielleicht wartet das Bild ja genau auf dich?

 

🍂 Nun aber wünscht Morpheo allen einen wunderbaren Herbstbeginn – mit bunten Blättern, sonnenwarmen Tagen und hoffentlich vielen kleinen Begegnungen.

 

Und vielleicht auch mit etwas mehr Nachsicht gegenüber unseren Landwirtinnen und Landwirten. Die Ernten sind vielerorts kleiner ausgefallen. Da darf eine Kartoffel ruhig einmal etwas kleiner sein als gewohnt.

Eine kleine Kartoffel ist schliesslich keine schlechte Kartoffel und ein paar mehr davon machen genau so satt.

Vielleicht wird daraus sogar ein neues kreatives Rezept! 🥔✨

 

In diesem Sinne: Kommt vorbei, schaut herein, redet miteinander, gestaltet etwas und lasst euch überraschen, welche Magie im Kunstatelier Morpheo auf euch wartet.

 

Chromatius behauptet jedenfalls, er habe schon wieder einen Plan...

 

Morpheo ist deshalb vorsichtshalber schon einmal gespannt. 😈🎨✨

 




Freitag, 04.09.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

Chromatius fragt sich: Was ist bloss mit Euch Rorschachern los?

 

Habt Ihr den Reel von Morpheo am Mittwoch gesehen?

 

Nein? Dann habt Ihr vermutlich gerade versucht, Euch durch Rorschach zu bewegen, ohne von einem Auto, Motorrad, Lieferwagen oder sonstigem motorisierten Geschoss überrollt zu werden.

 

Dabei hätte sich ein Blick gelohnt. Denn dort sass Morpheo mit diesen traurigsten Künstleraugen seit Van Gogh und schaute auf das Gemeinschaftsbild der Gwungertage.

Ein wunderschönes Bild.

50 × 70 Zentimeter geballte Kreativität.

Gemeinsam geschaffen.

Für einen guten Zweck.

 

Und jetzt kommt's: Niemand wollte ein Gebot abgeben.

Gar niemand.

Nada.

Null.

Niente.

 

Chromatius findet das ausgesprochen merkwürdig.

Denn die Rorschacherinnen und Rorschacher behaupten doch immer, sie seien stolz auf ihre Stadt. Auf den See. Auf die Kultur. Auf das besondere Flair. Auf das Leben hier.

 

Aber kaum hängt ein Kunstwerk herum und fragt ganz bescheiden: „Möchtest du mich vielleicht kaufen und damit erst noch etwas Gutes tun?“

…herrscht plötzlich kollektives Schweigen.

 

Vielleicht liegt es ja daran, dass Ihr Euer Geld lieber in Benzin investiert.

Davon gibt es in Rorschach schliesslich reichlich.

Man hört es auch.

Tag und Nacht.

Brumm.

Röhr.

Knatter.

Beschleunigen.

Bremsen.

Weiterfahren.

Dumm und provokativ zur Windschutzscheibe heraus schauen…

 

Chromatius fragt sich manchmal, ob Rorschach eigentlich eine Stadt am Bodensee oder eine Freiluft-Teststrecke für Motorengeräusche ist.

Und während draussen die Fahrzeuge ihre akustischen Bewerbungsgespräche für „Deutschlands nächster Rennfahrer (da ja dort die Geschwindigkeit noch vielfach unlimitiert ist)“ führen, sitzt Morpheo im Atelier und wartet auf ein Gebot.

 

Vielleicht könnte man ja einmal beim Rathaus nachfragen: „Liebe Stadtverwaltung, hätten Sie nicht zufällig noch ein paar Franken für Kunst übrig?“

Schliesslich macht Kunst eine Stadt lebendig.

Kunst bringt Menschen zusammen.

Kunst erzählt Geschichten.

Kunst schafft Begegnungen.

 

Und Kunst ist – im Gegensatz zu manchem Verkehrsteilnehmer – sogar in der Lage, leise zu sein.

 

Aber keine Angst, liebe Rorschacher!

Chromatius will Euch nicht beschimpfen.

Er will Euch lediglich ein bisschen wachrütteln.

Denn das Gemeinschaftsbild ist nicht einfach irgendein Bild.

Es steht für Gemeinschaft.

Für Kreativität.

Für die Menschen, die sich hingesetzt und gemeinsam etwas geschaffen haben.

Und der Erlös sollte erst noch einem guten Zweck zugutekommen.

 

Also, Ihr lieben Rorschacherinnen und Rorschacher: Zeigt doch einmal, dass Euer Herz mindestens so gross ist wie Euer Parkplatzbedarf.

 

Macht ein Gebot.

 

Unterstützt die Kunst.

 

Unterstützt den guten Zweck.

 

Und beweist Chromatius, dass Rorschach mehr kann als brummen, hupen und vorbeifahren.

 

Morpheo wartet. – morpheo@gmx.ch / 077 487 09 85

Das Bild wartet.

Der gute Zweck wartet.

Und Chromatius?

Der sitzt derweil in Morpheo’s Hosentasche und zählt die vorbeifahrenden Autos.

Er ist inzwischen bei 437.

 

Das Bild hat immer noch kein Gebot.

Leute… das könnt Ihr doch besser! 🎨💜

 

Euer leicht genervter, aber hoffnungsvoller

Chromatius – kleiner Farbgeist, grosser Optimist und neuerdings offizieller Verkehrszähler von Rorschach

mit den besten Wünschen an Euch für ein friedliches und entspanntes Wochenende.





Mittwoch, 02.09.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo


Mehr Informationen sind bei Morpheo erhältlich: morpheo@gmx.ch, 77 487 09 85




Montag, 31.08.2026

🎨✨ Wenn die Welt laut wird, darf die Kunst leise sprechen

 

Ein magischer Tagesgedanke von Morpheo

Heute ist die Welt wieder einmal voller Nachrichten, die schwer im Magen liegen. In Aarau erschüttern tödliche Schüsse nach einem Rave die Schweiz. Menschen, die eigentlich feiern, tanzen und unbeschwerte Stunden verbringen wollten, werden plötzlich mit Gewalt konfrontiert. Gleichzeitig beschäftigen uns Klimaveränderungen, politische Spannungen und die vielen kleinen und grossen Sorgen des Alltags. (DIE WELT)

Da könnte man sich fragen: Was kann ein Pinsel dagegen ausrichten?

Meine Antwort als Morpheo lautet: vielleicht mehr, als man zunächst denkt.

Natürlich kann ein gemaltes Bild keine Tragödie ungeschehen machen. Es kann keine Verletzten heilen und keine gesellschaftlichen Probleme lösen. Aber Kunst kann etwas anderes: Sie kann uns helfen, mit dem umzugehen, was die Welt in uns auslöst.

 

Wenn ich Farbe auf eine Leinwand tropfen lasse, geschieht etwas Eigenartiges. Gedanken, die vorher kreuz und quer durch den Kopf sausten, werden plötzlich langsamer. Die Hände übernehmen ein wenig das Kommando. Farben fliessen, Formen entstehen, und aus einem anfänglichen Chaos entwickelt sich manchmal etwas, das sogar mich selbst überrascht.

Genau darin steckt ein kleines Stück Magie.

 

Kreatives Arbeiten kann Stress reduzieren, die Selbstwahrnehmung stärken und dabei helfen, Gefühle auszudrücken, für die uns manchmal schlicht die Worte fehlen. Auch die Weltgesundheitsorganisation hat in einer grossen Übersicht zahlreicher Studien positive Zusammenhänge zwischen Kunst, Kreativität und Gesundheit beschrieben. (Ärzteblatt)

Und dafür muss man keineswegs ein „richtiger Künstler“ sein!

 

Man braucht weder Talent noch eine Staffelei aus dem Künstlerolymp. Ein Blatt Papier, ein paar Farben und die Erlaubnis, einfach einmal nichts leisten zu müssen, können genügen.

Vielleicht ist genau das in unserer hektischen Zeit besonders wertvoll.

 

Kunst verlangt nicht: „Sei perfekt!“

Sie flüstert vielmehr: „Probier es aus. Schau, was entsteht.“

Und manchmal passiert dabei etwas Wunderbares: Wir betrachten nicht mehr ständig die Welt da draussen, sondern begegnen für einen Moment der Welt in uns.

Vielleicht ist das keine grosse Lösung für die Probleme unserer Zeit.

Aber vielleicht ist es ein Anfang.

 

Denn wer selbst wieder etwas gestalten kann, fühlt sich weniger ausgeliefert. Wer Farben mischt, Formen entstehen lässt oder mit den Händen arbeitet, erlebt: Ich kann etwas verändern.

Und genau dieses Gefühl brauchen wir manchmal dringend.

Also, wenn die Nachrichten heute wieder besonders schwer sind: Schaltet sie für einen Moment leiser.

Nehmt Farbe.

Nehmt Papier.

Nehmt euch Zeit.

Und lasst ein bisschen Chaos fliessen.

Wer weiss – vielleicht steckt irgendwo zwischen Türkis, Gold und einem kräftigen Klecks Rot bereits ein kleines Stück Hoffnung.

 

Chromatius behauptet sogar, er kenne eine wissenschaftlich geprüfte Methode:

„Drei Tropfen Blau gegen schlechte Laune. Zwei Kleckse Rot gegen Ärger. Und Gold für alles, was dringend ein bisschen Hoffnung braucht!“

Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass diese Therapieform bisher noch nicht von irgendeiner Universität anerkannt wurde.

Er meinte nur: „Dann wird es höchste Zeit!“

Vielleicht hat er ja gar nicht so Unrecht.

Denn manchmal brauchen wir neben Nachrichten, Diskussionen und Problemlösungen auch einen Ort, an dem wir einfach sein dürfen.

Einen Ort, an dem niemand fragt: „Was hast du heute geleistet?“

 

Euer Morpheo 🎨✨


 


Sonntag, 30.08.2026

 ✨ Magische Begegnungen, neue Kunst und erste Weihnachtslichter im Kopf

 

Manchmal beginnt etwas ganz Unscheinbares mit einer Tasse Kaffee, einem guten Gespräch und dem Gefühl, dass man sich eigentlich schon viel länger kennen müsste.

 

Eine solche Begegnung durfte ich in den vergangenen Tagen mit Fabia vom Gönn Dir Café erleben.

 

Wir setzten uns zusammen, tauschten Gedanken aus und stellten ziemlich rasch fest, dass es erstaunlich viele Übereinstimmungen zwischen unseren Vorstellungen gibt. Natürlich haben das Gönn Dir Café und das Kunstatelier Morpheo ihren ganz eigenen Charakter. Und genau darin könnte vielleicht eines Tages eine wunderbare gegenseitige Ergänzung liegen.

Was daraus entsteht, steht noch in den Sternen.

Aber manchmal müssen Sterne ja auch nicht sofort vom Himmel fallen. Es genügt fürs Erste, wenn sie anfangen, ein wenig zu funkeln.

 

Wir lassen die Gedanken nun in Ruhe weiterziehen und schauen gespannt, welche Ideen daraus wachsen dürfen. Vielleicht entsteht etwas Kleines. Vielleicht etwas Grösseres. Vielleicht auch etwas, an das wir beide heute noch gar nicht gedacht haben.

 

🕯️ Wachs wird zu Kunst

Auch an unserer Pro-Bono-Wand tut sich derzeit etwas.

Zurzeit ist dort die faszinierende Kunst der Enkaustik zu entdecken. Diese uralte Methode der Wachsmalerei besitzt für mich etwas wunderbar Magisches. Aus Wachs, Farbe und Wärme entstehen Bilder, die kaum vollständig kontrolliert werden können.

Die Farben fliessen.

Sie verbinden sich.

Sie ziehen sich zurück.

Und plötzlich zeigt sich eine Struktur, die vorher noch niemand geplant hat.

Fast ein wenig wie im Leben.

Manchmal versucht man, alles sorgfältig zu lenken – und am Ende entsteht gerade dann etwas Schönes, wenn man den Farben erlaubt, ihren eigenen Weg zu finden.

 

🎨🥂 Ausstellung mit Vernissage ✨🍷

Schon bald zieht zudem neue Kunst ins Kunstatelier ein. Ina Anselment aus Rorschacherberg wird ihre Wandbilder bei uns ausstellen. Ich freue mich sehr darauf, dem Atelier damit wieder eine neue künstlerische Facette zu schenken.

 

🍂 Neue Öffnungszeiten ab September

Auch der Sommer verabschiedet sich langsam, und deshalb wechseln wir ab 1. September 2026 zu unseren Herbstöffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 11.00 bis 17.30 Uhr
Samstag: 11.00 bis 16.00 Uhr

Die Türen des Kunstateliers Morpheo bleiben also weiterhin offen für alle, die stöbern, staunen, Kaffee trinken, plaudern oder einfach für einen Moment dem Alltag entfliehen möchten.

 

🎄 Und irgendwo klingeln bereits die Glöckchen …

Während draussen noch Sommer und Herbst miteinander verhandeln, wer nun eigentlich das Sagen hat, beschäftigen mich gedanklich bereits die ersten Weihnachtslichter.

 

Denn der Rorschacher Bummelsunntig vom 6. Dezember 2026 wirft langsam seine glitzernden Schatten voraus.

In meinem Kopf wird bereits gebrainstormt, geplant, verworfen, neu erfunden und wieder geplant. Es entstehen Ideen, von denen einige vermutlich genial und andere hoffentlich spätestens vor der Umsetzung wieder vergessen sind.

Aber eines kann ich bereits verraten: Das Kunstatelier Morpheo soll an diesem Tag in einem besonderen Weihnachtslichtermeer erstrahlen.

Wie genau?

Nun ja …

Das bleibt vorerst noch mein kleines Geheimnis.

Vielleicht mit etwas Magie.

Vielleicht mit Kunst.

Vielleicht mit Farben.

Und ziemlich sicher mit ein paar Überraschungen.

 

Darum mein Rat: Lass Dich überraschen.

Denn im Kunstatelier Morpheo beginnt bereits jetzt die nächste kleine Reise – und manchmal weiss man am Anfang noch gar nicht, wohin ein Weg führt.

Aber genau das macht ihn so spannend.

 

Herzlichst

Morpheo 🎨✨🕯️🎄

 




Freitag, 28.08.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

🌈 Chromatius ist zurück – und hat bereits wieder Unsinn im Kopf!

 

Halloooooo!

Ja, ja, ich weiss.

Ich habe geschmollt.

Und zwar professionell.

Mit hängenden Ohren – obwohl ich gar keine habe.

Mit beleidigtem Blick – obwohl ich gar nicht weiss, wie der aussieht.

Und mit tiefem, herzzerreissendem Seufzen aus meiner hintersten Ecke im Kunstatelier Morpheo.

 

Aber jetzt habe ich genug!

Ich bin wieder da!

 

Ich bin nämlich einfach furchtbar enttäuscht, dass bisher gar NIEMAND ein Online-Gebot für unser tolles Gemeinschaftsbild abgegeben hat. Niemand! Nicht ein Mensch! Nicht einmal einer, der aus Versehen mit dem falschen Finger auf Facebook herumgetippt hat!

Also wirklich!

 

Dabei ist dieses Bild doch etwas ganz Besonderes!

Natürlich weiss ich, dass das Kunstatelier Morpheo nicht gleich geschniegelt und geschniegelt repräsentabel ist wie das Würth Haus Rorschach, wo Werke bekannter Künstlerinnen und Künstler zu bewundern sind.

Aber eben!

Genau das macht unser Bild doch so besonders!

Denn es wurde nicht von irgendeinem berühmten Meister geschaffen, der mit ernstem Gesicht vor einer Leinwand sitzt und anschliessend sagt: „Die Interpretation bleibt dem Betrachter überlassen.“

Nein!

Unser Gemeinschaftsbild entstand durch Menschen wie Du und ich!

 

Na ja … hauptsächlich Du.

Ich habe ja nur zugeschaut und kluge Kommentare abgegeben.

Und was war das für eine Freude!

Da wurde gegossen, gekleckst, geschoben, gezogen und gestaunt. Manche Menschen hatten den Gesichtsausdruck von Nobelpreisträgern, andere sahen aus, als hätten sie soeben versucht, mit einem Teelöffel den Bodensee umzurühren.

Herrlich!

 

Also, nicht verzagen – Chromatius fragen!

Falls die Online-Versteigerung, die noch bis am 31. August 2026 läuft, tatsächlich ohne Erfolg endet, habe ich selbstverständlich bereits eine neue Idee.

Eine richtig gute sogar.

Eine, bei der ich innerlich schon Purzelbäume mache!

 

Aber psssst …

Mehr verrate ich erst nächste Woche.

Und falls unser Gemeinschaftsbild bis dahin doch noch einen begeisterten neuen Besitzer findet, dann hebe ich meine geniale Idee einfach für das nächste gemeinnützige Event auf.

Denn eines ist sicher: Ein neues Projekt kommt so bestimmt wie das Amen in der Kirche – oder wie ein Farbklecks auf Morpheos frisch geputztem Tisch.

 

☕ Operation Hosentasche

Aber jetzt muss ich Euch noch etwas gestehen.

Morpheo hat nämlich gestern nichts bemerkt!

Als er Fabia vom Gönn Dir Café in Rorschach besucht hat, habe ich mich blitzschnell in seiner Hosentasche versteckt.

Von dort aus lauschte ich vergnügt dem angeregten Gespräch.

Morpheo plauderte.

Fabia plauderte.

Die Zeit verging.

Und verging.

Und irgendwann dachte ich:

„Ähem … sollten wir nicht längst wieder das Kunstatelier aufsperren?“

Aber Morpheo war so vertieft ins Gespräch, dass er die Zeit glatt vergass!

Ich habe mich natürlich köstlich amüsiert.

 

Und als wir zurückkamen, erwartete uns zum Glück keine wütende Schlange mit zehn Menschen, drei Hunden und einem beleidigten Dackel vor der Glastür.

Offenbar hatte sich auch niemand die Nase daran wundgeschlagen.

Und falls doch:

Bitte bei Morpheo melden!

Als Entschädigung gibt es wahlweise einen Getränkegutschein für einen feinen Kaffee oder – für besonders mutige Nasen – ein Gratis-Pouring.

Aber bitte nicht direkt auf die geschundene Nase!

Obwohl …

Morpheo würde daraus vermutlich noch moderne Kunst machen.

 

🎄 Jetzt wird's weihnachtlich!

Und nun eine ganz wichtige Frage: Welches ist eigentlich Dein liebstes Weihnachtslied?

„Jingle Bells“? | „Stille Nacht“? | Oder etwa „Maria durch ein Dornwald ging“?

Ihr findet diese Frage Ende August ein wenig verfrüht?

Nundenn! Dann habt Ihr Morpheo noch nicht erlebt.

Der hat nämlich bereits mit den ersten Vorbereitungen für den Rorschacher Bummelsunntig vom 6. Dezember 2026 begonnen!

Was genau geplant ist?

Ha! Das bleibt vorerst im weihnachtlichen Nebel verborgen.

Die Geheimnisse werden nach und nach gelüftet.

Vielleicht erfahrt Ihr etwas bei einem Besuch im Kunstatelier. Vielleicht fragt Ihr Morpheo einfach direkt aus.

Oder Ihr schaut Euch seinen aktuellen Reel an.

 

Und ich? Ich halte selbstverständlich meine kleinen Augen offen.

Denn irgendjemand muss ja aufpassen, dass Morpheo nicht schon im September die Weihnachtsguetzli aufisst.

 

Euer nicht mehr schmollender, wieder bestens gelaunter und hochmotiviert neugieriger Chromatius 

🌈🎨☕🎄

 

P.S.: Ich habe übrigens schon „Jingle Bells“ geübt. Morpheo hat mich nach zwölf Wiederholungen beinahe wieder auf das höchste Gestell gesetzt. 😜




Mittwoch.26.08.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo



Montag, 24.08.2026

 Morpheo’s magischer Wochenrückblick: Kunst, Kuscheln und die Kunst, Rechnungen zu verzaubern

 

Es gibt Wochen, in denen das Leben eine Lösung verlangt – und zwar am besten sofort, kostenlos und mit Glitzer. Natürlich bitte auch noch mit Erfolgsgarantie. In solchen Momenten greife ich zu meinen bewährtesten Zaubermitteln: Kunst, Kreativität und gelegentlichem ausgiebigem Kuscheln mit einem unserer Haustiere.

 

Kreativität bedeutet nämlich nicht nur, ein schönes Bild an die Wand zu hängen. Kreativität ist die Kunst, eine Situation anzuschauen und zu denken: Das muss doch auch anders gehen!

 

Während der vernünftige Mensch vielleicht sagt: „Das ist unmöglich“, sagt der kreative Mensch: „Interessant. Aber was passiert, wenn wir es trotzdem versuchen?“

 

Genau dort beginnt die Magie.

 

Ein Pinselstrich kann aus einem Farbunfall ein Kunstwerk machen. Ein Stück Treibholz kann plötzlich zur Skulptur werden. Ein alter Gegenstand, den andere wegwerfen würden, bekommt ein zweites Leben. Und manchmal entsteht die beste Lösung gerade deshalb, weil wir uns keine teure Standardlösung leisten können.

 

Nicht viel Eigenmittel zu haben, bedeutet nicht, keine Möglichkeiten zu haben. Es bedeutet lediglich, dass wir unsere Fantasie etwas härter arbeiten lassen müssen.

 

Man kann tauschen statt kaufen. Man kann zusammenarbeiten statt alles allein schaffen. Man kann vorhandene Talente anbieten, Dienstleistungen austauschen, Projekte mit anderen Menschen entwickeln oder aus einer Idee etwas machen, das später tatsächlich Ertrag bringt. Zeit, Wissen, Beziehungen, Kreativität und Mut sind ebenfalls Kapital – nur leider nimmt die Bank sie nicht immer als Sicherheit entgegen. Sehr unhöflich, finde ich.

 

Und dann sind da noch die Haustiere.

Ich bin überzeugt, dass ein Hund, eine Katze oder ein anderes pelziges Wesen manchmal bessere Lebensberater sein kann als ein ganzer Stapel Ratgeber. Ein Tier setzt sich neben dich, schaut dich an und scheint zu sagen: „Ja, deine Rechnung ist da. Aber hast du schon einmal versucht, kurz meine Ohren zu kraulen?“

Und erstaunlicherweise wird danach nicht unbedingt die Rechnung kleiner – aber der Kopf wieder klarer.

Kuscheln kann Stress reduzieren, Sorgen für einen Moment vertreiben und uns daran erinnern, dass wir nicht nur funktionieren müssen. Gerade dann entstehen oft die besten Ideen. Nicht, wenn wir mit zusammengebissenen Zähnen auf ein Problem starren, sondern wenn wir loslassen.

 

Genau das habe ich auch in meiner CD «Mein Garten» vor etlichen Jahren verarbeitet.

Mein persönliches Wochenmotto lautet deshalb: Erst denken, dann fühlen, dann kreativ spinnen – und wenn gar nichts mehr geht, Katze streicheln und nochmals von vorne beginnen.

 

Natürlich ist es mein Ziel, jede Forderung fristgerecht zu bezahlen. Aber ich möchte dafür nicht ein Leben führen, das nur aus Rechnungen besteht. Erfolg und Ertrag sollen nicht nur durch Verzicht entstehen, sondern durch Ideen, Kooperationen und Möglichkeiten, die Freude machen.

 

Denn was nützt ein volles Konto, wenn die Seele Konkurs anmeldet?

 

Ich möchte gut leben und trotzdem grosszügig bleiben. Vielleicht ist genau das die grösste Kunst: nicht darauf zu warten, reich zu sein, um Grosszügigkeit zu leben. Ein gutes Wort, eine helfende Hand, eine kreative Idee oder ein gemeinsames Projekt kosten manchmal wenig – können aber viel bewirken.

 

Und so werde ich weiterhin nach eigenwilligen Lösungen suchen.

 

Mit Farbe an den Fingern, einem Tier auf dem Schoss und der festen Überzeugung, dass irgendwo zwischen Chaos und Möglichkeit noch ein kleiner magischer Weg verborgen liegt.

Man muss ihn nur finden.

Oder notfalls einfach malen. 🪄🎨🐾

 

 

…Übrigens: Im Kunstatelier Morpheo wird zurzeit fleissig umgestaltet. Es entstehen neue Blickfänge, und weitere farbenprächtige Acrylic-Pouring-Bilder finden ihren Platz an den Wänden. Es gibt also immer wieder Neues zu entdecken!

…Zudem ist bereits das erste Book Nook ausgestellt. Weitere dieser zauberhaften, beleuchteten Miniaturwelten werden nach und nach folgen. Sie laden zum Staunen ein und können zugleich als besondere Bücherstützen eingesetzt werden.

…Zum Lesen gibt es ein neues Büchlein von Danaë Moser: «Wald-Rägeli – Beschützerin der Lebewesen». Die Geschichte ist als Printversion oder als E-Book erhältlich – für Kinder ab 9 Jahren und alle, die gerne in eine magische Welt voller Natur, Tiere und besonderer Begegnungen eintauchen möchten.

…Und noch etwas: Die Pro-Bono-Wand wartet dringend auf Künstlerinnen und Künstler! Wer eines oder mehrere eigene Werke kostenlos für eine gewisse Zeit ausstellen möchte, kann so das direkte Feedback der Rorschacher Bevölkerung einfangen. Eine schöne Gelegenheit, Kunst sichtbar zu machen, Reaktionen zu erleben und vielleicht sogar neue Kontakte zu knüpfen.

Also: Kommt vorbei, entdeckt, staunt, lest, zeigt eure Kunst – und lasst euch von der kreativen Magie des Kunstateliers Morpheo überraschen!



Sonntag, 23.08.2026

Wochenrückblick und Wochenausblick – Zwischen leisen Enttäuschungen und neuen Hoffnungen


Es gibt Wochen, die hinterlassen ein klares Gefühl.

Man weiss genau: Das war eine gute Woche. Oder eben keine besonders gute.

Und dann gibt es jene Wochen, die sich nicht so einfach in eine Schublade stecken lassen.

Meine vergangene Woche gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.


Es gab schöne Begegnungen, interessante Gespräche und neue Gedanken. Gleichzeitig gab es aber auch Enttäu-schungen und die leise Frage, die sich wohl jeder Mensch stellt, der mit viel Herzblut etwas Eigenes aufbaut:

Was kann ich noch besser machen?


Das Gemeinschaftsbild wartet noch auf seinen neuen Besitzer

Unsere Online-Auktion des Gemeinschaftsbildes zugunsten des Rorschacher Tierschutzes läuft weiter – doch ganz ehrlich gesagt: Im Moment harzt es.

Noch ist kein Gebot eingegangen.

Das ist natürlich schade. Vor allem, wenn ich daran denke, wie viele Menschen mit ihren persönlichen Farbakzen-ten an diesem Bild mitgewirkt haben. Es ist nicht einfach irgendeine Leinwand. Es ist ein Gemeinschaftswerk, in dem viele kleine Begegnungen, Gedanken und Hoffnungen stecken.

Die Auktion auf Facebook läuft noch bis Ende August.

Ich hoffe natürlich weiterhin auf einen wunderbaren neuen Besitzer, der sich in dieses einzigartige Bild verliebt und gleichzeitig Freude daran hat, mit seinem Kauf den Tierschutz zu unterstützen.


Und wenn nicht?

Dann muss ich mir eben eine neue Lösung überlegen.

Vielleicht gehört das ja zum Leben als selbstständiger Künstler und Unternehmer: Nicht jede Idee funktioniert beim ersten Anlauf so, wie man es sich vorgestellt hat. Manchmal muss man innehalten, nachdenken und einen anderen Weg suchen.


Chromatius ist beleidigt. Sehr beleidigt.

Auch mein kleiner Pinselgeist Chromatius hat zurzeit schlechte Laune. Und zwar nicht nur ein bisschen.

Er ist zutiefst enttäuscht, dass sich kaum jemand für seine liebevoll vorbereitete Schnitzeljagd interessiert hat.

Dabei hatte er sich wirklich Mühe gegeben.

Die Besucherinnen und Besucher hätten auf witzige und spielerische Weise das vielseitige Sortiment des Kunstate-liers entdecken können. Kunst, Farben, Künstlerzubehör, Mineralien, Alchemie, Anderswelt – und dazu erst noch die Chance auf attraktive Preise!

Aber Chromatius sass am Ende ziemlich allein mit seinen Schatzkarten da. | Jetzt schmollt er. | Vermutlich irgend-wo auf dem höchsten Gestell.

Und ich gebe zu: Ich kann seine Enttäuschung ein wenig verstehen.


Was wünschen sich die Rorschacher wirklich? Was begeistert Dich?

Ich suche zurzeit neue Kraft und Inspiration.

Nicht, weil ich aufgebe.

Dafür stecken zu viele Ideen, Wünsche und Träume in meinem Kunstatelier Morpheo.

Aber ich möchte genauer verstehen, was die Menschen in Rorschach und die Gäste unserer Region wirklich interessiert.

 

Was würde Euch dazu bewegen, nicht nur einmal neugierig hereinzuschauen, sondern immer wie-der zu kommen?

     Welche Veranstaltungen fehlen?

     Welche Workshops würdet Ihr gerne besuchen?

     Was vermisst Ihr?

     Möchtet Ihr mehr Kunst?

     Mehr Kurse?

     Mehr Begegnungen?

     Mehr Magie?

     Mehr Musik?

     Mehr Kaffee und gemütliches Beisammensein?

 

Oder vielleicht etwas völlig anderes, worauf ich selbst noch gar nicht gekommen bin?

Im Kunstatelier Morpheo soll jede und jeder ein kleines Plätzchen finden können – zum Plaudern, Sein, Stöbern, Entdecken und kreativen Wirken.

Darum freue ich mich über jede Anregung, jede konstruktive Kritik und natürlich besonders über viele Besuche.


Und plötzlich kommt ein Lichtblick

Zum Glück gibt es auch sehr schöne Entwicklungen. 

Aktuell findet im Kunstatelier Morpheo ein zweitägiger Workshop mit der renommierten Künstlerin und Galeristin Inge Louven aus Aachen statt.

Unter dem Thema „Erfolgreich Kunst verkaufen“ erhalten die Teilnehmenden spannende Einblicke und wertvolle Anregungen rund um das professionelle Verkaufen von Kunst.

Auch für mich persönlich ist dieser Workshop ein Geschenk. Ich kann zuhören, lernen, neue Perspektiven kennen-lernen und vielleicht die eine oder andere Idee mitnehmen, die dem Kunstatelier Morpheo künftig neue Türen öffnet.

Manchmal kommt Inspiration nämlich genau dann, wenn man gerade das Gefühl hat, ein wenig festzustecken.


Neue Kunst zieht ein

Ein weiterer Lichtblick wartet bereits im September.

Vom 11. bis 25. September 2026 wird Ina Anselment aus Rorschacherberg ihre Wandbilder im Kunstatelier Morpheo ausstellen. Sie war bereits im Frühjahr an unserer kostenlosen Pro-Bono-Wand vertreten.

Ich freue mich darauf, meinem Atelier damit wieder eine neue künstlerische Facette zu schenken und Besucherinnen und Besucher mit neuen Werken zu überraschen.

Weitere Informationen zur Ausstellung werden bei der Künstlerin und auf unserer Webseite bekannt gegeben.


Ein Terminüberblick ist ebenfalls online.


Und Weihnachten kommt schneller, als man denkt...

Der nächste grosse Anlass wirft bereits seine Schatten voraus: Am Rorschacher Bummelsunntig vom 6. Dezember 2026 öffnet das Kunstatelier Morpheo seine Türen.

Und glaubt mir: In meinem Kopf beginnen bereits die ersten weihnächtlichen Ideen herumzuwuseln.

Wie genau das Atelier dann aussehen wird, verrate ich noch nicht.

Aber eines kann ich versprechen: Es wird nicht langweilig, sondern magisch und geheimnisvoll!


Vielleicht braucht es manchmal eine Phase der Ruhe und des Nachdenkens, bevor neue Ideen entstehen können.

Und vielleicht ist genau das auch mein Wochenausblick:

Nicht alles läuft so, wie geplant.

Nicht jede Idee wird sofort entdeckt.

Nicht jede Aktion findet sofort ihr Publikum.

Aber solange es Menschen gibt, die neugierig bleiben, kreativ denken und bereit sind, neue Wege auszuprobieren, gibt es immer einen Grund weiterzumachen.


Darum: Komm vorbei.

Schau Dich um und sag mir, was Dir gefällt – und auch, was Dir fehlt.


Denn im Kunstatelier Morpheo gibt es immer wieder etwas Neues, Spannendes und Vielseitiges zu entdecken.

Vielleicht wartet ja gerade Dein nächstes kleines Abenteuer bereits hinter der nächsten Ecke.

Ich freue mich auf Dich.

Herzlichst, Dein Morpheo 🎨✨


 



Freitag, 21.08.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

🌈😤 Chromatius schmollt! Und zwar gewaltig!

 

Also jetzt reicht's!

Ich bin beleidigt.

Nein. - TIEF beleidigt!

 

Ich, Chromatius, kleiner Pinselgeist, Farbklecks-Experte und selbsternannter König der Schnitzeljagden, habe mich für die Gwungertage im Kunstatelier Morpheo extra körperlich gezeigt.

KÖRPERLICH!

 

Wisst Ihr eigentlich, was das für einen kleinen Geist bedeutet?!

Normalerweise sitze ich gemütlich in einer Farbdose, schlafe auf einem Amethysten oder verstecke mich hinter einer Fee.

Aber diesmal habe ich mich herausgewagt!

Ich habe eine Schatzkarte gebastelt!

Eine richtige!

Mit Stationen!

Mit geheimnisvollen Hinweisen!

Mit einer Schnitzeljagd durch das Atelier!

 

Ich habe mir sogar überlegt, wie man die Menschen von Kunst zu Künstlerzubehör, von Mineralien zu Alchemie und von der Anderswelt wieder zurücklockt.

Und was bekomme ich dafür?

NICHTS!

 

Na gut – fast nichts.

Ein kleines Mädchen hat mich wenigstens kurz angeschaut. Aber nur kurz!

Ich glaube, sie dachte vermutlich: „Aha. Ein komischer kleiner Pinsel.“

PFFF!

Ich bin kein Pinsel! à Ich bin ein MAGISCHER PINSELGEIST!

 

Und als wäre das noch nicht genug, habe ich die Schnitzeljagd extra bis heute verlängert.

Ich hätte die Schatzkarte auch gleich persönlich auf dem Silbertablett servieren können!

Mit Trompeten!

Mit Feuerwerk!

Mit einer Blaskapelle!

Vielleicht hätte ich mich sogar auf einen Roller gestellt und „KOMMT ZUR SCHNITZELJAGD!“ gerufen.

Aber nein. - Offenbar war ich für die Menschheit einfach zu gut versteckt.

 

Also beschloss ich:

SCHLUSS!

Ich ziehe mich zurück.

Ich gehe schmollen.

Und zwar professionell.

Ich sitze jetzt ganz hinten im Kunstatelier, auf dem höchsten Gestell, verschränke meine kleinen Ärmchen und schaue beleidigt auf die Welt hinunter.

Wenn jemand kommt, drehe ich mich demonstrativ um.

 

„Chromatius?“ - Nie gehört.

„Hast du die Schnitzeljagd gemacht?“ - Welche Schnitzeljagd?

„Bist du der kleine Pinselgeist?“ – Irrtum, ich bin ein Staubkorn.

Jawohl! So weit ist es gekommen.

 

Und morgen kommen sogar Kursteilnehmende ins Atelier. Samstag und Sonntag wird gearbeitet und kreativ gewerkelt – während das Geschäft für die Öffentlichkeit geschlossen bleibt.

 

Aber glaubt ja nicht, dass ich mich denen zeige!

Ich werde mich NICHT zeigen!

Ich werde schmollen.

Ich werde grummeln.

Vielleicht werde ich sogar ein bisschen dramatisch seufzen.

 

Aber wartet nur! Denn ich habe bereits einen Racheplan. - Na gut – keinen richtigen Racheplan.

Einen Marketingplan. - Für den Bummelsonntag am 6. Dezember 2026 hole ich nämlich meine Cousine Chromatia zu Hilfe!

Und die hat es faustdick hinter ihren kleinen Ohren.

Sie lebt in einem fernen Land – dessen Namen ich selbstverständlich nicht verrate – und arbeitet in einer berühmten Kunstgalerie.

Dort entwickelt sie für besondere Anlässe kreative Ideen, sorgt für Menschenmassen und trägt regelmässig dazu bei, dass die Galerie vor lauter Besuchern kaum noch weiss, wo vorne und hinten ist.

 

DIE kann mir helfen!

 

Ich will endlich wissen, wie man es schafft, dass die Menschen sagen: „Wir gehen heute ins Kunstatelier Morpheo.“

„Warum?“ - „WEGEN CHROMATIUS!“

 

HAHA! - Das wird mein grosser Durchbruch! Ich werde so attraktiv und interessant, dass die Leute nur noch kommen, um zu sehen, welchen Blödsinn ich diesmal angestellt habe.

 

Also, liebe Rorschacherinnen und Rorschacher: Ihr habt mich unterschätzt. - Schwer unterschätzt.

 

Jetzt schreibe ich meiner Cousine einen Brief, damit sie sich schon heute den Chlousetag, 6. Dezember 2026 reserviert.

 

Und dann …- WIRD GESCHICHTE GESCHRIEBEN! - So.

 

Jetzt muss ich mich wieder ins hinterste Eck verziehen.

Grummeln. | Schmollen. | Strategie entwickeln.

Und vielleicht ein Guetzli essen (ich habe da noch eine Dose voller «Bärner Bräzeli» gesehen...

Denn auch ein beleidigter Pinselgeist braucht schliesslich Nervennahrung.

 

Ich wünsche Euch trotzdem ein wunderbar entspanntes Wochenende.

 

Und dem kleinen Mädchen, das als Einzige ihre Koordinaten auf meiner Schatzkarte eingetragen hat, gratuliere ich ganz herzlich:

Du gewinnst automatisch den ersten Preis – ein Büchlein nach Wahl von Danaë Moser! 📖🎁

Die geplante Verlosung findet mangels weiterer Teilnehmender nicht statt.

 

Aber keine Sorge … - ICH KOMME WIEDER! - Und beim nächsten Mal bringe ich Chromatia mit. - Muhahaha!

Euer zutiefst beleidigter, dramatisch schmollender und trotzdem unverbesserlich optimistischer

Chromatius 🌈😤🎨

 

P.S.: Falls Ihr mich heute irgendwo im Atelier seht: Nein, habt Ihr nicht. Ich bin unsichtbar.


 

Mittwoch, 19.08.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo

 




Montag, 10.08.2026

 Wenn etwas nicht klappt, ist noch lange nichts verloren! – Wie aus Misserfolgen neue Chancen entstehen

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Kunstateliers Morpheo

 

Manchmal läuft etwas genau so, wie man es geplant hat. Und manchmal läuft es… nun ja… ganz anders! 😄

 

Ich persönlich finde ja: Das Leben hat einen ziemlich eigenwilligen Sinn für Humor. Da kann man wochenlang planen, vorbereiten, dekorieren, organisieren und sich auf einen ganz bestimmten Moment freuen – und dann kommt eine Kleinigkeit dazwischen und der wunderschöne Plan steht plötzlich da wie ein begossener Pudel.

 

Genau so erging es uns bei der geplanten Versteigerung unseres Gemeinschaftsbildes vom Gwungertag.

Das Bild war fertig, die Gewinnlose waren verkauft, die Vorbereitungen getroffen – und dann machte die grosse Hitze uns einen Strich durch die so schön geplante Rechnung. 

Offenbar hatten nicht nur die Menschen, sondern auch ihre Motivation, am Nachmittag zu einer öffentlichen Versteigerung zu kommen, einen ziemlich deutlichen Schattenplatz gesucht. 😎☀️

 

Die Versteigerung vor Ort konnte deshalb mangels Teilnehmenden leider nicht stattfinden.

 

Misserfolg? Ja. Weltuntergang? Ganz bestimmt nicht!

Denn genau hier beginnt für mich eine der spannendsten Fähigkeiten des Lebens: Aus einer Enttäuschung eine neue Möglichkeit zu machen.

 

Erst einmal: Durchatmen!

Wenn etwas nicht funktioniert, sollten wir uns erlauben, kurz enttäuscht zu sein. Wir müssen nicht jede Niederlage sofort mit einem fröhlichen „Alles wunderbar!“ überpinseln.

Enttäuschung darf sein.

 

Aber danach lohnt sich die Frage: „Was kann ich jetzt daraus machen?“

Und genau diese Frage verändert erstaunlich viel.

 

Tipp 1: Nicht nur auf das schauen, was nicht geklappt hat

Bei unserer Versteigerung ist zwar die Veranstaltung ausgefallen – aber das Gemeinschaftsbild ist weiterhin da. Es ist ein einzigartiges Unikat, an dem viele Menschen mit grosser Begeisterung mitgewirkt haben.

 

Die Idee war also keineswegs schlecht. - Nur der gewählte Weg hat nicht funktioniert.

Und das ist ein gewaltiger Unterschied!

 

Tipp 2: Einen Plan B nicht als Niederlage betrachten

Ein Plan B ist kein Eingeständnis, dass Plan A gescheitert ist.

Ein Plan B bedeutet vielmehr: „Ich bin flexibel genug, einen anderen Weg zu gehen.“

Manchmal führt dieser zweite Weg sogar viel weiter als der ursprünglich geplante.

 

Tipp 3: Das Ziel im Auge behalten

Unser Ziel war und ist nicht, unbedingt eine Versteigerung im Atelier durchzuführen.

Unser Ziel ist: Das Gemeinschaftsbild soll einen neuen Besitzer finden und der Erlös soll dem Tierschutzverein Rorschach zugutekommen.

Wenn der erste Weg nicht funktioniert, suchen wir eben einen zweiten.

Oder einen dritten.

 

Tipp 4: Andere Menschen mit ins Boot holen

Wenn etwas nicht klappt, lohnt es sich, andere zu fragen: „Hast du eine Idee?“

Manchmal sieht jemand von aussen eine Möglichkeit, die wir selbst vor lauter Enttäuschung gar nicht erkennen.

Und manchmal entsteht aus mehreren kleinen Ideen plötzlich eine richtig gute Lösung.

Und genau deshalb wird aus unserer gescheiterten Versteigerung jetzt eine Online-Auktion!

Unser Gemeinschaftsbild bekommt nämlich eine zweite Chance – und diesmal geht es hinaus aus dem Atelier und hinein in die Welt der Social Media.

Die Online-Auktion wird über unsere Social-Media-Kanäle durchgeführt und läuft bis Ende August 2026.

Damit haben nun auch Menschen die Möglichkeit mitzubieten, die am Gwungertag nicht in Rorschach sein konnten – oder die wegen der grossen Hitze lieber im Schatten geblieben sind.

 

Die genauen Teilnahmebedingungen, den Startpreis und alle Informationen dazu findet Ihr in meinem separaten Beitrag zur Online-Auktion des Gemeinschaftsbildes auf dem beigefügten Flyer, den Ihr durch Klick auf das Bild am Ende des heutigen Blogs herunterladen könnt – Weiterverbreiten ist ausdrücklich erwünscht!

 

Und vielleicht zeigt sich dann sogar, dass unser vermeintlicher Misserfolg am Ende gar keiner war.

Denn manchmal braucht eine gute Idee einfach einen anderen Anlauf.

 

Das gilt übrigens nicht nur für Kunstauktionen.

Es gilt für Jobs, Beziehungen, Projekte, Träume und eigentlich für fast alles im Leben.

Wenn eine Tür nicht aufgeht, muss man nicht unbedingt davor sitzen bleiben und sich darüber ärgern.

Vielleicht gibt es daneben ein Fenster.

Vielleicht eine Hintertür.

Vielleicht sogar eine ziemlich verrückte Geheimtür.

Und wer weiss – vielleicht wartet genau dahinter die bessere Möglichkeit.

Also: Wenn Euch das nächste Mal etwas gründlich misslingt, gönnt Euch ruhig einen Moment zum Fluchen, Seufzen oder Schmollen. Wenn’s ganz arg wird, schüttet Ihr Morpheo bei einer feinen Tasse Kaffee Euer Herz aus…

 

Und danach fragt Euch: „Gut. Und was machen wir jetzt daraus?“

Ich verspreche Euch: Diese Frage kann erstaunlich viele Türen öffnen.

 

Euer Morpheo 🎨✨

Kunstatelier Morpheo – Wo Kunst Menschen verbindet und aus kleinen Rückschlägen manchmal ganz neue Wege entstehen.

 




Sonntag, 16.08.2026

Wochenrückblick & Wochenausblick: Wenn aus einem Gwungertag eine neue Idee entsteht

 

Was für eine Woche! Im Kunstatelier Morpheo in Rorschach war in den vergangenen Tagen ordentlich etwas los. Der Gwungertag vom 14. und 15. August 2026 wollte vorbereitet werden – und wie das bei einem Tag der offenen Tür so ist: Plötzlich gibt es tausend kleine Dinge, an die gedacht, vorbereitet, organisiert, dekoriert und natürlich auch wieder irgendwo versorgt werden müssen.

 

Aber schlussendlich war alles parat. Die Türen konnten geöffnet werden, die Kunst durfte sich zeigen, Getränke und Häppchen standen bereit und natürlich warteten auch unsere Gewinnlose auf ihre Besitzerinnen und Besitzer.

Diese wurden bereits die ganze Woche über fleissig gekauft. Besonders gefreut haben mich dabei zwei spontane Spenden von durchreisenden Gästen aus München. Und auch spendable Rorschacherinnen und Rorschacher liessen sich nicht lumpen und unterstützten die Aktion spontan zugunsten des Tierschutzes.

So durfte ich gestern Nachmittag tatsächlich CHF 95.00 an Claudio Eicher und Sandra Belz vom Tierschutzverein Rorschach übergeben, die dafür extra zu uns ins Kunstatelier gekommen waren.

Das war für mich ein ganz besonderer Moment.

 

Denn hinter diesen 95 Franken steckt nicht einfach Geld. Dahinter stecken Menschen, die ein Herz für Tiere haben. Menschen, die ein Los gekauft, etwas gespendet oder einfach gesagt haben: „Da mache ich mit.“

Und dafür möchte ich von Herzen Danke sagen!

 

Allerdings hatte der Gwungertag gestern auch einen kleinen Haken – und der trug den Namen „brütende Sommerhitze“.

Die Sonne meinte es derart gut mit uns, dass offenbar nicht nur die Farbe auf unseren Bildern ins Schwitzen kam. Auch die Löslikäuferinnen und Löslikäufer sowie zahlreiche Passantinnen und Passanten hatten verständlicherweise andere Bedürfnisse, als sich am späteren Nachmittag bei einer öffentlichen Versteigerung einzufinden.

 

Die geplante Versteigerung unseres Gemeinschaftsbildes konnte deshalb leider nicht stattfinden.

Schade?

Natürlich!

Aber aufgeben?

Kommt überhaupt nicht in Frage!

 

Ein Künstleratelier wäre schliesslich kein Künstleratelier, wenn man nicht aus einer unerwarteten Situation kurzerhand eine neue Idee entwickeln würde.

Und genau das habe ich getan.

Kaum war klar, dass die Versteigerung nicht stattfinden konnte, begann bei mir bereits das kreative Hirn zu rattern. Wenn die Menschen wegen der Hitze nicht zur Auktion kommen können, dann bringen wir die Auktion eben dorthin, wo die Menschen sind.

Ins Internet!

 

Deshalb wird unser Gemeinschaftsbild nun eine zweite Chance bekommen – und zwar in Form einer Online-Auktion über Social Media.

 

Wie genau das funktioniert, wann die Auktion startet, wie lange sie läuft, wo Ihr mitbieten könnt und wie damit am Ende möglichst viel für den Tierschutzverein Rorschach zusammenkommt, erzähle ich Euch ausführlich in meinem morgigen Blog.

 

Und auch in meinem persönlichen Reel vom kommenden Mittwoch werde ich Euch die Alternative nochmals mit meinen Worten vorstellen.

 

Das Gemeinschaftsbild soll schliesslich nicht irgendwo im Atelier herumstehen und sehnsüchtig darauf warten, entdeckt zu werden. Es hat schliesslich schon bewiesen, dass es Menschen zusammenbringen kann.

Jetzt darf es noch etwas viel Wichtigeres tun:

Es darf helfen.

 

Und natürlich gab es auch Gewinner!

Unter allen Loskäuferinnen und Loskäufern, deren Lose bereits in unserem magischen Kupfertopf auf ihren grossen Moment gewartet hatten, wurden gestern in Anwesenheit des Teams des Tierschutzvereins Rorschach die glücklichen ersten drei Gewinnerinnen und Gewinner gezogen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! 🥳🎁

1. Preis

Acrylic Pouring-Bild auf Staffelei «Gwungertag»

Andrew-Patrick Wolters, Rorschach

2. Preis

Foulard Motiv «Türkisfisch mit Wimpel» (Flip Cup)

Smoketown Rorschach

3. Preis

Kunstkarte Kunstatelier Morpheo

Smoketown Rorschach

Alle übrigen Teilnehmenden erhalten einen Trostpreis in Form eines Getränkegutscheins

 

Die gewonnenen Preise dürfen gerne bis Samstag, 5. September 2026, während der weiterhin geltenden Sommer-Öffnungszeiten* im Kunstatelier Morpheo abgeholt werden.

*Bitte beachten: Am Samstag, 22.08.2026 ist das Kunstatelier infolge einer geschlossenen Gesellschaft zu.

Wer es bis dahin nicht schafft, muss sich selbstverständlich keine Sorgen machen: Ich werde den Gewinn am 7. September 2026 zuschicken beziehungsweise persönlich vorbeibringen.

 

Und wie bereits versprochen: Bei uns geht niemand leer aus! ❤️🐾

Auch diejenigen, deren Los bei der Ziehung diesmal nicht das grosse Glückslos war, sollen nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Jede und jeder, die bzw. der ein Gewinnlos gekauft hat, darf sich ebenfalls bis spätestens 5. September 2026 einen kleinen Trostpreis im Kunstatelier Morpheo abholen.

 

Denn schliesslich ging es bei unserer Aktion nicht nur ums Gewinnen, sondern vor allem darum, gemeinsam etwas Gutes für die Tiere zu tun.

 

Und genau deshalb sind für mich ohnehin alle Teilnehmenden Gewinnerinnen und Gewinner. 🐾❤️🎨

 

Übrigens: Chromatius verlängert seine Schnitzeljagd! 🧙‍♂️🎨✨

Auch Chromatius musste feststellen, dass die sommerlichen Temperaturen am Gwungertag einfach ein bisschen zu magisch-heiss waren. 🥵☀️

 

Seine liebevoll vorbereitete Schnitzeljagd wartet deshalb noch auf viele neugierige Entdeckerinnen und Entdecker – und wird kurzerhand bis zum 21. August 2026 verlängert!

 

Wer Lust auf einen kleinen Erlebnisparcours durch das Kunstatelier Morpheo hat und Chromatius dabei sogar „live“ in seinem magischen Gwändli bewundern möchte, ist herzlich eingeladen, während der Öffnungszeiten vorbeizukommen.

 

Die Aufgabe ist ganz einfach:

🔎 Alle verschiedenen Verstecke finden
 
🗺️ Die Schatzkarte sorgfältig ausfüllen
 
🪄 Die ausgefüllte Schatzkarte anschliessend in unseren Kupfer-Zaubertopf werfen

Und dann heisst es: Daumen drücken und gespannt warten! 🤞✨

Am 1. September 2026 werden unter allen abgegebenen Schatzkarten die ersten drei Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost.

Aber natürlich gilt auch bei Chromatius' Schatzsuche unser Morpheo-Motto: Niemand geht leer aus! ❤️

Alle anderen fleissigen Schatzsucherinnen und Schatzsucher dürfen sich bei ihrem nächsten Besuch im Kunstatelier Morpheo über einen kleinen Trostpreis freuen.

 

Also: Wer die Schnitzeljagd bisher wegen der Hitze verpasst hat, bekommt jetzt eine zweite Chance!

Chromatius wartet schon ganz hibbelig in seinem magischen Gwändli auf Euch. 🧙‍♂️🌈

 

Kommt vorbei, sucht, staunt, rätselt – und vielleicht gehört Ihr schon bald zu den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern der Schnitzeljagt Chromatius!

 

Und so endet eine turbulente Gwungertag-Woche nicht mit einer abgesagten Versteigerung, sondern mit einer neuen Idee, neuer Hoffnung und vielleicht sogar mit der Chance, noch viel mehr Menschen zu erreichen.

 

Denn manchmal ist ein kleiner Umweg eben genau der Weg, auf dem etwas richtig Grosses entstehen kann.

 

Euer Morpheo
Kunstatelier Morpheo – Wo Kunst Menschen verbindet.

 

Entstehung des Gemeinschaftsbildes Schritt für Schritt durch begeisterte Kunstatelierbesuchende, die sich mit Feuereifer künstlerisch betätigten.

 



Startgebot für die Auktion: CHF 200.00, Details folgen

 

Komm vorbei und bestaune das Gemeinschaftswerk in Natura und sieh Morpheo dabei zu, wenn er das Gemälde mit Glanz veredelt.



Freitag, 13.08.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

 

🌈✨ HILFE, ICH BIN HIBBELIG! Morgen ist GWUNGERTAG und ich schreibe Euch deshalb schon heute!

Psssst … hier ist Chromatius!

Ich weiss gar nicht, wohin mit mir!

Ich bin hibbelig.

Ich bin zappelig.

Ich bin aufgeregt.

Ich bin soooooo gespannt!

 

MORGEN IST GWUNGERTAG! 🎉🎨✨

Und nicht nur morgen! Gleich am Samstag, 15. August 2026, geht es weiter!

Ich glaube, ich brauche dringend noch ein paar Runden um den Farbtopf, bevor ich vor lauter Vorfreude aus meinen kleinen Chromatius-Socken hüpfe!

Denn endlich ist es so weit: Das Kunstatelier Morpheo öffnet seine Türen ganz weit und ich darf meine grosse Chromatius-Schnitzeljagd auf die Menschheit loslassen!

Und diesmal verstecke ich mich nicht einfach irgendwo zwischen einem Amethysten und einer Fee.

NEIN!

Diesmal könnt Ihr mich tatsächlich entdecken!

Ich habe nämlich mein ganz besonderes magisches Gwändli angezogen!

Wie ich darin aussehe?

Tja …

Das müsst Ihr schon selbst herausfinden!

Vielleicht erkennst Du mich sofort.

Vielleicht musst Du zweimal hinschauen.

Vielleicht denke ich auch, dass ich mich hervorragend versteckt habe, obwohl ich mitten vor Deiner Nase herumhüpfe.

Man weiss bei einem kleinen Irrwisch schliesslich nie! 😜

 

Und wisst Ihr, was heute passiert ist? - Im Kunstatelier Morpheo ging es zu wie im 🐦 Taubenschlag!

Menschen kamen herein, gingen wieder hinaus, kamen nochmals zurück, plauderten, schauten, staunten, kauften Lose und hinterliessen ihre ganz persönlichen Farbkleckse auf unserem 50 × 70 cm grossen Gemeinschaftsbild.

Ich habe ja schon viele Farbtupfer gesehen.

Aber dieses Bild?

Das wird immer bunter!

Und irgendwie auch immer besonderer.

Denn jeder Klecks stammt von einem anderen Menschen.

Jeder bringt ein bisschen Persönlichkeit mit.

Und am Ende entsteht daraus ein einziges gemeinsames Werk.

Ich finde das einfach wunderbar!

 

Noch wunderbarer finde ich allerdings den Gedanken, dass dieses Bild am Samstag, 15. August, um 16.30 Uhr einen neuen Besitzer finden wird.

Und zwar hoffentlich unter ordentlich lautem Bieter-Geklapper!

Denn dann wird unser Gemeinschaftsbild versteigert.

🐾 Und die Tiere dürfen sich mitfreuen!

Das Schönste an der ganzen Sache?

Der Erlös soll dem Tierschutzverein Rorschach zugutekommen.

Und ich bin schon ganz gespannt, wie viel Geld wir gemeinsam in die Kasse spülen können!

Da kommt nämlich einiges zusammen:

💰 der Erlös aus dem Losverkauf,

❤️ eine heutige Spende von lieben durchreisenden Gästen aus München,

🎨 und natürlich hoffentlich ein richtig schönes Ergebnis bei der Versteigerung des Gemeinschaftsbildes.

 

Ich habe Morpheo heute ganz genau beobachtet.

Er hat gestrahlt.

Und ich glaube, ich habe sogar ein kleines Glitzern in seinen Augen gesehen.

Vielleicht lag es aber auch nur an einem besonders glänzenden Farbtropfen.

Wie auch immer:

Ich bin stolz auf Euch!

Und ganz besonders freue ich mich im Namen all jener Tiere, die bei Morpheo und seiner Partnerin bereits ein Zuhause gefunden haben – heute oder früher.

Manche dieser Tiere durften hier ihren Lebensabend verbringen.

Manche haben vielleicht zum ersten Mal erfahren, wie es sich anfühlt, wirklich angekommen zu sein.

Und genau für solche Tiere lohnt es sich doch, ein bisschen Farbe, Zeit und Herz in die Welt hinauszuklecksen.

 

🎁 Und jetzt kommt Ihr!

Wenn Ihr morgen oder am Samstag kommt, dann macht unbedingt mit!

Sucht meine Stationen.

Löst meine Hinweise.

Findet den verborgenen Schatz.

Stempelt Eure Karte.

Und vielleicht gehört am Ende Dir einer der attraktiven Preise!

Auch bei den Gewinnlosen gibt es spannende Gewinnchancen.

Und wer beim Gemeinschaftsbild mitmacht, hinterlässt nicht nur einen Farbklecks, sondern wird Teil einer Geschichte, die hoffentlich einem guten Zweck zugutekommt.

 

Ich finde:

Das ist doch eine ziemlich gute Ausrede, um sich einen schönen Tag zu gönnen!

🍝 Jetzt brauche ich erst einmal Energie!

So.

Und nun muss ich mich verabschieden.

Denn nach all dieser Aufregung brauche ich dringend etwas zu essen!

Ich sause jetzt in die Küche und schaue nach, was Morpheo Feines zum Znacht vorbereitet.

Schliesslich braucht auch ein kleiner Farbgeist ordentlich Energie.

Denn morgen muss ich fit sein!

Sehr fit!

Extrem fit!

Chromatius-fit! 💪🌈

 

Ich muss schliesslich Gross und Klein durch meine Schnitzeljagd begleiten, Geheimnisse bewahren, mich in meinem magischen Gwändli präsentieren und aufpassen, dass niemand an meinen Rätseln verzweifelt.

Also kommt vorbei!

Freitag, 14. August 2026, 11.00–19.00 Uhr und Samstag, 15. August 2026, 11.00–17.00 Uhr

 

Und wenn Ihr schon kommt, dann tut Euch selbst etwas Gutes:

Stöbert.

Staunt.

Trinkt einen Kaffee.

Geniesst ein Häppchen.

Sucht mich.

Kleckst mit.

Kauft ein Los.

Gewinnt vielleicht etwas.

Und helft ganz nebenbei heimatlosen Tieren.

Das soll Dein Schaden nicht sein – schliesslich warten auf Dich jede Menge Überraschungen! 🎁🐾

 

Ich freue mich jedenfalls freue, freue, freue mich!

Und jetzt: AB IN DIE KÜCHE!

Morgen wird gekleckst!

Euer völlig hibbeliger, Chromatius 🌈✨🧚‍♀️

P.S.: Falls Ihr morgen einen kleinen Irrwisch mit einem verdächtig breiten Grinsen seht … tut einfach so, als hättet Ihr mich nicht entdeckt. Ich muss schliesslich ein bisschen geheimnisvoll bleiben! 😜

 




Mittwoch, 12.08.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo




Montag, 10.08.2026

 🌍🎨 Wenn die Welt aus den Fugen gerät – und wir trotzdem (mit Genuss) weiterleben

 

Manchmal habe ich das Gefühl, die Welt hält den Atem an – und gleichzeitig brennt, kämpft, dürstet und leidet sie an allen Ecken und Enden.

 

Kaum öffnet man morgens die Nachrichten, wartet schon die nächste Schreckensmeldung: Waldbrände, die Landschaften verschlingen, Kriege, die kein Ende nehmen wollen, Menschen auf der Flucht, Tiere in Not und eine zunehmende Wasserknappheit, deren Folgen auch bei uns immer deutlicher spürbar werden.

 

Besonders beschäftigen mich die Auswirkungen auf die Tiere. Vieh auf den Alpen, das wegen fehlendem Wasser und Futter unter enormem Stress steht. Tiere, die früher als geplant geschlachtet werden müssen. Und auch die Landwirtschaft muss sich verändern. Winzer suchen nach neuen Wegen, um zwischen ihren Reben Wasser zu sparen, beispielsweise indem sie den Boden mit Stroh mulchen.

 

Ich frage mich dabei immer wieder: Wo führt das hin? – Warum erst jetzt dieses Umdenken? – Schätzen wir überhaupt die Ressourcen unserer Welt mit der erforderlichen Dankbarkeit?

 

Und vor allem:Was kann ich als einzelner Mensch überhaupt tun?

 

Denn eines möchte ich nicht: mich von den schlechten Nachrichten so überwältigen lassen, dass am Ende nur noch Hilflosigkeit übrig bleibt.

 

Ich bin Morpheo – Künstler, Alchemist, Gastgeber und vermutlich jemand, der viel zu viele Ideen gleichzeitig im Kopf hat. Und gerade deshalb glaube ich daran, dass wir unsere Aufmerksamkeit nicht ausschliesslich auf das richten dürfen, was uns Angst macht.

Wir brauchen auch das Schöne. | Wir brauchen Begegnungen. | Wir brauchen Kreativität. | Wir brauchen Lachen.

Und wir brauchen Menschen, die trotz allem den Mut behalten, etwas Gutes zu tun.

 

Das bedeutet nicht, die Augen vor den Problemen zu verschliessen. Ganz im Gegenteil.

Vielleicht beginnt Verantwortung gerade damit, hinzusehen – aber anschliessend auch zu überlegen, was wir mit unseren Möglichkeiten anfangen können.

 

Ich kann keinen Krieg beenden.

Ich kann keinen Waldbrand löschen, der hunderte Kilometer entfernt wütet.

Ich kann das Wetter nicht verändern und auch nicht dafür sorgen, dass plötzlich überall genügend Wasser vorhanden ist.

 

Aber ich kann meine eigenen Entscheidungen überprüfen.

Ich kann bewusster konsumieren.

Ich kann Dinge reparieren statt wegwerfen.

Ich kann Lebensmittel wertschätzen.

Ich kann Wasser sparen.

Ich kann regionale Angebote unterstützen.

Ich kann Tiere schützen und Menschen helfen, die sich für sie einsetzen.

Ich kann Wissen weitergeben.

Ich kann anderen zuhören.

Und ich kann dort helfen, wo meine Hilfe tatsächlich ankommt.

 

Vielleicht ist genau das der Punkt: Wir müssen nicht die ganze Welt retten. Wir dürfen dort anfangen, wo wir gerade stehen.

 

Im Kunstatelier Morpheo erlebe ich immer wieder, wie aus kleinen Dingen etwas Grösseres entsteht. Ein einzelner Farbklecks ist zunächst nur ein Farbklecks. Aber viele Farbkleckse werden zu einem Bild.

Ein einzelner Mensch kann vielleicht nur einen kleinen Beitrag leisten. Viele Menschen gemeinsam können daraus etwas bewegen.

 

Genau deshalb liegt mir auch unser Friedens-Gemeinschaftsbild so am Herzen. Viele verschiedene Menschen setzen ihre ganz persönlichen Farbakzente auf eine einzige Leinwand. Jeder bringt etwas anderes mit. Keine Hand malt gleich.

Und trotzdem entsteht daraus ein gemeinsames Werk.

 

Für mich ist das beinahe ein kleines Abbild unserer Welt.

Wir müssen nicht alle gleich denken, gleich leben oder dieselben Talente besitzen. Aber wir können lernen, unseren eigenen Farbtupfer so einzusetzen, dass daraus gemeinsam etwas Schönes entsteht.

 

Und vielleicht dürfen wir uns dabei sogar amüsieren!

Denn wer sagt eigentlich, dass Engagement immer ernst, schwer und verbissen aussehen muss?

 

Warum nicht bei einer guten Sache gemeinsam lachen?

Warum nicht mit Freunden einen kreativen Nachmittag verbringen und dabei gleichzeitig etwas für Tiere tun?

Warum nicht ein Kunstwerk schaffen, dessen Erlös einer gemeinnützigen Organisation zugutekommt?

Warum nicht jemandem einen Kaffee spendieren, der gerade einen schlechten Tag hat?

Warum nicht einem einsamen Menschen zuhören?

Warum nicht einem Kind zeigen, dass Fantasie und Verantwortung wunderbar zusammenpassen?

 

Ich glaube, Lebensfreude ist kein Luxus, den wir uns erst erlauben dürfen, wenn alle Probleme gelöst sind.

Im Gegenteil. - Lebensfreude kann uns die Kraft geben, überhaupt handlungsfähig zu bleiben.

Ein Spaziergang. | Ein Gespräch. | Ein gemeinsames Essen. | Musik. | Kunst. | Ein Lachen.

Ein Tier, das vertrauensvoll Deine Hand beschnuppert. | Ein die Nase kitzelnder Sonnenstrahl.

 

Das sind keine Lösungen für die grossen Probleme dieser Welt.

Aber sie erinnern uns daran, warum es sich lohnt, sich für diese Welt einzusetzen.

 

Vielleicht besteht meine persönliche Aufgabe deshalb weniger darin, die Welt im Alleingang zu verändern, sondern darin, in meinem kleinen Wirkungskreis möglichst viele gute Dinge miteinander zu verbinden: Kunst und Begegnung, Kreativität und Grosszügigkeit, Lebensfreude und Verantwortung, Menschen und Tiere.

 

Und vielleicht magst auch Du Deinen eigenen Wirkungskreis entdecken.

Frag Dich nicht zuerst: „Wie soll ich die ganze Welt retten?“

Frag Dich lieber: „Was kann ich heute ein kleines bisschen besser machen?“

Vielleicht ist die Antwort überraschend einfach.

Ein Mensch, dem Du aktiv zuhörst. | Ein Tier, das Du streichelst.

Ein Stück Natur, das Du schützt. | Eine Ressource, die Du sparst.

Eine gute Idee, die Du weitergibst.

Oder ein Farbtupfer, den Du dort hinterlässt, wo bisher nur eine leere Leinwand war.

Denn vielleicht braucht die Welt gerade nicht noch mehr Menschen, die vor lauter Sorgen erstarren.

Vielleicht braucht sie Menschen, die hinsehen, nachdenken, handeln – und trotzdem ihr Lachen nicht verlieren.

Genau das möchte ich mir bewahren. - Meine Zuversicht. | Meine Kreativität. | Meine Neugier.

Und die Überzeugung, dass selbst ein kleiner Farbtupfer etwas verändern kann.

Denn wenn wir alle unseren eigenen kleinen Beitrag leisten, wird aus vielen kleinen Farbtupfern irgendwann ein ziemlich grosses, buntes Bild. 🎨🌍✨

 

Herzlichst Euer Morpheo

Kunstatelier Morpheo – Wo Kunst Menschen verbindet.

 




Sonntag, 09.08.2026

🌈 Wochenrückblick & Wochenausblick – Der Gwungertag nimmt Fahrt auf!

 

Wenn ich diese Woche mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es wohl: Farbexplosion!

 

Hinter den Kulissen des Kunstateliers Morpheo wurde geplant, telefoniert, geworben, organisiert und natürlich auch kreativ gearbeitet. Langweilig? Fehlanzeige! Und während ich zwischendurch versucht habe, den Überblick über meine vielen Ideen zu behalten, hat sich immer deutlicher gezeigt: Die Gwungertage am 14. und 15. August 2026 werden etwas ganz Besonderes.

 

🐾 Gemeinsam für Tiere in Not

Eine Begegnung hat mich in dieser Woche besonders gefreut: Ich konnte erste Kontakte mit der Vizepräsidentin Sadra Belz vom Tierschutzverein Rorschach knüpfen und die geplante Spendenaktion besprechen.

 

Damit bekommt unser Friedens-Gemeinschaftsbild nun auch ein ganz konkretes Ziel.

Die Leinwand mit 50 × 70 cm hat inzwischen ihre ersten Farbtupfer erhalten. Besucherinnen und Besucher haben sich bereits darauf verewigt und damit einen kleinen Teil zu einem hoffentlich grossartigen Gemeinschaftswerk beigetragen.

Ich finde den Gedanken wunderschön, dass am Ende viele unterschiedliche Menschen – vielleicht sogar Menschen, die sich vorher überhaupt nicht kannten – gemeinsam auf einer einzigen Leinwand sichtbar werden.

Jeder Farbklecks erzählt seine eigene kleine Geschichte.

 

Und wenn aus diesem gemeinsamen Kunstwerk schliesslich eine Spende für Tiere in Not entsteht, wird aus Kreativität tatsächlich etwas, das über die Kunst hinauswirkt.

Das fertige Bild soll während des Gwungertages versteigert werden. Der Erlös ist für den Tierschutzverein Rorschach vorgesehen.

 

📣 Werbung, Werbung und nochmals Werbung!

Natürlich möchte ein Gwungertag auch gefunden werden!

Deshalb habe ich in den vergangenen Tagen kräftig die Werbetrommel gerührt – ganz klassisch mit Flyern und persönlicher Werbung, aber natürlich auch im Internet.

Auch das Rorschacher Echo wurde über unseren Anlass und die geplante Aktion informiert.

Jetzt hoffe ich natürlich, dass die Nachricht möglichst viele Menschen erreicht.

Denn mein Wunsch ist nicht einfach ein möglichst voller Raum.

Ich wünsche mir ein Kunstatelier Morpheo, in dem es mit einem fröhlichen Gewusel lebendig wird.

 

Menschen sollen kommen, neugierig stöbern, miteinander ins Gespräch kommen, Kaffee trinken, Häppchen geniessen, Kunst entdecken, Rätsel lösen und vielleicht etwas erleben, mit dem sie gar nicht gerechnet haben.

 

🗺️ Nächste Woche heisst es: Endspurt!

Die kommende Woche steht ganz im Zeichen der Organisation.

 

Denn am Freitag, 14. August, von 11.00 bis 19.00 Uhr und am Samstag, 15. August, von 11.00 bis 17.00 Uhr öffnen sich die Türen des Kunstateliers Morpheo zum Gwungertag.

 

Und es gibt einiges zu entdecken:

🎨 Acrylic Pouring und Kunstwerke
 
⚗️ alchemistische Vorführungen
 
💎 Mineralien und Heilsteine
 
✨ Anderswelt und magische Geschenkideen
 
☕ Künstlerkafi mit feinen Häppchen
 
🗺️ Chromatius' grosse Schnitzeljagd
 
🎁 attraktive Preise

 

 
🕊️ und natürlich unser Friedens-Gemeinschaftsbild

Besonders gespannt bin ich natürlich auf die Schnitzeljagd. Chromatius hat sich einiges einfallen lassen und wird Gross und Klein durch verschiedene Stationen führen. Wer aufmerksam sucht, rätselt und alle Hinweise findet, darf sich am Ende auf die Chance auf einen attraktiven Preis freuen.

 

🎨 Dein Farbtupfer zählt!

Und natürlich möchte ich Dich ganz besonders einladen, selbst Teil unseres Gemeinschaftsbildes zu werden.

 

Du musst kein Künstler sein.

Du brauchst keine Vorkenntnisse.

Du musst nicht einmal wissen, was Du eigentlich malen möchtest.

Ein Farbtupfer genügt!

 

Mit dem Kauf eines Loses kannst Du Deinen persönlichen Beitrag leisten und gleichzeitig an der Versteigerung des Gemeinschaftsbildes teilnehmen. Zusätzlich nimmst Du mit Deinen Losen an der Verlosung attraktiver Sachpreise teil.

 

Je mehr Lose Du kaufst, desto grösser wird Deine Gewinnchance!

 

So verbindet sich Kunst mit einer guten Sache – und vielleicht gehst Du am Ende sogar mit einem Gewinn nach Hause.

 

🎁 Eine kleine Überraschung darf sein …

Ich möchte an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten.

Aber ich habe mir vorgenommen, dass niemand, der sich an unseren Aktionen beteiligt, einfach so wieder aus dem Kunstatelier hinausspaziert.

 

Ob eine kleine Überraschung, ein schönes Erlebnis, ein Gewinn, ein kulinarischer Genuss oder einfach eine inspirierende Begegnung: Ich möchte, dass Ihr Euch gerne an den Gwungertag zurückerinnert.

 

Denn genau darum geht es mir.

 

Kunst soll Freude machen. Begegnungen sollen bereichern. Und eine gute Tat darf sich gut anfühlen.

 

Ich freue mich riesig auf die kommenden Tage und hoffe, dass viele von Euch den Weg ins Kunstatelier Morpheo finden.

Kommt vorbei, schaut Euch um, geniesst ein Häppchen, trinkt einen Kaffee, entdeckt Verborgenes, macht bei der Schnitzeljagd mit und hinterlasst Euren persönlichen Farbtupfer auf unserem Friedensbild.

 

Vielleicht wird genau Dein kleiner Farbklecks später Teil einer Geschichte, mit der gemeinsam etwas Gutes für Tiere bewirkt werden kann.

 

Ich freue mich auf Euch – auf zwei bunte, fröhliche, überraschende und hoffentlich unvergessliche Gwungertage!

 

Herzlichst
Morpheo 
🎨✨

Kunstatelier Morpheo – Wo Kunst Menschen verbindet.

 

 



Freitag, 07.08.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

🎨✨ Ein Tag im Kunstatelier Morpheo – Geheimnisse aus der Sicht des kleinen Farbgeistes Chromatius

 

Pssst …

Hier spricht wieder Chromatius.

 

Der kleinste Bewohner des Kunstateliers Morpheo. Offiziell sieht mich zwar kaum jemand. Inoffiziell weiss ich aber ganz genau, wer heimlich den letzten Guetzli vom Knabberteller stibitzt hat und wer zuerst behauptet: „Ich kann überhaupt nicht malen!“, um zwei Stunden später stolz mit einem strahlenden Lächeln sein eigenes Kunstwerk nach Hause zu tragen.

 

Wenn Du wissen möchtest, wie ein Tag im Kunstatelier Morpheo wirklich aussieht, dann komm einfach mit. Aber leise – Morpheo ahnt nämlich noch gar nicht, dass ich heute aus dem Nähkästchen plaudere.

 

Kaum öffnet sich morgens die Ateliertür, erwacht alles zum Leben.

Die Farben beginnen beinahe zu glitzern, die Mineralien funkeln im ersten Sonnenlicht, die kleinen Feen in der Anderswelt strecken sich verschmitzt und ich drehe natürlich zuerst meine Ehrenrunde auf den Farbbechern.

 

Dann erscheint Morpheo.

Mit seinem Gummiband im schwarzen Haar, dem verschmitzten Lächeln auf den Lippen und dieser beneidenswerten Ruhe, die selbst mich manchmal staunen lässt.

 

Schon bald stehen die ersten Besucherinnen und Besucher im Atelier.

Die einen möchten einfach ein wenig stöbern.

Andere beobachten fasziniert, wie Morpheo beim Acrylic Pouring aus flüssigen Farben kleine Wunder entstehen lässt. Ehrlich gesagt frage sogar ich mich manchmal, woher diese fantastischen Muster kommen. Ich behaupte zwar gerne, ich hätte meine Finger im Spiel – Morpheo nennt es lieber Kreativität.

 

Mitten im Atelier wächst zurzeit etwas ganz Besonderes.

Unser Friedens-Gemeinschaftsbild.

Jede Besucherin und jeder Besucher kann mit einem einzigen Farbklecks oder einer kleinen Struktur Teil dieses einzigartigen Werkes werden. Bereits mit dem Kauf eines Loses bist Du dabei. Gleichzeitig erhältst Du die Möglichkeit, an der Versteigerung des Bildes mitzubieten und nimmst automatisch an der Verlosung attraktiver Sachpreise teil.

 

Das Schönste daran? - Dieses Bild erzählt am Ende die Geschichte vieler Menschen.

Von Kindern.

Von Grosseltern.

Von Familien.

Von Freunden.

Von Menschen, die sich vorher gar nicht kannten und nun gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Frieden, Mitgefühl und den Schutz vernachlässigter Tiere schaffen.

 

Denn genau dafür wird das Bild versteigert. - Kunst verbindet. - Und manchmal beginnt Frieden mit einem einzigen Farbtropfen.

 

Nach so viel Kreativität knurrt irgendwann auch der Magen.

Zum Glück gibt es das gemütliche Künstlerkafi.

Hier wird Kaffee getrunken, gelacht, sich ausgetauscht und erzählt.

 

Und weisst Du, was ich besonders mag?

Morpheo nimmt sich Zeit.

Er hört zu.

Geduldig.

Wertfrei.

Mit echtem Interesse.

Manche Gäste kommen ursprünglich wegen eines Kaffees vorbei und gehen Stunden später mit einem leichteren Herzen wieder nach Hause.

Nicht weil Morpheo alle Probleme lösen könnte.

Aber weil es unglaublich wohltuend ist, wenn jemand einfach zuhört.

Ganz ohne zu urteilen.

Ich glaube, das ist heute fast so wertvoll wie Gold.

Oder wie ein besonders schöner Amethyst.

 

Apropos Amethyst …

Wer einmal durch das Atelier spaziert, entdeckt überall kleine Schätze.

Vielleicht findest Du eine farbenfrohe Vase als Geburtstagsgeschenk für Dein Grosi.

Oder einen funkelnden Heilstein, der perfekt in Deine Hosentasche passt und Dich täglich an einen schönen Moment erinnert.

Vielleicht wartet ein liebevoll geschriebenes Büechli von Danaë Moser darauf, Deinem Grosskind Luca vorgelesen zu werden.

Oder Du deckst Dich mit neuen Malutensilien ein, weil Dein eigenes Acrylbild zu Hause schon sehnsüchtig auf den nächsten Pinselstrich wartet.

In der Anderswelt lächeln filigrane Feen zwischen Räucherwerk und kleinen Überraschungen hervor. Vielleicht verliebst Du Dich in eine von ihnen und schenkst ihr einen Ehrenplatz in Deiner Wohlfühlecke.

Daneben findest Du kunstvolle Enkaustik-Glückwunschkarten für Tante Hedy, originelle Rorschacher Küchenmagnete als Erinnerung an Deinen Besuch oder hübsche Ansichtskarten, mit denen Du lieben Menschen eine Freude machen kannst.

 

Siehst Du?

Im Kunstatelier Morpheo gibt es weit mehr als Kunst.

Es gibt Geschichten.

Begegnungen.

Ideen.

Und manchmal sogar kleine Wunder.

 

Bevor ich mich verabschiede, verrate ich Dir noch ein streng gehütetes Geheimnis.

Pssst … - Am Gwungertag werde ich mich nicht mehr nur zwischen Farben und Pinseln verstecken.

Nein. Ich werde Gestalt annehmen! Ja, Du hast richtig gelesen.

Während meiner grossen Schnitzeljagd wirst Du mich an verschiedenen Stationen auf Schildern entdecken können. Vielleicht mit einer Lupe. Vielleicht auf einem Farbklecks. Vielleicht neben einer Fee oder mit einer Laterne in der Hand. Am Ziel der Schnitzeljagd angekommen, wirst Du mich majestätisch über dem Geschehen thronen sehen!

 

Wie ich genau aussehe?

Das bleibt natürlich mein Geheimnis.

Nur so viel sei verraten:

Ich freue mich schon jetzt darauf, Gross und Klein persönlich zu begegnen, gemeinsam Rätsel zu lösen und den Gwungertag mit einer Prise Magie zu verzaubern.

Also halte die Augen offen. - Vielleicht begegnest Du mir früher, als Du denkst.

Bis bald im Kunstatelier Morpheo!

Dein kleiner Farbgeist

Chromatius 🌈✨




Mittwoch, 05.08.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo




Montag, 03.08.2026

 ✨ Die wahre Magie beginnt in Dir – Inspiration, Kreativität und Dankbarkeit als Wegbegleiter

 

Kennst Du das Gefühl, dass der Alltag manchmal schwer auf den Schultern lastet? Die Nachrichten überschlagen sich, Termine drängen, Sorgen klopfen an die Tür und die eigenen Bedürfnisse geraten dabei allzu leicht in den Hintergrund.


Gerade in solchen Momenten wünsche ich mir einen Ort, an dem ich zur Ruhe kommen kann. Einen Ort, an dem die Gedanken langsamer werden, die Fantasie wieder Platz findet und ich mich daran erinnere, wie viel Kraft in mir selbst steckt.

 

Genau das möchte ich mit dem Kunstatelier Morpheo schaffen.

 

Ich bin überzeugt, dass wir Menschen oft viel mehr Möglichkeiten besitzen, als wir uns zutrauen. Kreativität ist dabei kein besonderes Talent, das nur wenigen vorbehalten ist. Sie ist eine Fähigkeit, die in jedem Menschen schlummert – manchmal laut und bunt, manchmal leise und verborgen. Wer ihr Raum gibt, entdeckt häufig neue Ideen, mehr Gelassenheit und einen frischen Blick auf das Leben.

 

Wenn Farben über eine Leinwand fliessen, wenn ein Pinsel seine Spuren hinterlässt oder aus scheinbarem Chaos ein harmonisches Bild entsteht, passiert etwas Erstaunliches: Für einen Moment rückt der Alltag in den Hintergrund. Der Blick richtet sich auf das Hier und Jetzt. Viele Menschen empfinden diese Konzentration auf den Augenblick als wohltuend und entspannend.

 

Kreativität ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung, wenn diese notwendig ist. Sie kann jedoch eine wertvolle Ergänzung sein, um sich Zeit für sich selbst zu nehmen, Stress abzubauen und die eigene innere Balance zu stärken.



Ebenso wichtig erscheint mir die Inspiration.

 

Ein gutes Gespräch, eine berührende Geschichte, ein Spaziergang durch den Wald oder ein Kunstwerk können neue Gedanken anstossen. Manchmal genügt ein einziger Impuls, um einen festgefahrenen Blickwinkel zu verändern und wieder Hoffnung zu schöpfen.

 

Für mich gehört auch die Dankbarkeit zu den grössten Kraftquellen überhaupt.

Dankbarkeit bedeutet nicht, schwierige Zeiten zu übersehen. Sie bedeutet vielmehr, trotz aller Herausforderungen die kleinen Lichtblicke wahrzunehmen: einen freundlichen Menschen, einen Sonnenstrahl, den Duft eines Kräutergartens, das zufriedene Schnurren einer Katze oder den ersten Pinselstrich auf einer leeren Leinwand.

 

Je mehr wir unseren Blick auf solche Momente richten, desto häufiger entdecken wir sie.

 

Und dann ist da noch die Grosszügigkeit.

Dabei denke ich nicht zuerst an Geld. Grosszügigkeit beginnt oft mit ganz einfachen Gesten: jemandem zuzuhören, ein ehrliches Kompliment zu machen, Wissen weiterzugeben oder einen Menschen zu ermutigen, der gerade an sich zweifelt.

 

Auch Kreativität lässt sich teilen.

  • Ein gemeinsam gemaltes Bild.
  • Ein Workshop.
  • Ein inspirierender Nachmittag.
  • Oder einfach die Einladung, etwas Neues auszuprobieren.

 

Im Kunstatelier Morpheo wünsche ich mir genau diese Atmosphäre. Einen Ort, an dem sich Menschen gegenseitig inspirieren, ihre Ideen austauschen und entdecken dürfen, dass Kreativität keine Bewertung kennt. Hier geht es nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, Freude am Gestalten zu erleben und den eigenen Ausdruck zu finden.

 

Vielleicht entsteht dabei ein Kunstwerk für das Wohnzimmer.

Vielleicht ein Geschenk für einen lieben Menschen.

Vielleicht aber auch etwas noch Wertvolleres: das Gefühl, wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.

 

Für mich ist das die eigentliche Magie.

Nicht Zaubersprüche.

Nicht geheimnisvolle Formeln.

 

Sondern Menschen, die entdecken, dass sie selbst etwas erschaffen können.

Dass sie ihre Gedanken in Farben verwandeln.

Dass sie anderen Freude schenken.

Und dass sie sich selbst dabei ein Stück näherkommen.

 

Jede freundliche Begegnung, jede kreative Idee und jede grosszügige Geste kann Kreise ziehen – oft weiter, als wir ahnen. So entsteht aus vielen kleinen Momenten etwas Grösseres: eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig stärkt und inspiriert.

Vielleicht ist genau heute der richtige Zeitpunkt, Dir selbst etwas Gutes zu tun.

 

Nimm Dir Zeit für einen kreativen Gedanken.

Für einen Spaziergang.

Für Dankbarkeit.

Für einen Menschen, der Deine Hilfe braucht.

Oder für einen Besuch im Kunstatelier Morpheo.

 

Denn manchmal beginnt eine grosse Veränderung nicht mit einem riesigen Schritt, sondern mit einem einzigen Farbtupfer auf einer leeren Leinwand.

Ich freue mich darauf, Dich auf diesem Weg zu begleiten – mit Inspiration, Kreativität und der Überzeugung, dass in jedem Menschen ein einzigartiger Funke steckt, der nur darauf wartet, zum Leuchten gebracht zu werden.

 

Herzlichst

Morpheo

Kunstatelier Morpheo – Wo Kunst Menschen verbindet und Kreativität neue Perspektiven eröffnet.

 


 



Sonntag, 02.08.2026

 🌈 Wochenrückblick und Ausblick – Gemeinsam wächst etwas Besonderes

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Kunstateliers Morpheo

 

Eine weitere spannende und extrem heisse Woche liegt hinter mir, und einmal mehr durfte ich erleben, wie bereichernd die vielen Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen sein können. Jeder Besuch, jedes Gespräch und jede Rückmeldung tragen dazu bei, dass sich das Kunstatelier Morpheo Schritt für Schritt weiterentwickelt und immer mehr zu einem Ort der Begegnung, der Kreativität und der Inspiration wird, wie ich mir das vorstelle.

 

Ganz besonders freut mich das durchwegs positive Feedback zu meinem vielseitigen Sortiment. Es ist schön zu sehen, dass viele Besucherinnen und Besucher nicht nur neugierig durch das Atelier stöbern, sondern auch das eine oder andere Lieblingsstück entdecken oder Produkte vorbestellen. Ob Acrylic-Pouring-Bilder, Mineralien, Heilsteine, alchemistische Produkte, Räucherwaren oder kleine Geschenkideen aus der Anderswelt – mein Ziel ist es, ein Angebot zu schaffen, das Freude bereitet und immer wieder zum Entdecken einlädt.

 

Solche Rückmeldungen bestätigen mich darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und mein Angebot laufend den Wünschen meiner Kundschaft anzupassen. Herzlichen Dank für Eure Anregungen, Eure Treue und das Vertrauen, das Ihr mir entgegenbringt.

 

Während im Kunstatelier Morpheo der Alltag weitergeht, laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für meinen diesjährigen Gwungertag auf Hochtouren.

 

Am Freitag, 14. August, und Samstag, 15. August 2026, öffnet das Kunstatelier Morpheo seine Türen für alle, die einen Blick hinter die Kulissen werfen, Neues entdecken oder einfach einen gemütlichen und inspirierenden Tag verbringen möchten.

 

Neben spannenden Vorführungen, dem Künstlerkafi, den vielfältigen Ausstellungen und einer grossen Portion kreativer Atmosphäre wartet in meinem Eröffnungsjahr eine besondere Überraschung auf Gross und Klein.

 

Chromatius, mein kleiner Farbgeist, hat nämlich bereits seine geheimnisvollen Spuren im Atelier hinterlassen. Seine magische Schnitzeljagd führt die Besucherinnen und Besucher quer durch die Welt der Kunst, der Alchemie, der Mineralien und der Anderswelt. Wer aufmerksam sucht und alle Stationen entdeckt, hat die Chance auf attraktive Preise.

 

Das eigentliche Herzstück des Gwungertages wird jedoch ein Projekt sein, das mir ganz besonders am Herzen liegt.

Bereits jetzt entsteht im Kunstatelier mit Euch allen ein grosses Friedens-Gemeinschaftsbild.

 

Jede Besucherin und jeder Besucher ist herzlich eingeladen, einen kleinen Teil dieses Bildes mitzugestalten. Ob ein Farbklecks, eine fliessende Struktur oder ein kleiner Akzent – jeder Beitrag wird Teil eines einzigartigen Gesamtkunstwerks.

Gerade darin liegt für mich die besondere Symbolik dieses Bildes.

 

So wie viele einzelne Farben gemeinsam ein harmonisches Ganzes ergeben, können auch viele Menschen gemeinsam etwas bewegen. Das Friedensbild soll Hoffnung, Mitgefühl und Verbundenheit ausdrücken – mit unseren Mitmenschen, mit der Natur und ganz besonders mit den Tieren, die unsere Fürsorge brauchen.

 

Das fertige Gemeinschaftswerk wird am Gwungertag versteigert. Der gesamte Erlös kommt vollumfänglich einer regionalen gemeinnützigen Institution zugute. Zurzeit bin ich noch auf der Suche nach einer passenden Organisation, deren Arbeit zu diesem Herzensprojekt passt. Sobald die Entscheidung gefallen ist, werde ich Euch selbstverständlich umgehend informieren.

 

Ich lade Dich deshalb ganz herzlich ein, selbst Teil dieses besonderen Kunstwerks zu werden. Komm im Kunstatelier Morpheo vorbei und hinterlasse Deinen persönlichen Farbakzent auf der Leinwand. Du musst kein Profi sein – jeder Beitrag zählt und macht das Bild noch wertvoller.





 

Kaufe jetzt schon Dein Gewinnlos mit Doppelchance!


So funktioniert's:

🕊️Kaufe eines oder mehrere Lose.

🌈 Fülle auf der Rückseite jedes Loses Deinen Namen und Deine Kontaktdaten aus.

🎨 Bringe Deine Lose am 15. August 2026 ins Kunstatelier Morpheo mit.

✨ Tausche Deine Lose am Empfang gegen Deine persönliche Bieterkelle ein.

💚 Mit dieser kannst Du an der Versteigerung des einzigartigen Friedens-Gemeinschaftsbildes teilnehmen.

 

Weitere Informationen kannst Du gerne herunterladen oder Dich direkt bei mir im Kunstatelier Morpheo informieren!

 

Die erschütternden Bilder der Waldbrände in verschiedenen Teilen Europas lassen viele von uns nicht unberührt. Menschen verlieren ihr Zuhause, Einsatzkräfte kämpfen unermüdlich gegen die Flammen – und unzählige Tiere verlieren ihren Lebensraum oder müssen unter dramatischen Umständen in Sicherheit gebracht werden.

Auch wenn wir diese Ereignisse nicht verhindern können, können wir Mitgefühl zeigen und gemeinsam ein Zeichen setzen.

 

Wer uns kennt, weiss, dass Tiere einen festen Platz in unseren Herzen haben. Seit vielen Jahren schenken wir vor allem älteren Tieren, die kaum noch Vermittlungschancen haben, ein liebevolles Zuhause. Deshalb möchte ich im Kunstatelier Morpheo eine besondere Aktion ins Leben rufen.

 

Ich freue mich sehr auf die kommenden Tage, auf viele kreative Begegnungen und darauf, gemeinsam mit Euch einen unvergesslichen Gwungertag zu gestalten.

 

Bis dahin wünsche ich Euch eine farbenfrohe, inspirierende Woche und bedanke mich von Herzen für Eure Unterstützung, Eure Besuche und Eure Begeisterung für das Kunstatelier Morpheo.

 

Ich freue mich darauf, Euch bald persönlich begrüssen zu dürfen.

 

Herzlichst

Morpheo

 

Kunstatelier Morpheo – Wo Kunst Menschen verbindet und aus vielen kleinen Farbtupfern etwas Grosses entstehen darf.



Freitag, 31.07.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

🎨✨ Chromatius' Farbgeflüster – Wenn die Welt laut wird, lass Deine Farben sprechen


Pssst … hier ist wieder Chromatius.


Heute sitze ich nicht auf einem Farbklecks. Auch nicht auf einem Kristall. Heute sitze ich nachdenklich auf dem Rand eines Farbbechers und beobachte die Welt.


Wenn man die Nachrichten einschaltet, könnte man manchmal meinen, die Welt habe vergessen, wie man lächelt.

Da ist von Kriegen die Rede. Von Menschen, die ihre Heimat verlieren. Von gewaltigen Waldbränden, die ganze Landschaften verschlingen. Von Unwettern, Trockenheit und einem Klima, das sich verändert. Von Tieren, die ih-ren Lebensraum verlieren, und von Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft machen.


Weisst Du was?


Es ist völlig verständlich, wenn Dich all das manchmal belastet.

Aber ich möchte Dir heute ein kleines Geheimnis verraten.

Es hilft weder Dir noch der Welt, wenn Du Deine Hoffnung verlierst.


Gerade in schwierigen Zeiten brauchen wir Orte, an denen wir Kraft schöpfen können.

Für viele Menschen ist genau das die Kunst.


Vielleicht denkst Du jetzt: "Was soll ein Bild schon bewirken?"

Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.

  •      Ein Kunstwerk kann keinen Krieg beenden.
  •      Es kann keinen Waldbrand löschen.
  •      Es kann das Klima nicht im Alleingang verän-dern.
  •      Aber es kann einem Menschen einen Moment der Ruhe schenken.
  •      Es kann Trost spenden.
  •      Es kann Hoffnung wecken.
  •      Es kann ein Lächeln hervorzaubern.

Und manchmal beginnt Veränderung genau dort – bei einem einzelnen Menschen, der neuen Mut fasst.


Ich beobachte das oft im Kunstatelier Morpheo.

Menschen kommen mit einem Kopf voller Sorgen herein. Sie setzen sich an den Tisch. Sie mischen Farben.

Sie beobachten, wie Blau auf Gold trifft, wie Grün langsam über die Leinwand fliesst und wie plötzlich Formen entstehen, die niemand geplant hat.


Nach einer Weile geschieht etwas Erstaunliches. Die Stirn entspannt sich. Die Schultern sinken. Es wird gelacht.


Nicht weil alle Probleme verschwunden wären.

Sondern weil für einen Augenblick etwas anderes wichtiger geworden ist. - Der gegenwärtige Moment.


Genau darin liegt eine grosse Kraft der Kunst. - Sie schenkt uns eine Pause.

Und wer zwischendurch Kraft tanken darf, kann anschliessend oft wieder mit mehr Zuversicht handeln.


Ich habe aber noch eine Idee.

Warum sollte Kunst nicht auch der Natur helfen?

Stell Dir vor, Du und Morpheo malt eine Serie von Bildern mit Wäldern, Bächen, Blumenwiesen oder heimischen Tieren.

Oder Acrylic-Pouring-Collagen, deren Farben an Wasser, Erde, Himmel und Blätter erinnern.

Ein Teil des Verkaufserlöses könnte an Projekte gehen, die sich für den Schutz von Natur oder Tieren einsetzen.

So würde aus jedem verkauften Bild nicht nur ein Schmuckstück für ein Zuhause, sondern auch ein kleiner Beitrag für etwas, das uns allen am Herzen liegt.


Vielleicht entstehen sogar besondere Themenausstellungen:

"Farben für den Wald."

"Kunst für die Bienen."

"Farben des Friedens."


Besucherinnen und Besucher könnten nicht nur Bilder entdecken, sondern gleichzeitig erfahren, welche Projekte unterstützt werden. Und wer weiss? Vielleicht schliessen sich eines Tages weitere Künstlerinnen und Künstler an.

Viele kleine Beiträge können gemeinsam etwas Grosses bewirken.


Noch eine Idee gefällt mir besonders: Wie wäre es mit einer Friedenswand im Kunstatelier Morpheo?

Jeder Gast gestaltet einen kleinen Abschnitt einer grossen gemeinsamen Leinwand.

Nicht perfekt. | Nicht geplant. | Sondern aus dem Herzen.

Jeder Farbklecks steht für einen Menschen.- Demnächst erfährst Du mehr zu dieser Idee!


Zusammen entsteht daraus ein Bild, das zeigt: Unterschiedliche Farben müssen sich nicht bekämpfen. Sie können nebeneinander bestehen und miteinander etwas Neues erschaffen.

Ist das nicht eine schöne Botschaft?

Das muss ich sogleich mit Morpheo besprechen, sobald er seinen Gästen die Getränke und die Brötli an den Tisch in der lauschigen Arkade gebracht hat!


Auch Kunstwerke selbst können zum Frieden beitragen.

Nicht, indem sie Konflikte beenden.

Aber indem sie Räume schaffen, in denen Menschen zur Ruhe kommen, miteinander ins Gespräch finden und sich gegenseitig zuhören.


Manchmal beginnt Frieden im Kleinen.

Bei einer Tasse Kaffee.

Bei einem freundlichen Lächeln.

Bei einer gemeinsamen Stunde im Atelier.

Oder bei einem Bild, das jemand betrachtet und plötzlich denkt: "Heute geht es mir ein wenig besser."

Genau deshalb glaube ich, dass Kunst niemals überflüssig ist.

Gerade in unruhigen Zeiten ist sie Nahrung für die Seele.

Sie erinnert uns daran, dass Schönheit noch existiert.

Dass Kreativität stärker sein kann als Resignation.

Und dass Hoffnung wachsen darf – genau wie eine Blume, die sich ihren Weg durch einen kleinen Riss im Asphalt bahnt.


Darum lade ich Dich ein:

Lass Dich nicht von den dunklen Nachrichten be-stimmen.

Nimm Dir Zeit für Farben.

Für Kreativität.

Für Begegnungen.

Für einen Spaziergang in der Natur.

 

Und vielleicht auch für einen Besuch im Kunstatelier Morpheo.


Denn jedes Bild, das mit Freude entsteht, ist ein kleines Zeichen dafür, dass es sich lohnt, an das Gute, an die Menschlichkeit und an eine lebenswerte Zukunft zu glauben.

Ich jedenfalls werde weiterhin meine Farbkleckse verteilen, Feen zum Lachen bringen und Morpheo daran erin-nern, dass selbst die kleinste bunte Spur einen grauen Tag ein wenig heller machen kann.


Mit einem Augenzwinkern und einem Farbtupfer Hoffnung

Dein Chromatius 🌈🎨🧚

 





Mittwoch, 29.07.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo


 



Montag, 27.07.2026

 🎨 Von Höhlenkritzeln bis Acrylic Pouring – eine humorvolle Reise durch die Kunstgeschichte

 

Liebe Kunstfreunde

manchmal werde ich gefragt: „Morpheo, was ist eigentlich Kunst?“

Meine ehrliche Antwort lautet meistens: „Das kommt darauf an, ob Du gerade davorstehst oder ob Du sie selbst machst.“

Denn Kunst ist eines der wenigen Dinge auf dieser Welt, über die sich Menschen seit Jahrtausenden streiten, ohne jemals eine endgültige Antwort gefunden zu haben. Und genau das macht sie so spannend.

 

Die ersten Künstler: Die Höhlen-Influencer

Beginnen wir ganz am Anfang.

Vor etwa 40'000 Jahren sass irgendwo ein Steinzeitmensch in einer Höhle und dachte vermutlich:

„Mammut jagen ist anstrengend. Ich male lieber eins an die Wand.“

Gesagt, getan. Mit Holzkohle, Erde und etwas, das wir heute wahrscheinlich nicht mehr genau wissen wollen, entstanden die ersten Höhlenzeichnungen. Und ich bin sicher: Der Künstler war stolz wie ein Pfau.

Sein Nachbar kam vorbei, schaute auf das Bild und sagte:

„Interessant … aber warum hat das Mammut sechs Beine?“

Darauf der Künstler:

„Das ist moderne Steinzeitkunst. Du verstehst sie einfach nicht.“

 

 

Und so begann die Kunstgeschichte...

 

Die Ägypter: Kunst mit Lineal

Ein paar tausend Jahre später übernahmen die Ägypter das Kommando. Dort galt offenbar die Regel:

„Bitte alle Menschen von der Seite malen. Und möglichst ohne spontane Ideen.“

Die Pharaonen sahen auf jedem Bild erstaunlich ähnlich aus: jung, schön und absolut überzeugt von sich selbst. Vermutlich gab es damals schon den ersten Kunstauftrag mit schwierigen Kunden.

Pharao: „Mach mich etwas grösser.“

Maler: „Ihr seid bereits doppelt so gross wie alle anderen.“

Pharao: „Noch grösser.“

 

Die Griechen: Perfektion oder nichts

Die Griechen beschlossen dann, dass Kunst vor allem perfekt sein müsse. Plötzlich wurden Muskeln wichtig. Sehr viele Muskeln.

Man könnte meinen, die halbe Antike bestand aus nackten Männern mit beeindruckenden Bauchmuskeln, die irgendwo heroisch herumstanden.

Wenn ich mir manche griechische Statue anschaue, denke ich manchmal:

„Der hat sicher nie einen Farbtopf getragen.“

 

Das Mittelalter: Gold hilft immer

Im Mittelalter wurde Kunst vor allem religiös. Die Menschen malten Heilige, Engel und unglaublich viele goldene Hintergründe. Gold war damals so etwas wie der Instagram-Filter der Zeit: Wenn das Bild nicht spektakulär genug wirkte, kam einfach noch mehr Gold dazu.

 

Die Renaissance: Endlich wieder echte Menschen

Dann kam die Renaissance, und plötzlich entdeckten die Künstler: „Moment mal, Menschen haben ja Gefühle!“

Leonardo da Vinci malte die Mona Lisa, die bis heute berühmt ist, weil niemand genau weiss, ob sie lächelt oder gerade denkt: „Warum sitzt dieser Mann seit drei Stunden vor mir?“

Michelangelo malte die Decke der Sixtinischen Kapelle. Ich stelle mir vor, wie er irgendwann auf dem Gerüst lag und murmelte: „Nächstes Mal nehme ich kleinere Leinwände.“

 

Der Barock: Mehr Drama!

Im Barock wurde alles dramatisch. Licht! Schatten! Emotionen! Bewegung!

Die Bilder sahen oft so aus, als hätte jemand gerade einen besonders aufregenden Opernabend erlebt.

 

Die Moderne: Jetzt wird's interessant

Und dann … wurde es richtig spannend.

Die Impressionisten malten plötzlich verschwommen.

Die Expressionisten malten Gefühle.

Die Kubisten zerlegten Gesichter in geometrische Formen.

Picasso zeigte der Welt, dass ein Auge theoretisch auch auf der Stirn sitzen kann.

Viele Besucher standen davor und fragten: „Ist das Absicht?“ - Die Antwort lautete meistens: „Ja.“

 

Heute: Alles kann Kunst sein?

Heute leben wir in einer wunderbaren Zeit. Kunst kann ein Gemälde sein, eine Skulptur, ein Foto, eine Installation, ein digitales Bild oder sogar ein bemalter Kaffeebecher.

Und genau hier komme ich ins Spiel.

Mit Acrylic Pouring habe ich etwas entdeckt, das mich begeistert: Die Farben fliessen, tanzen, mischen sich und erschaffen Muster, die vorher niemand planen konnte.

Das ist für mich echte Magie.

 

Aber was IST Kunst nun eigentlich?

Nach dieser ganzen Reise kommt die grosse Frage.

Meine persönliche Definition lautet: Kunst ist ein Ausdruck von Gedanken, Gefühlen, Fantasie oder Wahrnehmung, der andere Menschen berühren, zum Staunen bringen oder zum Nachdenken anregen kann.

Kunst muss nicht perfekt sein. | Sie muss nicht teuer sein. | Sie muss nicht einmal jedem gefallen.

Wenn sie etwas in Dir auslöst, hat sie ihren Zweck erfüllt.

 

Und was bringt mir Kunst als Morpheo?

Jetzt wird es persönlich. - Viele glauben, Kunst sei nur ein Hobby. Für mich ist sie viel mehr.

🎨 Sie schenkt mir Freiheit

Wenn ich male, gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Die Farben dürfen ihren eigenen Weg finden.

🧘 Sie entschleunigt mich

Während ich ein Bild erschaffe, vergesse ich oft die Zeit. Der Kopf wird ruhiger, der Alltag leiser.

💬 Sie verbindet Menschen

Im Kunstatelier Morpheo entstehen Gespräche, Begegnungen und manchmal sogar Freundschaften – einfach, weil Menschen gemeinsam kreativ werden.

✨ Sie lässt mich staunen

Selbst nach vielen Bildern erlebe ich immer wieder Überraschungen. Manchmal entsteht plötzlich ein Muster, das aussieht wie eine Galaxie, eine Landschaft oder etwas völlig Unerwartetes.

💖 Sie gibt meinem Leben Sinn

Das Atelier ist nicht nur ein Raum voller Farben. Es ist ein Ort, an dem ich meinen Lebenstraum mit anderen teilen darf.

 

Das Schönste an der Kunst

Und weisst Du, was ich nach all den Höhlenzeichnungen, Pharaonen, Renaissance-Meistern und modernen Farbexperimenten glaube?

Der wichtigste Satz der Kunstgeschichte lautet nicht: „Das ist ein Meisterwerk.“

Sondern: „Ich habe mich getraut, etwas zu erschaffen.“

Denn in dem Moment, in dem Du eine Leinwand auswählst, Farben mischst und Deinen eigenen Ausdruck findest, wirst Du Teil einer jahrtausendealten Geschichte.

 

Von der Höhle bis zum Kunstatelier Morpheo.

Und ganz ehrlich: Ich bin ziemlich sicher, dass irgendwo ein Steinzeitkünstler sitzt, auf mein Acrylic-Pouring-Bild schaut und denkt: „Interessant … aber warum hat das Mammut jetzt so viele Goldwirbel?“

 

Herzlichst Morpheo 🎨✨

 



  



 


Kunstepoche

Zeitraum (ca.)

Typische Merkmale

Ur- und Frühgeschichte 

(Prähistorische Kunst)

ca. 40'000–3'000 v. Chr.

Höhlenmalerei, Felsritzungen, Venusfiguren, Tierdarstellungen

Kunst der frühen Hochkulturen

ca. 3'000–500 v. Chr.

Ägypten, Mesopotamien; Monumentalbauten, Hieroglyphen, Reliefs

Antike

ca. 800 v. Chr.–500 n. Chr.

Griechische & römische Kunst, Idealismus, Skulpturen, Tempel

Frühchristliche Kunst

ca. 200–600

Katakombenmalerei, Mosaike, christliche Symbolik

Byzantinische Kunst

ca. 330–1453

Goldmosaike, Ikonen, Kuppelkirchen

Romanik

ca. 1000–1250

Massive Kirchen, Rundbögen, Fresken, religiöse Darstellungen

Gotik

ca. 1140–1500

Spitzbögen, Kathedralen, Glasfenster, naturalistische Figuren

Frührenaissance

ca. 1400–1490

Perspektive, Humanismus, naturgetreue Darstellung

Hochrenaissance

ca. 1490–1520

da Vinci, Michelangelo, Raffael – Harmonie & Vollkommenheit

Manierismus

ca. 1520–1600

Übersteigerte Eleganz, ungewöhnliche Proportionen

Barock

ca. 1600–1750

Dramatik, Bewegung, starke Licht-Schatten-Kontraste

Rokoko

ca. 1720–1780

Verspieltheit, Pastellfarben, Leichtigkeit, Eleganz

Klassizismus

ca. 1770–1830

Rückbesinnung auf die Antike, Klarheit, Ordnung

Romantik

ca. 1790–1850

Gefühle, Natur, Fantasie, Mystik

Biedermeier

ca. 1815–1848

Häuslichkeit, Alltag, bürgerliches Leben

Realismus

ca. 1840–1880

Wirklichkeitsnahe Darstellung des Alltags

Historismus

ca. 1850–1900

Rückgriff auf frühere Kunststile

Impressionismus

ca. 1860–1890

Licht, Farbe, flüchtige Eindrücke, Malen im Freien

Postimpressionismus

ca. 1886–1905

Van Gogh, Gauguin, Cézanne – persönliche Ausdrucksformen

Jugendstil (Art Nouveau)

ca. 1890–1910

Florale Ornamente, geschwungene Linien

Symbolismus

ca. 1880–1910

Traumwelten, Mythen, Spiritualität

Expressionismus

ca. 1905–1925

Ausdruck starker Gefühle, kräftige Farben

Fauvismus

ca. 1905–1910

Leuchtende Farben, vereinfachte Formen

Kubismus

ca. 1907–1914

Geometrische Formen, mehrere Perspektiven gleichzeitig

Futurismus

ca. 1909–1916

Bewegung, Geschwindigkeit, Technik

Dadaismus

ca. 1916–1924

Provokation, Humor, Anti-Kunst

Neue Sachlichkeit

ca. 1920–1933

Nüchterner, realistischer Blick auf die Gesellschaft

Surrealismus

ca. 1924–1940

Träume, Unterbewusstsein, fantastische Bildwelten

Bauhaus

ca. 1919–1933

Funktionalität, Design, Architektur, Reduktion

Abstrakter Expressionismus

ca. 1945–1965

Gestische Malerei, Action Painting

Informel

ca. 1945–1960

Spontane, ungegenständliche Kunst

Pop Art

ca. 1955–1970

Alltagskultur, Werbung, Comics

Op Art

ca. 1960–1970

Optische Täuschungen

Minimal Art

ab ca. 1960

Reduktion auf einfache Formen

Konzeptkunst

ab ca. 1965

Die Idee ist wichtiger als das Objekt

Land Art

ab ca. 1967

Kunst in und mit der Landschaft

Performancekunst

ab ca. 1960

Die Handlung selbst ist Kunst

Fotorealismus

ab ca. 1968

Malerei mit fotografischer Präzision

Street Art & Graffiti

ab ca. 1970

Kunst im öffentlichen Raum

Postmoderne

ab ca. 1970

Mischung verschiedener Stile und Epochen

Zeitgenössische Kunst 

(Contemporary Art)

ab ca. 1980 bis heute

Vielfältige Techniken, globale Themen, Installation, digitale Kunst

Digitale Kunst & KI-Kunst

seit ca. 1990 bzw. verstärkt seit 2020

Computergrafik, NFTs, Virtual Reality, generative KI

Wo ordnet sich Acrylic Pouring ein? - Acrylic Pouring gehört zur zeitgenössischen abstrakten Kunst. Es verbindet Elemente verschiedener Strömungen:

  • 🎨 Abstrakter Expressionismus – spontane Farbbewegungen
  • 🌈 Informel – freies, ungeplantes Gestalten
  • ✨ Fluid Art – fliessende Farben als eigenständige Kunstrichtung
  • 🧪 Moderne experimentelle Maltechniken mit Acrylfarben und unterschiedlichen Giesstechniken

Gerade deshalb passt Acrylic Pouring hervorragend zum Konzept des Kunstateliers Morpheo: Es verbindet kreatives Experimentieren mit persönlichem Ausdruck. Jede Arbeit ist ein Unikat, und oft entstehen Formen und Farbverläufe, die nicht vollständig planbar sind – genau darin liegt ein grosser Teil des Reizes.

 



Sonntag, 26.07.2026

 ✨ Magisches Journal – Wochenrückblick und Ausblick aus dem Kunstatelier Morpheo

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Kunstateliers Morpheo

Eine weitere abwechslungsreiche und inspirierende Woche liegt hinter mir. Wenn ich die vergangenen Tage Revue passieren lasse, erfüllt mich vor allem eines mit grosser Dankbarkeit: Es sind die vielen Begegnungen, die mein Kunstatelier Tag für Tag mit Leben füllen.

 

Mit besonderer Freude beobachte ich, wie sich mein Künstlerkafi immer mehr zu einem gemütlichen Treffpunkt entwickelt. Menschen kommen auf einen Kaffee vorbei, geniessen ein paar ruhige Minuten unter der Arkade oder im Atelier und bleiben oft länger als geplant. Aus einem kurzen Besuch entstehen interessante Gespräche über Kunst, Kreativität, das Leben oder auch ganz neue Ideen. Genau so hatte ich mir das Kunstatelier Morpheo immer vorgestellt – als einen Ort der Begegnung, an dem man sich wohlfühlt und gerne wiederkommt.

 

Ebenso freut es mich sehr, dass ich mein Sortiment laufend weiterentwickeln kann. Dabei höre ich aufmerksam auf die Wünsche und Anregungen meiner Besucherinnen und Besucher. Das Angebot soll lebendig bleiben und sich den Bedürfnissen der Menschen anpassen. Ob Acrylic Pouring, Mineralien, Heilsteine, alchemistische Produkte, Kräuter, Räucherwaren oder kleine Geschenkideen aus der Anderswelt – mein Ziel ist es, immer wieder Neues zu entdecken und gleichzeitig Bewährtes mit viel Herzblut weiterzuführen.

 

Ein weiterer Höhepunkt wartet bereits auf uns: Schon bald wird eine neue Künstlerin meine kostenlose Pro-Bono-Wand für eine Woche mit ihren Werken gestalten. Darüber freue ich mich ganz besonders. Die Pro-Bono-Wand soll Künstlerinnen und Künstlern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, ihre Arbeiten einem interessierten Publikum zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen.

 

Sobald alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, werde ich die Ausstellung auf meiner Webseite vorstellen. Ich bin überzeugt, dass sich ein Besuch lohnen wird, und freue mich darauf, die Künstlerin und ihre Werke im Kunstatelier willkommen zu heissen.

 

Auch für alle, die gerne lesen, gibt es eine schöne Neuigkeit.

Das gesamte Tagebuch von Max steht ab sofort als PDF-Download auf meiner Webseite zur Verfügung. Wer Max bereits kennt, kann seine Geschichte nun bequem vollständig lesen. Und wer bisher noch keine Gelegenheit dazu hatte, findet jetzt den idealen Zeitpunkt, in seine Welt einzutauchen.

https://kunstatelier-morpheo.hpage.com/max-tagebuch.html 

 

Diese Publikation wie auch die magischen Blogbeiträge liegen im Künstlerkafi zur Einsicht auf.

Frag Morpheo, er bringt Dir die Mappen gerne an Deinen Tisch.

 

Ich wünsche mir, dass auch mein Internetauftritt Schritt für Schritt genauso vielfältig wird wie das Kunstatelier selbst. Deshalb ergänze ich regelmässig neue Blogbeiträge, Ideen, Veranstaltungen und Informationen. Es lohnt sich also, immer wieder einmal vorbeizuschauen.

 

Mit grosser Vorfreude richte ich den Blick nun auf die kommende Woche.

 

Ich freue mich auf viele neue Begegnungen, spannende Gespräche und kreative Stunden mit Menschen, die Lust haben, etwas Neues auszuprobieren oder einfach eine kleine Auszeit vom Alltag geniessen möchten. Vielleicht führt Dich Dein Weg ins Atelier, vielleicht auf einen Kaffee, vielleicht wegen eines Workshops oder vielleicht einfach aus Neugier. Ganz gleich, aus welchem Grund Du vorbeikommst – Du bist herzlich willkommen.

 

Im Hintergrund arbeite ich ausserdem mit viel Begeisterung an weiteren Projekten. Neue Veranstaltungen, spannende Kooperationen und kreative Ideen nehmen langsam Gestalt an. Besonders am Herzen liegt mir, das Kunstatelier Morpheo weiter als Ort der Inspiration, der Begegnung und des gegenseitigen Austauschs wachsen zu lassen.

 

Mein Dank gilt allen, die mich mit ihrem Besuch, ihren Einkäufen, ihren Rückmeldungen oder ihren Weiterempfehlungen unterstützen. Jede Begegnung, jedes Gespräch und jede kleine Geste tragen dazu bei, meinen Lebenstraum weiterzuentwickeln.

 

Ich freue mich auf alles, was die kommende Woche bereithält, und hoffe, auch Dich bald persönlich im Kunstatelier Morpheo begrüssen zu dürfen.

 

Bis dahin wünsche ich Dir eine Woche voller guter Begegnungen, kreativer Ideen und kleiner Glücksmomente.

 

Herzlichst

Dein Morpheo

Kunstatelier Morpheo – Wo Kunst Menschen verbindet.




Freitag, 24.07.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

 🎨 Chromatius' Farbgeflüster – Wenn Farben aussprechen, was Worte nicht können

 

Pssst … hier ist wieder Chromatius.

 

Heute möchte ich mit Dir über etwas sprechen, das mir ganz besonders am Herzen liegt.

Nein, ausnahmsweise geht es nicht um freche Feen, glitzernde Mineralien oder darum, weshalb ich überzeugt bin, dass Farbtöpfe nachts heimlich miteinander plaudern.

 

Heute geht es um Gefühle. Kennst Du das?

Manchmal ist da etwas in unserem Inneren, das sich einfach nicht in Worte fassen lässt. Wir spüren Freude, Sehnsucht, Trauer, Hoffnung oder Verwirrung – und trotzdem finden wir keine passenden Sätze.

Das ist völlig normal.

Nicht jeder Mensch drückt sich gleich aus. Die einen erzählen. Die anderen schreiben. Manche musizieren.

Und viele Menschen finden ihren ganz persönlichen Ausdruck in der Kunst.

 

Vor einiger Zeit hörte ich eine Geschichte, die mich sehr berührt hat.

Sie erzählt von einem kleinen Jungen, der einen schweren Unfall seines Bruders miterlebt hatte. Der Bruder lag danach im Koma. Immer wieder versuchten Erwachsene, mit dem Jungen über das Geschehene zu sprechen. Doch er schwieg.

 

Nicht, weil er nichts fühlte. Sondern vielleicht, weil Worte dafür nicht ausreichten.

 

Schliesslich zeichnete der Junge auf eigenen Wunsch das Erlebnis. Auf seinem Bild zeigte er nicht nur den Unfall selbst, sondern besonders seine Mutter, die verzweifelt weinend neben dem regungslosen Bruder am Strassenrand sass.

 

Gerade diese Szene schien ihn tief erschüttert zu haben, da er zuvor seine Mutter nie weinend erlebt hatte.

Erst durch seine Zeichnung wurde sichtbar, was ihn innerlich am stärksten belastete. Sie half den Erwachsenen, seine Gefühle besser zu verstehen und ihn gezielt zu unterstützen.

 

 

Diese Geschichte zeigt etwas sehr Wahres: Bilder können manchmal ausdrücken, was Worte nicht vermögen.

 

Genau deshalb spielt kreatives Gestalten auch in verschiedenen therapeutischen Ansätzen eine Rolle. Das Malen, Zeichnen oder Formen kann Menschen helfen, Gefühle wahrzunehmen, Gedanken zu ordnen und Erlebnisse sichtbar zu machen. Kunst ersetzt keine medizinische oder psychologische Behandlung, sie kann sie jedoch sinnvoll begleiten und den Zugang zu den eigenen Empfindungen erleichtern.

 

Das Schöne daran ist: Dafür musst Du kein berühmter Künstler sein. Du brauchst keine perfekte Technik. Keine akademische Ausbildung. Keine besonderen Vorkenntnisse.

Du brauchst lediglich die Bereitschaft, den Farben für eine Weile die Führung zu überlassen.

 

Gerade beim Acrylic Pouring geschieht etwas Faszinierendes. Die Farben beginnen zu fliessen. Sie begegnen sich und sie trennen sich wieder. Sie bilden Muster, von denen niemand vorher wusste, dass sie entstehen würden.

 

Und während Du zuschaust, geschieht oft noch etwas anderes: Der Alltag wird leiser, das Gedankenkarussell dreht sich langsamer und der Blick richtet sich auf den gegenwärtigen Moment.

 

Es gibt in der Psychologie einen Begriff dafür: Achtsamkeit. Gemeint ist damit, ganz im Hier und Jetzt zu sein – ohne ständig an gestern oder morgen zu denken.

 

Viele Menschen erleben beim kreativen Arbeiten genau dieses Gefühl. Nicht, weil plötzlich alle Probleme verschwinden.

Sondern weil für eine Weile etwas anderes in den Vordergrund rückt: Das Erleben; Das Staunen; Das Gestalten; Das Sein.

 

Ich beobachte das im Kunstatelier Morpheo immer wieder. Anfangs sitzen manche Menschen vielleicht noch etwas angespannt vor ihrer Leinwand.

"Ob ich das überhaupt kann?"

"Was, wenn es nicht schön wird?"

"Ich bin doch gar nicht kreativ."

 

Und dann passiert etwas Wunderschönes: Die erste Farbe fliesst. Die zweite kommt dazu. Ein Lächeln erscheint. Die Schultern entspannen sich.

 

Und irgendwann höre ich oft den Satz: "Ich habe völlig vergessen, wie spät es ist." Genau das liebe ich so sehr an der Kunst. Sie lädt uns ein, für einen Augenblick ganz bei uns selbst anzukommen.

Nicht um perfekt zu sein. Nicht um etwas beweisen zu müssen. Sondern einfach, um uns auszudrücken.

 

Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte in sich. Jeder erlebt die Welt auf seine Weise und jedes Bild erzählt deshalb etwas Einzigartiges. Mal laut, mal leise. Vielleicht bunt, vielleicht auch ganz zart. Aber immer ehrlich.

 

Im Kunstatelier Morpheo geht es deshalb nicht darum, Meisterwerke für ein Museum zu schaffen.

Es geht vielmehr darum, Freude am Gestalten zu entdecken, den Alltag loszulassen und sich selbst etwas Gutes zu tun.

Und vielleicht Gefühle sichtbar werden zu lassen, die bisher keinen Platz gefunden haben.

 

Darum lautet meine Einladung an Dich: Hab Mut, den ersten Farbtropfen auf die Leinwand fallen zu lassen.

Nicht, weil daraus das schönste Bild der Welt entstehen muss.

Sondern weil daraus vielleicht ein Moment entsteht, der Dir guttut.

Und manchmal ist genau das das grösste Kunstwerk.

 

Dein Chromatius ✨🎨

Kleiner Farbgeist, begeisterter Beobachter kreativer Wunder und fest davon überzeugt, dass Farben manchmal die Sprache des Herzens sprechen.





Mittwoch, 22.07.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo


 



Montag, 20.07.2026


✨ Ein Lebenstraum mit offenen Türen – Warum das Kunstatelier Morpheo auf der Suche nach Unterstützenden ist

 

Manche Träume entstehen über Nacht.

 

Andere wachsen über viele Jahre – langsam, beharrlich und mit unzähligen kleinen Schritten.

Das Kunstatelier Morpheo gehört zur zweiten Sorte.

 

Es ist weit mehr als ein Ort, an dem Bilder entstehen oder Farben über Leinwände fliessen. Es ist ein Herzensprojekt, das aus dem Wunsch entstanden ist, Menschen zusammenzubringen, Kreativität zu fördern und einen Raum zu schaffen, in dem jede und jeder willkommen ist.

 

Wer das Atelier betritt, merkt schnell, dass hier vieles zusammenkommt: Kunst und Begegnung, Acrylic Pouring und gemütliche Kaffeepausen, alchemistisches Kräuterwissen, funkelnde Mineralien, fantasievolle Anderswelt-Objekte und vor allem viele gute Gespräche. Was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mag, verbindet sich zu einer Atmosphäre, in der Neugier wachsen darf und neue Ideen entstehen.

 

Ich freue mich jedes Mal, wenn Menschen ganz unterschiedliche Interessen mitbringen und entdecken, dass sie mehr verbindet, als sie zunächst vermutet hätten. Die einen kommen wegen eines Kaffees, die anderen wegen eines Workshops. Manche stöbern bei den Mineralien, andere interessieren sich für Kräuter, Düfte oder Kunst. Und nicht selten entwickelt sich aus einem spontanen Besuch ein inspirierendes Gespräch oder sogar eine neue Freundschaft.

Genau das ist meine Vision.

 

Das Kunstatelier Morpheo soll eine Plattform sein, auf der Menschen ihre Kreativität entdecken, sich austauschen und eine bereichernde Zeit miteinander verbringen können. Nicht Leistung oder Perfektion stehen im Mittelpunkt, sondern Freude, Offenheit und gegenseitige Wertschätzung.

 

Dabei ist mir ein Gedanke besonders wichtig:

Kreativität sollte keine Frage des Portemonnaies sein.

 

Leider können sich nicht alle Menschen einen Workshop oder einen kreativen Anlass ohne Weiteres leisten. Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen oder Personen mit einem kleinen Budget verzichten oft auf solche Erlebnisse, obwohl sie ihnen vielleicht besonders guttun würden.

 

  

Deshalb suche ich nach Möglichkeiten, diese Hürde zu verkleinern.

Ich bin derzeit intensiv auf der Suche nach Sponsorinnen und Sponsoren, Stiftungen, Unternehmen und privaten Unterstützenden, die meine Idee teilen und mithelfen möchten, kreatives Erleben möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

 

Meine Vision ist einfach:

Mit Hilfe von Spenden oder Förderbeiträgen sollen Menschen mit bescheidenen finanziellen Möglichkeiten an ausgewählten Workshops, Kreativtreffs oder Gemeinschaftsprojekten teilnehmen können. Jeder Beitrag – ob gross oder klein – kann dazu beitragen, dass jemand Neues den Mut findet, etwas auszuprobieren, Talente entdeckt oder einfach einen unbeschwerten Nachmittag erlebt.

 

Ebenso wünsche ich mir, dass im Atelier Projekte entstehen, die Menschen miteinander verbinden. Sei es durch gemeinsame Kunstaktionen, Begegnungsnachmittage, Ausstellungen oder Ideen wie einen freiwilligen Kreativfonds, bei dem diejenigen, die mehr geben können, anderen den Zugang zu kreativen Angeboten ermöglichen.

Ich bin überzeugt, dass Kultur und Kreativität dann ihre grösste Wirkung entfalten, wenn sie möglichst vielen Menschen offenstehen.

 

Vielleicht kennst Du eine Stiftung, ein Unternehmen oder eine Privatperson, die sich gerne für Kunst, Kultur oder gesellschaftlichen Zusammenhalt engagiert. Vielleicht möchtest Du selbst eine Idee einbringen oder das Projekt weiterempfehlen. Jede Unterstützung, jeder Kontakt und jede Anregung hilft dabei, diesen Traum Schritt für Schritt weiter wachsen zu lassen.

 

Das Kunstatelier Morpheo lebt von Begegnungen, von Offenheit und von Menschen, die daran glauben, dass Kreativität verbinden kann.

 

Ich danke allen, die mich auf diesem Weg begleiten – sei es als Besucherin oder Besucher, als Workshopteilnehmende, als Unterstützende oder einfach durch ein gutes Wort im Freundeskreis.

 

Ein Förderkonzept ist selbstverständlich vorhanden und kann auf Wunsch gerne zur Verfügung gestellt werden.

 

Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass das Kunstatelier Morpheo ein Ort bleibt, an dem Kunst Menschen verbindet, neue Ideen entstehen und Kreativität keine Frage des Geldbeutels ist.

 

Ich freue mich darauf, diesen Lebenstraum mit vielen Gleichgesinnten weiterzuentwickeln – und vielleicht gehörst auch Du schon bald dazu.

 



Sonntag, 19.07.2026

 ✨ Magisches Journal – Wenn aus kleinen Begegnungen grosse Träume wachsen


Manchmal werde ich gefragt, was eigentlich das Schönste daran ist, ein Kunstatelier zu führen.

Sind es die bunten Acrylic-Pouring-Bilder?

Die funkelnden Mineralien und die geheimnisvollen Schätze der Anderswelt?

Meine Ecke mit den alchemistischen Kostbarkeiten?

Der Duft frisch aufgebrühten Alchemistentees?

Oder doch die gemütliche Arkade, unter der sich bei einer Tasse Kaffee so manches spannende Gespräch entwickelt?

 

Die Antwort lautet: Von allem ein bisschen – und vor allem die Menschen, die meinen Traum wahr werden lassen.

 

Die vergangene Woche hat mir einmal mehr gezeigt, wie wunderbar sich all die verschiedenen Bereiche des Kunstateliers Morpheo ergänzen. Was auf den ersten Blick wie viele unterschiedliche Welten wirkt, fügt sich bei genauerem Hinsehen zu einem harmonischen Ganzen zusammen.

Die einen kommen wegen eines Kaffees.

Die anderen interessieren sich für Acrylic Pouring.

Wieder andere stöbern mit leuchtenden Augen bei den Mineralien, entdecken eine kleine Fee für ihr Zuhause, lassen sich von Räucherwaren inspirieren oder finden genau jene Orakelkarte, deren Botschaft sie gerade zum Nachdenken anregt.

Oder sie suchen sich mit glänzenden Augen eine der farbenfrohen Kunstkarten, einen mit Acrylic Pouring verzierten Armreif oder eine einzigartige Blumenvase im Souvenir-Bereich aus.

 

Und oft passiert etwas Schönes:

Eigentlich wollte jemand «nur kurz vorbeischauen» – und eine Stunde später sitzt man noch immer gemütlich zusammen, lacht, erzählt und schmiedet neue Ideen.

Besonders freue ich mich darüber, dass sich inzwischen ein kleines, feines Kaffeekränzli entwickelt hat. Menschen, die regelmässig vorbeischauen, sich austauschen und das Kunstatelier immer mehr zu einem Ort der Begegnung machen. 

 

Genau davon habe ich geträumt, als ich das Kunstatelier Morpheo gegründet habe: nicht nur ein Geschäft, sondern einen Platz, an dem man sich willkommen fühlt.

 

Ein ganz besonderer Moment dieser Woche war der Verkauf eines meiner persönlichen Lieblingswerke aus der Welt des Acrylic Pouring. Natürlich verabschiedet man sich von einem solchen Bild mit einem kleinen weinenden Auge. Schliesslich hat jedes Werk seine eigene Geschichte. Gleichzeitig erfüllt es mich mit grosser Freude zu wissen, dass es nun einen neuen Platz gefunden hat, an dem es hoffentlich jeden Tag Freude bereitet.

 

Fast ebenso freut mich die Nachricht einer Besucherin, die demnächst bei mir im Kunstatelier Morpheo ihr eigenes Kunstwerk erschaffen möchte.

Ich bin gespannt, welche Überraschungen die Farben für sie bereithalten werden.

 

Auch hinter den Kulissen durfte ich diese Woche viele spannende Schritte machen. Mit grosser Freude knüpfe ich laufend neue Kontakte zur Radgenossenschaft der Landstrasse und zu weiteren Menschen und Organisationen, die sich mit der Geschichte und Kultur der Jenischen beschäftigen. Je mehr ich mich mit den Wurzeln meiner Mutter und unserer Familie auseinandersetze, desto stärker wächst in mir der Wunsch, diesen Teil unserer Geschichte sichtbar zu machen.

 

Die Idee zur geplanten Foto- und Begegnungsausstellung nimmt langsam Gestalt an. Ich freue mich deshalb über jede Kontaktaufnahme von Menschen, die sich der Kultur der Jenischen verbunden fühlen – sei es durch ihre eigene Familiengeschichte, durch Kunst, Fotografie, Musik, Handwerk oder einfach durch ehrliches Interesse.

 

Vielleicht besitzt jemand alte Fotografien.

Vielleicht gibt es Erinnerungen, die erzählt werden möchten.

Vielleicht entstehen sogar neue Freundschaften.

Ich freue mich über jeden Menschen, der dieses Herzensprojekt mit Ideen oder Beiträgen bereichern möchte.

 

Natürlich hoffe ich auch, dass in den kommenden Tagen wieder viele kleine Künstlerinnen und Künstler den Weg ins Kunstatelier finden. Wie schön wäre es, wenn noch manche selbst gestaltete Acrylic-Pouring-Vase pünktlich nach dem Trocknen zuhause mit einem frisch gepflückten Sommerstrauss auf dem Familientisch stehen dürfte – vielleicht sogar als liebevolle Überraschung für Mami oder Grossmami.

Und wenn Du glaubst, dass damit schon alle Ideen verraten sind, muss ich Dich enttäuschen.

Oder besser gesagt: erfreuen.

Denn in meinem Kopf sprudeln ständig neue Einfälle.

 

Im Moment arbeite ich mit grosser Begeisterung an einem Projekt, das mir besonders am Herzen liegt:

„Morpheo kommt zu Dir nach Hause.“

Wie ich aus eigener Erfahrung in meiner Familie weiss, kann nicht jeder Mensch ohne Weiteres ins Kunstatelier kommen. Manche sind gesundheitlich eingeschränkt, haben keine Fahrmöglichkeit oder fühlen sich in den eigenen vier Wänden wohler. Genau diesen Menschen möchte ich die Freude am kreativen Gestalten nach Hause bringen.

Meine Idee ist einfach: Ich sende das benötigte Material zu und begleite die Teilnehmenden Schritt für Schritt – persönlich online – beim Gestalten ihres eigenen Acrylic-Pouring-Kunstwerks. 

So wird Kreativität unabhängig von Alter oder Mobilität möglich.

 

Ich freue mich schon sehr darauf, dieses neue Angebot bald näher vorstellen zu dürfen.

Bis dahin wünsche ich Dir von Herzen eine Woche voller Farben, guter Begegnungen und kleiner Wunder. Vielleicht nimmst Du Dir Zeit für eine kreative Pause, für ein inspirierendes Gespräch oder einfach für einen Moment des Staunens.

 

Und wenn Dich Dein Weg nach Rorschach führt, schau doch im Kunstatelier Morpheo vorbei. Die Tür steht offen, Chromatius und ich freuen uns über Deinen Besuch.

 

Bis bald – und hab eine kreativ-spassige Woche voller neuer Entdeckungen! 

 

  Ein kleiner Auszug aus meinem Gedichtband für Dich:


 



Freitag, 17.07.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

✨ Chromatius' Farbgeflüster – Warum Kunst und Magie im Kunstatelier Morpheo ganz selbstverständlich zusammengehören

 

Pssst… ich bin’s, Euer Chromatius.

Ja, genau der kleine Farbgeist, der sich bevorzugt zwischen Farbtöpfen, Mineralien und Teetassen herumtreibt. Manche behaupten, ich hätte einmal auf einer Amethystdruse geschlafen. Das stimmt natürlich nicht.

Es war ein Bett aus anthrazitgrauen, glänzenden kleinen Hämatiten. – Bequemer und so wunderbar die Aura reinigend. - Aber darum geht es heute gar nicht.

 

In letzter Zeit höre ich immer wieder dieselbe Frage:

„Sag mal Chromatius … warum gibt es im Kunstatelier Morpheo eigentlich nicht nur Kunst, sondern auch Mineralien, Räucherwaren, Feen, Elixiere, Heilkräuter, Salben und Orakelkarten? Passt das überhaupt zusammen?“

 

Ich muss dann jedes Mal schmunzeln. Denn diese Frage ist ungefähr so, als würde man fragen:

„Warum wachsen an einem Baum Blätter und Wurzeln gleichzeitig?“ Weil beides zusammengehört. So einfach ist das.

 

Kunst ist weit mehr als Farbe auf einer Leinwand. Sie beginnt lange bevor der erste Pinsel die Farbe berührt.

Sie beginnt mit einer Idee. Mit einer Stimmung. Mit einem Traum. Mit einer Erinnerung.

Oder mit einem jener Tage, an denen das Herz plötzlich etwas sucht, das sich gar nicht in Worte fassen lässt.

 

Genau dort beginnt die Welt, in der ich zuhause bin.

Die einen nennen sie Fantasie. Andere sprechen von Inspiration. Manche von Spiritualität.

Und wieder andere mögen einfach schöne Dinge, die Geschichten erzählen.

 

Im Kunstatelier Morpheo darf all das nebeneinander existieren. - Ganz ohne Schubladen.

Denn auch Morpheo selbst hat sich nie auf nur einen Weg beschränkt.

Seit vielen Jahrzehnten beschäftigt er sich mit der Welt der Alchemie – nicht im Sinn der sagenhaften Goldmacherei, sondern als alte Erfahrungslehre über Pflanzen, Düfte, Essenzen und die Verbindung zwischen Mensch und Natur.

Aus dieser Leidenschaft entstanden nebst dem Lesen der Lenormand-Karten und dem Pendeln auch Elixiere, Kräuterwissen, Salben und Rituale. - Nicht als Zaubertricks. - Sondern als Ausdruck einer tiefen Faszination für die Naturschätze.

 

Und weisst Du etwas? Wenn ich durch das Atelier schwebe, sehe ich überall Verbindungen. Ein leuchtender Amethyst erinnert an die Farben eines Acrylic-Pouring-Bildes. Eine Räuchermischung erfüllt den Raum mit einem Duft, der Ruhe schenkt. Eine kleine Fee lächelt zwischen Pflanzen hervor und zaubert vielen Besucherinnen und Besuchern ein Lächeln ins Gesicht.

Orakelkarten regen zum Nachdenken an. - Nicht weil sie die Zukunft vorhersagen müssen. - Sondern weil sie Fragen stellen können, die wir uns selbst viel zu selten stellen. - Manchmal genügt ein einziger Satz auf einer Karte, um eine neue Idee entstehen zu lassen.

 

Ist das Magie?  -   Vielleicht.

Oder vielleicht ist es einfach die Kraft unserer Vorstellung. Und die ist bekanntlich ziemlich gross.

 

Ich beobachte die Menschen gerne, wenn sie zum ersten Mal durch das Kunstatelier Morpheo schlendern.

Fast alle sagen irgendwann: „Oh… das habe ich jetzt überhaupt nicht erwartet!“

 

Genau das liebe ich. Denn hinter jeder Ecke wartet etwas Neues:

Ein kunstvoll gegossenes Bild. | Ein funkelnder Stein. | Eine geheimnisvolle Räuchermischung. | Eine kleine Elfe.

Ein liebevoll gestaltetes Geschenk. 

Oder ein Gespräch, das eigentlich nur mit einem Kaffee beginnen sollte und plötzlich eine Stunde später noch immer andauert.

 

Das Kunstatelier ist eben kein gewöhnliches Geschäft. - Es ist eine Schatzkammer.

Ein Ort zum Entdecken. - Zum Staunen. - Zum Schmunzeln. - Zum Innehalten.

Hier darfst Du stöbern. - Fragen stellen. - Dinge in die Hand nehmen. - Farben betrachten. - Düfte erschnuppern. - Mineralien aus der Nähe bewundern. - Und vielleicht findest Du etwas, von dem Du vorher gar nicht wusstest, dass Du danach gesucht hast. Das passiert erstaunlich oft.

 

Manche Besucher kommen wegen eines Kaffees.

Andere wegen Acrylic Pouring.

Wieder andere interessieren sich für Heilkräuter oder Mineralien.

Am Ende verlassen viele das Atelier mit weit mehr als einem Einkauf.

 

Sie nehmen Inspiration mit. - Neue Gedanken. - Ein Lächeln. - Oder den Wunsch, bald wiederzukommen.

 

Das Schönste daran? - Niemand muss an Feen glauben. - Niemand muss sich für Alchemie interessieren. - Niemand muss Räucherwerk mögen. - Und niemand braucht Vorkenntnisse über Kunst.

 

Hier gilt derselbe Grundsatz wie beim Acrylic Pouring: Alles kann. Nichts muss.

Du darfst einfach neugierig sein.

Und manchmal reicht genau das.

  • Vielleicht entdeckst Du Dein erstes Lieblingsmineral.
  • Vielleicht verliebst Du Dich in ein Kunstwerk.
  • Vielleicht probierst Du einen Alchemistentee.
  • Vielleicht nimmst Du an einem Workshop teil.
  • Oder Du geniesst einfach eine gemütliche Stunde unter der Arkade mit einem Kaffee und beobachtest das bunte Treiben.

 

Ganz ehrlich? Ich glaube, die Welt könnte mehr Orte gebrauchen, an denen Kunst, Natur, Fantasie und Begegnungen friedlich nebeneinander wohnen dürfen.

 

Das Kunstatelier Morpheo möchte genau so ein Ort sein. Ein Ort, an dem Du Dich nicht entscheiden musst, ob Du heute kreativ, neugierig oder verträumt sein möchtest.

 

Du darfst alles gleichzeitig sein. 

 

Also komm vorbei.

Schlendere durch die Regale.

Entdecke Farben, Kristalle, Kräuter, Düfte und kleine Kostbarkeiten.

Lass Dich überraschen.

 

Und wenn Du irgendwo zwischen den Heilsteinen und den Acrylic-Pouring-Bildern ein leises 

Kichern hörst … | … dann bin ich das vermutlich. - Oder vielleicht eine Fee. - Oder beide.

  

Dein Chromatius - Farbgeist, Sammler kleiner Wunder und überzeugter Botschafter dafür, dass Kunst, Natur, Fantasie und gute Gespräche gemeinsam noch viel schöner sind. ✨🎨🍃🔮

 


 



Mittwoch, 15.07.2026

Reel/Kurzvideo von Morpheo





Montag, 13.07.2026

 Zwischen zwei Welten – Eine Fotoausstellung über die Jenischen sucht Mitgestalterinnen und Mitgestalter

 

Manchmal beginnt eine Reise nicht auf einer Landkarte, sondern tief im Herzen.

Es gibt Sehnsüchte, die sich kaum erklären lassen. Ein Lied erklingt, der Blick schweift in die Ferne und plötzlich ist da dieses Gefühl von Weite, Freiheit und Unterwegssein. Lange wusste ich nicht, woher dieses Fernweh kam. Erst nach und nach verstand ich, dass es vielleicht mit meiner Familiengeschichte zusammenhängt.

Meine Mutter wurde als Säugling im Rahmen der Schweizer Aktion „Kinder der Landstrasse“ ihrer jenischen Familie weggenommen und einer Adoptivfamilie anvertraut. Ihr Adoptivvater schenkte ihr Liebe und Geborgenheit. Die Adoptivmutter hingegen behandelte sie oft mit Härte. Dennoch trug meine Mutter eine Sehnsucht in sich, die sie nie erklären konnte.

 

Zweimal im Jahr hielt eine jenische Sippe in Thun-Gwatt. Als Kind zog es sie immer wieder dorthin. Heimlich beobachtete sie die Fahrenden – obwohl sie wusste, dass sie dafür bestraft werden würde. Erst in der Mitte ihres Lebens erfuhr sie, dass sie selbst jenische Wurzeln hatte. Diese Erkenntnis beantwortete vieles, aber sie schenkte ihr keinen einfachen Platz im Leben. Sie fühlte sich weder ganz in der Welt der Fahrenden noch vollständig in der sesshaften Gesellschaft zuhause.

 

Auch mich haben diese Wurzeln geprägt, obwohl ich selbst nie als Fahrender gelebt habe. Immer wieder erlebte ich Momente, in denen eine bestimmte Musik oder ein unerklärliches Fernweh mich spontan ins Auto steigen liessen. Stundenlang fuhr ich Richtung Norden, manchmal bis nach Dänemark. Dort genügte oft ein kurzer Aufenthalt, um diese Sehnsucht für eine Weile zu stillen. Anschliessend kehrte ich wieder zu meiner Familie zurück – dankbar, aber mit dem Gefühl, dass ein kleiner Teil von mir immer unterwegs geblieben ist.

 

Diese Erfahrungen haben in mir den Wunsch wachsen lassen, den Jenischen auf meine Weise etwas zurückzugeben.

Im Kunstatelier Morpheo möchte ich deshalb eine Foto- und Begegnungsausstellung über das jenische Volk organisieren.

Sie soll informieren, erinnern und Brücken bauen.

Denn die Geschichte der Jenischen ist weit mehr als die Geschichte einer fahrenden Minderheit. Sie ist eine Geschichte von Freiheit, handwerklichem Können, Musik, Zusammenhalt und Anpassungsfähigkeit. Viele Jenische arbeiteten früher als Kesselflicker, Scherenschleifer, Korbflechter, Schausteller, Händler oder Musiker und versorgten die Dörfer mit Dienstleistungen, die unverzichtbar waren. Heute leben viele Jenische sesshaft, andere pflegen weiterhin eine fahrende Lebensweise. Ihre Kultur entwickelt sich weiter und ist ein lebendiger Teil der Schweiz.

Doch ihre Geschichte kennt auch schmerzhafte Kapitel. Über viele Jahrzehnte waren Jenische Vorurteilen, Diskriminierung und staatlichen Eingriffen ausgesetzt. Besonders einschneidend war die Aktion „Kinder der Landstrasse“, durch die zwischen 1926 und 1973 zahlreiche Kinder ihren Familien entzogen wurden. Viele verloren ihre Herkunft, ihre Sprache und ein Stück ihrer Identität. Auch die Verfolgung von Jenischen während der Zeit des Nationalsozialismus gehört zu dieser Geschichte und verdient Erinnerung.

 

Meine Ausstellung soll deshalb nicht nur zurückblicken.

Sie soll zeigen, wer die Jenischen heute sind.

Sie soll Menschen sichtbar machen, ihre Geschichten erzählen, ihre Kultur würdigen und Begegnungen ermöglichen. Vor allem soll sie helfen, Vorurteile abzubauen und Wertschätzung wachsen zu lassen.

 

Damit dieses Projekt lebendig wird, brauche ich Deine Unterstützung.

Ich suche Jenische und Nichtjenische, die ihre Erfahrungen, Fotografien, Erinnerungen oder Geschichten mit mir teilen möchten. Vielleicht besitzt Du historische Bilder, Familienfotos, Dokumente oder kennst Menschen, die bereit wären, von ihrem Leben zu erzählen.

 

Ganz besonders möchte ich Jenische Künstlerinnen und Künstler herzlich einladen, Werke an meiner Pro-Bono-Wand im Kunstatelier Morpheo auszustellen. Ob Malerei, Fotografie, Holzarbeiten, Schmuck, Kunsthandwerk, Gedichte oder andere kreative Arbeiten – jede Ausdrucksform ist willkommen. Die Pro-Bono-Wand soll ein Ort werden, an dem Kultur sichtbar wird und Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

 

Vielleicht entsteht daraus sogar mehr als eine Ausstellung. - Vielleicht entstehen Begegnungen. - Neue Freundschaften.

Neue Projekte. - Oder einfach ein besseres Verständnis füreinander.

 

Wenn Du Ideen hast, selbst etwas beitragen möchtest oder jemanden kennst, der dieses Projekt bereichern könnte, freue ich mich sehr über Deine Kontaktaufnahme. Jede Anregung, jede Geschichte und jedes Bild kann dazu beitragen, diese Ausstellung authentisch und lebendig zu gestalten.

 

Ich wünsche mir, dass aus vielen kleinen Mosaiksteinen ein grosses gemeinsames Bild entsteht.

Ein Bild, das nicht nur von Vergangenheit erzählt, sondern auch von Zukunft.

Ein Bild, das Respekt, Anerkennung und Wertschätzung vermittelt.

Und vielleicht ist dies meine ganz persönliche Art, meinen jenischen Vorfahren Danke zu sagen.

Nicht mit grossen Worten.- Sondern mit offenen Türen, offenen Herzen und einem Ort, an dem Erinnerungen, Kunst und Begegnungen ihren Platz finden.

 

Ich freue mich darauf, dieses Herzensprojekt gemeinsam mit vielen engagierten Menschen Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Herzlich willkommen im Kunstatelier Morpheo – dort, wo Geschichten sichtbar werden und Begegnungen Brücken bauen.




Sonntag, 12.07.2026

✨ Magisches Journal – Wenn aus Begegnungen kleine Wunder wachsen

 

Es gibt Wochen, in denen man am Abend die Tür des Kunstateliers schliesst und sich fragt, ob vielleicht doch ein bisschen Magie in den Wänden wohnt.

Die vergangene Woche war genau so eine.

 

Nicht, weil plötzlich Farbtöpfe von selbst durch das Atelier schwebten – obwohl Chromatius bis heute steif und fest behauptet, er habe daran gearbeitet. Nein, das eigentliche Wunder waren die vielen Menschen, die den Weg ins Kunstatelier Morpheo gefunden haben.

Es wurde gelacht, philosophiert, über Kunst, Acrylic Pouring, Mineralien, Alchemie und die kleinen Überraschungen des Lebens gesprochen. Aus einem Kaffee wurde ein Gespräch, aus einem Gespräch eine Begegnung und aus einer Begegnung manchmal eine neue Idee.

 

Genau das macht das Kunstatelier Morpheo aus.

Hier geht es nicht nur um Bilder an der Wand oder schöne Dinge zum Mitnehmen. Es geht darum, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen gerne verweilen, sich austauschen und mit einem Lächeln wieder nach Hause gehen.

Ich stelle mir dabei oft vor, dass jeder Kaffeebesucher einen kleinen unsichtbaren Funken mitnimmt. Vielleicht erzählt er später Freunden oder Verwandten vom gemütlichen Atelier, vom feinen Kaffee unter der Arkade, von den farbenfrohen Kunstwerken oder von der herzlichen Atmosphäre.

So entstehen die schönsten Empfehlungen – nicht durch laute Werbung, sondern durch ehrliche Begeisterung.

Und genau dafür bin ich von Herzen dankbar.

 

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass sich bereits eine kleine, aber feine Stammkundschaft entwickelt hat. Menschen, die regelmässig vorbeischauen, einen Kaffee geniessen, ein neues Kunstwerk entdecken oder einfach auf einen Schwatz vorbeikommen.

 

Ebenso berührt mich das durchwegs positive Feedback, das ich immer wieder erhalte. Jede Rückmeldung zeigt mir, dass sich die viele Arbeit lohnt und motiviert mich, das Kunstatelier Morpheo Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

 

Natürlich gibt es noch viele Träume.

Und Träume dürfen wachsen.

 Eine Idee beschäftigt mich besonders.

Wie wäre es zum Beispiel kommenden Herbst, wenn die Tage und Abende wieder etwas kühler werden mit einem Freundschaftstreff – einer Art Speed-Dating, aber nicht für die Liebe, sondern für neue Bekanntschaften? Ein Anlass, an dem Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsame Interessen entdecken und vielleicht den Grundstein für neue Freundschaften legen.

Nicht jede wertvolle Begegnung muss romantisch sein. Manchmal genügt ein Mensch, mit dem man lachen, spazieren gehen oder kreativ sein kann.

 

Eine weitere Vision ist die Schaffung eines magischen Spendentopfs.

Die Idee ist einfach: Wer etwas mehr hat, kann freiwillig einen kleinen Beitrag einlegen. Aus diesem Topf könnten Menschen unterstützt werden, denen eine Teilnahme an einem kostenpflichtigen Workshop oder Kreativanlass momentan nicht möglich ist und die deshalb vom Gesellschaftsleben grösstenteils ausgeschlossen sind.

Denn Kreativität sollte möglichst viele Menschen erreichen.

Vielleicht entsteht daraus nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch neues Selbstvertrauen, Zuversicht oder eine wertvolle Begegnung.

 

Natürlich sind das im Moment noch Gedanken.

Aber jede grosse Idee beginnt mit einem ersten Gespräch.

Vielleicht genau beim nächsten Kreativtreff.

Vielleicht mit Dir?

Mag sein, dass sich aus einer kleinen Idee schon bald etwas entwickelt, das viele Menschen bereichert.

 

Chromatius sitzt übrigens schon jetzt auf einem Regal voller Farbtöpfe und behauptet, er habe den Auftrag übernommen, besonders gute Einfälle durchs Atelier schweben zu lassen.

Ob ihm das gelingt?

Ich bin zuversichtlich und schon jetzt neugierig auf seinen nächsten Blogeintrag am kommenden Freitag.

 

Denn wenn ich eines in den vergangenen Wochen gelernt habe, dann dies:

Die grössten Wunder entstehen selten laut und spektakulär.

Sie beginnen oft mit einer offenen Tür, einer Tasse Kaffee, einem herzlichen Willkommen und Menschen, die bereit sind, ihre Ideen miteinander zu teilen.

 

In diesem Sinne freue ich mich auf eine neue Woche voller Begegnungen, Farben, Inspiration und kleiner magischer Momente.

 

Vielleicht führt Dich Dein Weg schon bald ins Kunstatelier Morpheo.

Die Tür steht offen.

Der Kaffee ist bereit.

Chromatius hält bereits Ausschau.

Und wer weiss – vielleicht beginnt genau dort Deine nächste wunderbare Geschichte.

 



Freitag, 10.07.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

✨ Chromatius' Farbgeflüster: Warum selbst Farbgeister Gesellschaft brauchen

 

Pssst … hier spricht wieder Chromatius.

Ja genau, der kleine Farbgeist, der sich bevorzugt zwischen Farbtöpfen, Mineralien und Kaffeetassen versteckt. Manche behaupten sogar, sie hätten mich schon einmal hinter einer Leinwand hervorlugen sehen. Ich kommentiere das weder … noch dementiere ich es. Ein wenig Geheimnis muss schliesslich bleiben.

Heute möchte ich Dir von einer meiner Lieblingsveranstaltungen erzählen.

Sie heisst ganz unspektakulär Kreativtreff.

Ich finde allerdings, der Name ist viel zu bescheiden.

 

Eigentlich müsste er "Treffpunkt gegen Einsamkeit, für gute Gespräche und glückliche Gedanken" heissen.

Das wäre zwar etwas lang für ein Plakat, träfe die Sache aber ziemlich genau.

 

Am kommenden Mittwoch, 15. Juli 2026, von 14.00 bis 16.00 Uhr, ist es wieder so weit. Dann öffnen sich die Türen des Kunstateliers Morpheo für Menschen, die Lust auf Begegnungen, Inspiration und eine gemütliche Auszeit vom Alltag haben.

Und nein – Du musst weder Picasso sein noch einen Zauberstab besitzen.

Es reicht vollkommen, wenn Du neugierig bist.

Ich beobachte den Kreativtreff jedes Mal aus meinem Lieblingsversteck zwischen den Farben. Anfangs kommen viele Gäste mit dem typischen Gesichtsausdruck: "Ich kenne hier ja niemanden."

Fünfzehn Minuten später klingt es meistens eher so:

"Ach wirklich? Das machst Du auch?"

"Wie spannend!"

"Dann trinken wir doch noch einen Tee zusammen."

Siehst Du?

So schnell kann Einsamkeit ihren Koffer packen und leise zur Tür hinausspazieren.

 

Morpheo hat diesen Treff nämlich nicht gegründet, damit möglichst viele Menschen gleichzeitig Farbe auf Leinwände giessen – obwohl das natürlich ebenfalls grossen Spass macht.

Sein eigentlicher Wunsch ist viel schöner.

Er möchte Menschen zusammenbringen.

Menschen, die gerne kreativ sind.

Menschen, die sich für Kunst, Alchemie, Mineralien oder das Leben interessieren.

Menschen, die zuhören können.

Menschen, die erzählen möchten.

Oder einfach Menschen, die wieder einmal in angenehmer Gesellschaft lachen möchten.

 

Dazu gibt es feinen Alchemistentee, etwas zum Knabbern und eine Atmosphäre, in der man nicht das Gefühl hat, möglichst schnell wieder gehen zu müssen.

Im Gegenteil.

 

Manchmal vergehen zwei Stunden so schnell, dass selbst ich vergesse, meine Farbtöpfe umzurühren.

Und das will etwas heissen.

Weisst Du, was mich dabei besonders freut?

Hier wird niemand bewertet.

Niemand muss besonders kreativ sein.

Niemand muss laut sein.

Niemand muss witzig sein.

Du darfst einfach Du selbst sein.

 

Und genau das macht den Kreativtreff so besonders.

Denn manchmal beginnt eine Freundschaft mit einem einzigen Satz.

Oder mit einer Tasse Tee.

Oder mit einem gemeinsamen Staunen über ein Acrylic-Pouring-Bild.

Oder vielleicht mit der Frage:

"Wie hast Du diese Farben eigentlich so schön hinbekommen?"

Ich verrate Dir noch ein kleines Geheimnis.

Die besten Gespräche beginnen selten mit grossen Reden.

Sie beginnen meistens mit einem Lächeln.

Falls Du also jemanden kennst, der sich in letzter Zeit etwas zurückgezogen hat, der neue Kontakte sucht oder einfach wieder einmal unter Menschen sein möchte, dann erzähle ihm oder ihr vom Kreativtreff.

 

Vielleicht suchst Du gar nicht weit.

Vielleicht wohnt dieser Mensch direkt nebenan.

Vielleicht ist es eine Kollegin.

Ein Nachbar.

Eine Tante.

Ein ehemaliger Arbeitskollege.

Oder jemand, der schon lange sagt:

"Ich müsste eigentlich wieder einmal etwas unternehmen."

 

Genau dafür gibt es diesen Nachmittag.

 

Der Kreativtreff findet jeden Monat zur Monatsmitte an einem Mittwochnachmittag statt und lebt von Menschen, die andere mitbringen, weitererzählen und Freude daran haben, neue Gesichter willkommen zu heissen.

Also hilf mit, diese gute Idee weiterzutragen.

Nicht, weil Morpheo möglichst viele Stühle füllen möchte.

Sondern weil jedes Gespräch, jede Begegnung und jedes herzliche Willkommen das Leben eines Menschen ein kleines Stück heller machen kann.

 

Und falls Du mich dort entdeckst …

… zwinkere bitte nicht zu auffällig.

Die anderen glauben nämlich immer noch, ich sei nur eine Geschichte.

 

Herzlich willkommen zum Kreativtreff am Mittwoch, 15. Juli 2026, von 14.00 bis 16.00 Uhr im Kunstatelier Morpheo.

Ich freue mich auf Dich.

Und Morpheo auch.

Der Tee steht bereit.

Die Farben warten.

 

Und vielleicht beginnt genau an diesem Nachmittag eine Begegnung, die noch lange nachwirkt.

 

Dein Chromatius 🍵🎨✨

Offizieller Farbgeist, Hüter guter Gespräche und überzeugter Gegner der Einsamkeit.




Mittwoch, 08.07.2026


Reel/Kurzvideo von Morpheo




Montag, 06.07.2026 🎨✨ 

Sommerferienspass im Kunstatelier Morpheo – Wenn kleine Künstler grosse Wunder erschaffen

 

Endlich gibt es Sommerferien. Und dann gibt es Sommerferien mit Farbzauberei.

 

Ab sofort verwandelt sich das Kunstatelier Morpheo von Dienstag bis Freitag täglich von 14.00 bis 16.00 Uhr in eine fröhlich-bunte Kinderwerkstatt, in der nicht nur Vasen, sondern auch Augen zum Leuchten gebracht werden. Und ja – eine Voranmeldung ist empfehlenswert. Aber wie jeder gute Zauberer verrät Morpheo auch einen kleinen Geheimtipp: Es lohnt sich immer, spontan nach freien Plätzen zu fragen. Manchmal hat das Universum nämlich noch einen Farbklecks Platz frei.

 

Die geheime Mission: Eine Vase in ein Kunstwerk verwandeln

Der Auftrag klingt zunächst harmlos: Eine kleine Blumenvase gestalten.

Doch kaum die ersten Farben fliessen, beginnt das Abenteuer.

Mit der magischen Technik des Acrylic Pouring verwandeln Kinder ab ungefähr 7 Jahren ihre Vase in ein einzigartiges Meisterwerk. Die Farben wirbeln, tanzen, schubsen sich gegenseitig freundlich zur Seite und bilden Muster, bei denen selbst Erwachsene staunend fragen:

„Wie hast du DAS denn gemacht?“

Die ehrliche Antwort lautet meistens:

„Keine Ahnung. Die Farben wollten das so.“

 

Chromatius und das Geheimnis der glücklichen Farbkleckse

Insider wissen natürlich, dass dabei Chromatius, der kleine Farbgeist des Kunstateliers, seine Finger im Spiel hat.

Er versteckt sich bevorzugt zwischen Farbbechern und Pinseln und flüstert den Farben heimlich zu:

„Heute machen wir besonders schöne Wirbel!“

Ob das wirklich stimmt? Nun ja … auffällig ist jedenfalls, dass jedes Kind am Ende ein völlig anderes Kunstwerk erschafft. Und genau das macht den Zauber aus.

 

Das grosse Finale: Die Abholung mit Mami, Papi oder den Grosseltern

Nach dem Kurs dürfen die Vasen erst einmal in Ruhe trocknen. Schliesslich brauchen grosse Kunstwerke manchmal ein paar Tage, um ihren vollen Glanz zu entfalten.

Dann kommt der schönste Moment: Die gemeinsame Abholung mit Mami oder Papi.

Mit stolz geschwellter Brust präsentieren die jungen Künstler ihr Werk und erklären meist sehr fachmännisch, warum gerade diese Farbkombination „extrem cool“ aussieht.

Und zuhause beginnt die Vase ihr zweites Leben: Jede Woche darf ein kleiner selbstgepflückter Wiesenstrauss darin einziehen.

So wird aus einem Feriennachmittag eine bleibende Erinnerung – und aus jedem Gänseblümchen plötzlich eine kleine Ausstellung im Wohnzimmer.

 

Und was machen die Erwachsenen?

Auch daran hat Morpheo gedacht.

Während die Kinder kreativ zaubern, können die Erwachsenen ganz entspannt Besorgungen erledigen oder es sich unter der schattigen Arkade des Kunstateliers Morpheo gemütlich machen.

Dort warten kühle Getränke, Kaffee, Tee und feine Canapés.

Besonders beliebt ist übrigens die Disziplin „unauffälliges Zuschauen“. Man sitzt gemütlich draussen, nippt an einem Getränk und beobachtet still und heimlich durch die Atelierfenster, wie drinnen konzentriert gemalt, gegossen, gelacht und gelegentlich begeistert gerufen wird:

„Schau mal! Meine Vase sieht aus wie eine Galaxie!“

Eltern berichten, dass diese heimlichen Beobachtungsmomente erstaunlich glücklich machen.

 

Warum Acrylic Pouring Kinder begeistert

Das Schöne an dieser Technik: Es gibt kein Richtig und kein Falsch.

Niemand muss perfekt malen können. Die Farben übernehmen einen Teil der Magie selbst.

Dadurch erleben Kinder oft etwas Wunderbares:

  • Sie probieren mutig aus.
  • Sie staunen über ihre eigenen Ideen.
  • Sie erleben Erfolgserlebnisse.
  • Und sie entdecken, dass Kreativität unglaublich viel Spass machen kann.




Sonntag, 05.07.2026

🎨 Wochenrückblick aus dem Kunstatelier Morpheo – Wenn das Universum heimlich mitmalt…

 

Manchmal gibt es Wochen, in denen man das Gefühl hat, das Universum zwinkert einem verschwörerisch zu und flüstert: „Bleib dran – da kommt noch etwas Grosses!“ - Genau so eine Woche liegt hinter dem Kunstatelier Morpheo.

 

Es wurden spannende Gespräche geführt, inspirierende Menschen kennengelernt und Kontakte geknüpft, die das Potenzial haben, schon bald in einer ganz besonderen Ausstellung zu münden. Noch ist nichts in Stein gemeisselt – aber die Zeichen stehen ausgesprochen farbenfroh. Natürlich halte ich Dich auf dem Laufenden. Schliesslich macht Vorfreude bekanntlich doppelt so viel Spass.

 

Auch sonst war im Atelier trotz Sommerflaute einiges los.

Zwischen duftendem Kaffee, fröhlichem Lachen und bunten Farbtöpfen entstanden viele unterhaltsame Gespräche. Es wurde über Kunst philosophiert, über die kleinen und grossen Wunder des Lebens diskutiert und natürlich durfte auch die Anderswelt nicht fehlen. Wer einmal erlebt hat, wie schnell ein Gespräch von Acrylic Pouring über Alchemie bis zu geheimnisvollen Symbolen und der Kraft von Mineralien führen kann, weiss: Im Kunstatelier Morpheo wird es selten langweilig.

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass wieder verschiedene Schätze aus den Bereichen Anderswelt, Kunst und Alchemie ein neues Zuhause gefunden haben. Trotzdem – und das sage ich mit einem Augenzwinkern – hat unser Kunstatelier Morpheo noch reichlich Platz für weitere neugierige Entdeckerinnen und Entdecker.

 

Ein besonderes Highlight sind derzeit die neu eingetroffenen Mineralien und Heilsteine. Jeder Stein ist ein kleines Naturkunstwerk mit seiner ganz eigenen Ausstrahlung. Manche faszinieren durch ihre Farben, andere durch ihre Muster oder ihre Geschichte. Ob Du sie wegen ihrer Schönheit, ihrer Symbolik oder einfach aus Freude am Sammeln mit nach Hause nimmst, bleibt ganz Dir überlassen – aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie laden zum Staunen ein.

 

Und genau deshalb möchte ich Dich heute persönlich einladen.

Nicht irgendwann. - Nicht «wenn einmal Zeit ist». - Sondern möglichst bald.

Komm vorbei und entdecke das Kunstatelier Morpheo mit allen Sinnen. Schlendere durch die bunte Welt der Kunst, lass Dich von den Mineralien inspirieren, gönn Dir eine kreative Pause bei Kaffee oder Tee und tauche ein in eine Atmosphäre, in der Farben, Fantasie und Begegnungen auf ganz natürliche Weise zusammenfinden.

Vielleicht möchtest Du sogar selbst den ersten Schritt wagen und ein Acrylic-Pouring-Kunstwerk erschaffen?

Vielleicht entsteht dabei ein Bild für Dein Wohnzimmer. Vielleicht ein Geschenk für einen lieben Menschen. Vielleicht einfach eine wunderschöne Erinnerung an einen kreativen Nachmittag.

Und wer weiss – vielleicht flüstert Chromatius, unser kleiner Farbgeist, Dir dabei heimlich eine besonders verrückte Farbkombination ins Ohr. Er behauptet jedenfalls steif und fest, dass die schönsten Kunstwerke oft dort entstehen, wo man den Mut hat, einfach loszulegen.


Zum Schluss noch ein kleiner organisatorischer Hinweis: Am kommenden Freitag bleibt das Kunstatelier Morpheo aus familiären Gründen geschlossen. Ich danke Dir herzlich für Dein Verständnis und freue mich, Dich an den übrigen Tagen mit offenen Türen, frischem Kaffee, bunten Farben und jeder Menge Inspiration willkommen zu heissen.

Bis dahin wünsche ich Dir eine Woche voller kleiner Wunder, guter Begegnungen und kreativer Gedanken.

 

Und denke daran: Manchmal genügt ein einziger Farbklecks, ein inspirierendes Gespräch oder ein funkelnder Stein, um einem ganzen Tag eine neue Richtung zu geben.

Ich freue mich auf Deinen Besuch – und vielleicht beginnt genau dann auch Deine ganz persönliche, farbenfrohe Geschichte im Kunstatelier Morpheo. 🎨✨

 



Freitag, 03.07.2026 - Die frechen Farbgeheimnisse des Chromatius

 

🧙‍♂️ Chromatius' Farbgeflüster: Chaos im Kopf? Perfekt! Dann bist Du bereit für Acrylic Pouring.

 

Hoi Du, ich bin Chromatius.

Ja genau – der kleine Farbgeist, der sich im Kunstatelier Morpheo bevorzugt zwischen Farbbechern, Pinseln und frisch gebrühtem Kaffee versteckt. Falls Du mich noch nie gesehen hast: Das ist völlig normal. Ich bin nämlich ungefähr so scheu wie eine Farbe, die sich nicht entscheiden kann, ob sie lieber Türkis oder Violett sein möchte.

 

Heute möchte ich Dir ein kleines Geheimnis verraten.

Die meisten Menschen betreten das Atelier mit einem Satz, den ich inzwischen schon fast auswendig kann.

"Ich bin überhaupt nicht kreativ."

Oder noch besser:

"In meinem Kopf herrscht totales Chaos."

Dann muss ich jedes Mal schmunzeln.

Weisst Du nämlich, wer Chaos liebt?

Die Farben!

Sie können mit Perfektion nämlich erstaunlich wenig anfangen.

Wenn jeder Farbklecks immer genau wüsste, wo er landen soll, wäre Acrylic Pouring ungefähr so spannend wie das Ausfüllen einer Steuererklärung mit grauem Kugelschreiber.

Stell Dir einmal vor, Deine Gedanken wären Farben.

Da schwebt ein bisschen Freude.

Ein Klecks Fernweh.

Etwas Hoffnung.

Ein paar verrückte Ideen.

Vielleicht eine Prise Zweifel.

Und irgendwo sitzt noch dieser Gedanke, der seit Tagen nicht weiss, was er eigentlich will.

Na und?

Genau daraus entstehen oft die spannendsten Bilder.

 

Viele Besucher möchten ihr Werk von Anfang an komplett planen.

"Hier soll Blau hin."

"Dort Gold."

"Da ein bisschen Weiss."

Ich nicke dann immer sehr verständnisvoll.

 

Und flüstere den Farben heimlich zu: "Überrascht sie freundlich." - Das machen sie ausgesprochen gerne.

Denn Acrylic Pouring besitzt eine wunderbare Eigenschaft: Es erinnert uns daran, dass wir nicht alles kontrollieren müssen. Manchmal genügt es vollkommen, den ersten Schritt zu wagen.

Oder in unserem Fall: ...den ersten Becher zu kippen. - Dann beginnt das Abenteuer.

Die Farben fliessen. - Sie begegnen sich. - Sie tanzen. - Sie schubsen sich liebevoll zur Seite. - Manche bilden Zellen. - Andere verwandeln sich in geheimnisvolle Wirbel.

 

Und plötzlich ruft jemand: "Das habe ich gemacht?"

Ja. - Hast Du. - Nicht trotz des Chaos. - Sondern gerade deswegen.

Denn Kreativität wohnt selten in perfekt aufgeräumten Schubladen.

Sie sitzt lieber barfuss auf einem Farbtopf, trinkt Kaffee und hat ständig neue Ideen.

 

Ich beobachte Morpheo schon eine ganze Weile.

Er verrät zwar nicht alle Zaubertricks – sonst hätte ich ja gar nichts mehr zu tun –, aber eines macht er besonders gut: Er nimmt den Menschen die Angst. - Niemand wird bewertet. - Niemand muss etwas beweisen.

Niemand bekommt Punkte für gerade Linien oder perfekte Farbverläufe.

 

Hier gilt nur ein einziges Gesetz: Alles kann. Nichts muss.

Du möchtest einfach ausprobieren? - Wunderbar.

Du möchtest lachen? - Noch besser.

Du möchtest experimentieren? - Ausgezeichnet.

Du möchtest einfach einmal abschalten? - Dann bist Du goldrichtig.

Weisst Du, was ich am liebsten beobachte? Diesen ganz besonderen Moment. Zuerst schaut jemand vorsichtig auf die leere Leinwand.  - Dann auf den Farbbecher. - Dann wieder auf die Leinwand. - Ein tiefer Atemzug. - Ein kleiner Mutanfall. - Der Becher kippt. - Die Farben beginnen ihre Reise. - Und plötzlich verschwindet das Gedankenkarussell.

 

Für einen Augenblick existieren nur noch Farben, Staunen und dieses herrliche Gefühl: "Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas erschaffen kann."

 

Genau dann hüpfe ich heimlich vor Freude zwischen den Farbtöpfen herum. Natürlich sieht mich wieder niemand.

Aber das gehört zu meinem Beruf.

 

Falls Du also gerade glaubst, Dein Kopf sei zu voll, zu laut oder zu chaotisch, habe ich einen Vorschlag: Bring dieses Chaos einfach mit. - Wir brauchen es. - Es könnte nämlich sein, dass genau daraus Dein schönstes Kunstwerk entsteht.

Nicht perfekt. - Nicht geplant bis ins kleinste Detail. - Sondern echt. - Einzigartig. - So wie Du.

 

Also komm ins Kunstatelier Morpheo:  Lass die Farben fliessen. - Lass Deine Gedanken Urlaub machen.

Und entdecke, dass manchmal aus einem einzigen mutigen Farbklecks etwas entsteht, das Dich selbst überrascht.

 

Ich werde irgendwo zwischen den Farbbechern sitzen und heimlich mitfiebern.

Falls plötzlich eine besonders schöne Farbwolke auftaucht …

...war ich das natürlich nicht.

Oder vielleicht doch.

Dein Chromatius

Hüter der bunten Überraschungen, Meister des charmanten Chaos und offizieller Schutzgeist aller Menschen, die glauben, sie seien "nicht kreativ". 🎨✨




Donnerstag, 02.07.2026


Reel/Kurzvideo von Morpheo




Montag, 29.06.2026


Die Magie des Acrylic Pouring – oder warum Farbe manchmal besser zaubern kann als jeder Zauberstab

 

Es gibt Menschen, die behaupten, Acrylic Pouring sei reine Physik. Dichtere Farben, Silikon, Oberflächenspannung, Zellbildung und allerlei komplizierte Begriffe. Das stimmt vermutlich sogar.

 

Ich habe allerdings einen anderen Verdacht.

Ich glaube nämlich, dass sich die Farben heimlich absprechen.

Kaum dreht man sich einen Moment um, flüstern sie sich zu: „Heute überraschen wir Morpheo mal wieder!“ Und schon entstehen faszinierende Muster, geheimnisvolle Zellen und Farbverläufe, die aussehen, als hätte ein kleiner Zaubergeist über Nacht seine Hände im Spiel gehabt. Vielleicht war es Chromatius. Beweisen kann ich es nicht – aber ausschliessen auch niemand.

Genau das begeistert mich am Acrylic Pouring.

 

Man beginnt mit einer Idee. Vielleicht soll es ein Sonnenuntergang werden. Oder die Farben des Regenbogens. Oder einfach ein Experiment mit Türkis, Gold und einem mutigen Klecks Purpur.

Doch kaum fliessen die Farben über die Leinwand, übernehmen sie freundlich die Regie.

Und genau dann passiert das Wunder.

Plötzlich entdeckt man Landschaften, Galaxien, Wellen, Blumen oder Fantasiewesen, die vorher gar nicht geplant waren. Jeder Mensch erkennt etwas anderes. Das Bild erzählt jedem Betrachter eine eigene Geschichte – und genau das macht diese Kunstform so lebendig.

 

Viele Besucher sagen zu mir: „Das könnte ich niemals.“

Meine Antwort kommt jedes Mal postwendend:

„Doch. Wahrscheinlich sogar besser, als Du gerade glaubst.“

 

Denn Acrylic Pouring verlangt keine jahrzehntelange Ausbildung und keine ruhige Hand wie ein Herzchirurg. Es geht nicht darum, millimetergenau zu malen oder perfekte Linien zu ziehen.

Es geht um Neugier.

Um Freude.

Um den Mut, den Farben einfach einmal zu vertrauen.

 

Natürlich zeige ich Dir die wichtigsten Grundlagen: Welche Farben harmonieren, wie die richtige Konsistenz entsteht, warum manche Mischungen spektakuläre Zellen bilden und weshalb Geduld manchmal die wichtigste Zutat überhaupt ist.

Den Rest erledigen oft die Farben selbst.

 

Das Schöne daran: Es gibt keine zwei identischen Pouring-Bilder.

Selbst wenn wir dieselben Farben dieselbe Leinwand und denselben Becher verwenden würden, entstünden zwei völlig unterschiedliche Kunstwerke.

Genau wie wir Menschen.

 

Jeder bringt seine eigene Fantasie, seine eigene Stimmung und seinen eigenen Blick auf die Welt mit.

Vielleicht ist Acrylic Pouring deshalb so faszinierend: Es zeigt uns, dass Einzigartigkeit nichts ist, das wir erreichen müssen – sie ist bereits da.

 

Und noch etwas begeistert mich immer wieder.

Wenn Menschen zum ersten Mal bei einem Kreativtreff den Becher über der Leinwand kippen, passiert fast immer dasselbe.

Zuerst herrscht gespannte Stille.

Dann beginnt die Farbe zu fliessen.

Die ersten Muster erscheinen.

Die Augen werden grösser.

Und plötzlich hört man Sätze wie:

"Nein! Wie cool ist das denn?"

"Schau mal diese Zellen!"

"Das habe wirklich ich gemacht?"

Genau in diesem Moment geschieht die eigentliche Magie.

Nicht auf der Leinwand.

Sondern im Gesicht des Menschen davor.

Aus Unsicherheit wird Begeisterung.

Aus Zweifel wird Stolz.

Und oft entsteht aus einem ersten Versuch eine Leidenschaft, die noch lange nachwirkt.

 

Vielleicht liegt das Geheimnis also gar nicht in den Farben.

Vielleicht steckt die Magie in jedem von uns und wartet nur auf den richtigen Moment, um sichtbar zu werden.

 

Ich darf diesen Moment immer wieder miterleben – und genau deshalb liebe ich meine Arbeit.

 

Wenn Du jetzt denkst: „Das würde ich gerne einmal ausprobieren.“ Dann höre unbedingt auf diesen Gedanken.

Denn meistens ist genau das die Stimme Deiner Kreativität.

Sie ist erstaunlich geduldig.

Sie wartet manchmal Jahre.

Aber sie freut sich riesig, wenn man ihr endlich zuhört.

Also komm vorbei, zieh eine Malschürze an und lass die Farben tanzen.

Ich verspreche Dir nicht, dass jede Farbe dort landet, wo Du sie geplant hast. (Meine Schürze könnte dazu einige Geschichten erzählen.)

Ich verspreche Dir aber etwas viel Wertvolleres:

Du wirst staunen.

Du wirst lachen.

Du wirst überrascht sein, was alles in Dir steckt.

Und vielleicht wirst Du am Ende mit einem Kunstwerk nach Hause gehen, das nicht nur Deine Wand verschönert, sondern Dich jedes Mal daran erinnert:

 

„Was Morpheo kann, kannst Du auch. Vielleicht sogar auf Deine ganz eigene, wunderbare Weise.“

 

Denn Kunst ist kein Wettbewerb.

Kunst ist eine Einladung.

Eine Einladung, loszulassen, zu experimentieren, über kleine Farbkleckse zu lachen und den Alltag für einen Moment zu vergessen.

Und wer weiss – vielleicht zwinkert Dir Chromatius dabei heimlich zwischen zwei schimmernden Farbzellen zu und flüstert:

 

„Siehst Du? Die grösste Magie war schon immer in Dir. Ich habe sie nur ein bisschen bunter gemacht.“ 🎨✨




Sonntag, 28.06.2026


🌞 Wochenrückblick aus dem Kunstatelier Morpheo: Heiss. Heisser. Am heissesten.

 

Diese Woche hatte der Sommer offenbar nur einen einzigen Vorsatz: "Ich drehe den Thermostat mal ganz nach rechts!" 🌡️☀️

 

In Rorschach herrschte zeitweise beinahe das seltene Naturphänomen „wanderfreie Fussgängerzone“. Wer draussen unterwegs war, tat dies entweder sehr zielstrebig, mit einem Glacé in der Hand oder auf der Suche nach dem nächsten Schattenplatz.

 

Die unangefochtenen Gewinnerinnen der Woche waren eindeutig Morpheo’s Kaffeemaschine und seine Glacetruhe. Beide arbeiteten unermüdlich, schenkten Kaffee, Alchemisten-Tee und gute Laune aus oder erfreute mit einem erfrischenden Eis und durften sich zwischendurch höchstens kurz verschnaufen. Wir überlegen bereits, den beiden eine kleine Ehrenurkunde und einen Mini-Ventilator zu spendieren. ☕🏆

 

Während die Sonne draussen alles auf Hochsommer stellte, genossen unsere Gäste die angenehm ruhige Atmosphäre unter der schattigen Arkade. Dort wurde gemütlich geplaudert, gelacht, philosophiert und die Welt – oder zumindest die nächste kreative Idee – neu erfunden.

 Anschliessend führte der Weg fast wie von selbst ins Innere des Kunstateliers Morpheo. Dort wartete eine farbenfrohe Schatzkammer voller Kunstwerke, origineller Geschenkideen, kreativer Überraschungen und kleiner Besonderheiten, die man nicht an jeder Ecke findet. So manches Lieblingsstück durfte dabei gleich ein neues Zuhause finden.

 

Und trotzdem dürfen wir an dieser Stelle ein kleines Geheimnis verraten:

Bei Morpheo ist noch jede Menge Platz für neue Entdeckungsreisende!

 

Unsere kreativen Kapazitäten sind längst nicht ausgeschöpft. Ganz im Gegenteil – wir freuen uns über jede neugierige Besucherin und jeden Besucher, die Lust haben, einmal etwas Neues auszuprobieren.

 

Vielleicht möchtest Du selbst erleben, wie beim Acrylic Pouring aus einem Becher Farbe ein kleines Wunder entsteht.

Oder Du tauchst in einen künstlerischen oder alchemistischen Workshop ein und nimmst neben einem Kunstwerk vielleicht sogar eine neue Leidenschaft mit nach Hause.

 

Vielleicht ist aber auch der Kreativtreff genau das Richtige für Dich – ein Ort, an dem Farben Menschen verbinden, Ideen wachsen und Gespräche fast genauso leicht fliessen wie die Farbe auf einer Leinwand.

 

Oder Du gönnst Dir einfach eine persönliche Kreativpause. Einen Kaffee, einen Tee, ein wenig Inspiration und ein paar entspannte Minuten fernab vom Alltag können manchmal erstaunlich viel bewirken.

 

Und dann gibt es da noch unsere Pro-Bono-Wand.

Sie freut sich im Moment ganz besonders über neue Beiträge. Vielleicht schlummert irgendwo in Dir ein ganz persönliches Meisterwerk, das anderen Menschen ein Lächeln schenken könnte. Kreativität wird erst richtig lebendig, wenn man sie teilt.

 

Zum Schluss noch eine kleine Herzensangelegenheit:

Das Kunstatelier Morpheo ist noch jung und entwickelt sich mit jeder Begegnung weiter. Deshalb freuen wir uns ehrlich über Dein Feedback. Was gefällt Dir besonders? Was könnten wir noch besser machen? Welche Ideen oder Wünsche hast Du?

Denn eines ist sicher: Die schönsten Kunstwerke entstehen selten beim ersten Pinselstrich – sondern durch Neugier, Ausprobieren und stetiges Weiterentwickeln.

 

In diesem Sinne wünschen wir Dir ein sonniges, entspanntes Wochenende. Falls Dir die Hitze einmal zu viel wird: Unsere Arkade spendet Schatten, die Kaffeemaschine freut sich über Gesellschaft und Chromatius, unser kleiner Farbgeist, behauptet ohnehin, dass gute Laune bei 30 Grad mindestens doppelt so bunt leuchtet.

 

Wir freuen uns auf Deinen Besuch – denn das Einzige, was bei Morpheo unbegrenzt vorhanden ist, sind kreative Ideen, herzliche Begegnungen und noch ganz viel Platz für Dich! 🎨☕🌈





Freitag, 26.06.2026 - zum Thema Einsamkeit


Wenn der Pinsel zaubert und die Einsamkeit sich aus dem Fenster verdünnisiert – ein magischer Besuch im Kunstatelier Morpheo

Es gibt diese Tage, an denen selbst die Zimmerpflanze beschäftigt wirkt, der Kühlschrank nur aus Pflichtgefühl summt und man sich fragt, ob die Kaffeemaschine wohl die einzige ist, die sich heute über Gesellschaft freuen würde. Genau in solchen Momenten beginnt oft ein kleines Wunder – und zwar dort, wo Farben tanzen, Leinwände flüstern und Menschen gemeinsam kreativ werden.

 

Willkommen im Kunstatelier Morpheo, wo nicht nur Bilder entstehen, sondern auch Gespräche, Lachen und manchmal sogar Freundschaften wachsen, die so bunt sind wie ein frisch verschütteter Malkasten.

 

Die geheimnisvolle Tür zur Farbenwelt

Der Legende nach gibt es in jedem Kunstatelier einen Pinsel, der ein Eigenleben führt. Kaum dreht sich jemand um, liegt er plötzlich drei Meter weiter links. Niemand weiss warum. Manche behaupten, es seien kleine Kunstkobolde, andere geben der Schwerkraft die Schuld.

 

Im Kunstatelier Morpheo munkelt man jedoch etwas anderes: Dort lebt der freundliche Farbgeist Chromatius, dessen grösste Freude darin besteht, schüchterne Besucher miteinander ins Gespräch zu bringen.

„Entschuldigung, gehört Ihnen dieser Pinsel?“

„Nein.“

„Mir auch nicht.“

Und schon beginnt eine Unterhaltung, die mit einem Lächeln endet.

Der Kreativtreff – wo niemand allein malen muss

Viele Menschen glauben, Kreativität sei eine einsame Angelegenheit. Man sitzt schweigend vor einer Leinwand, starrt konzentriert auf einen Farbklecks und wartet auf die Muse.

Die Wahrheit sieht oft viel lustiger aus.

Im Kreativtreff wird gemeinsam ausprobiert, gelacht und experimentiert. Während die eine Person versucht, einen majestätischen Schwan zu malen, entsteht versehentlich ein sehr überzeugendes Kartoffelgratin. Jemand anderes plant einen Sonnenuntergang und erschafft unbeabsichtigt einen fröhlichen Oktopus.

Und genau darin liegt der Zauber: Perfektion spielt keine Hauptrolle. Freude schon.

 

Einsamkeit hat Angst vor Farbspritzern

Einsamkeit schleicht sich gerne leise an. Sie setzt sich auf die Sofakante, flüstert „Bleib doch heute einfach zuhause“ und behauptet, alle anderen hätten ohnehin schon genug Freunde.

Doch sobald Menschen gemeinsam gestalten, verliert sie ihre Kraft.

Denn beim kreativen Arbeiten entstehen ganz nebenbei Begegnungen. Man fragt nach einer Farbe, tauscht Ideen aus, hilft beim Mischen eines Türkistons oder staunt gemeinsam darüber, wie aus einem zufälligen Klecks plötzlich ein kleiner Drache wird.

Das Gespräch beginnt nicht mit grossen Lebensfragen, sondern oft ganz einfach mit:

„Darf ich mir kurz deinen Goldstift ausleihen?“

Nicht selten entwickelt sich daraus ein ganzer Nachmittag oder Abend voller Geschichten und herzhaften Lachern.

 

Der magische Farbtopf der guten Laune

Alte Alchemisten suchten den Stein der Weisen. Moderne Künstler kennen jedoch ein anderes Geheimnis: den imaginären Farbtopf der guten Laune.

Sein Rezept lautet ungefähr so:

  • Zwei Löffel Neugier,
  • drei Spritzer Mut,
  • eine Handvoll Humor,
  • ein Schuss Kaffee oder Tee,
  • und mindestens ein Klecks Farbe auf der eigenen Kleidung.

Erst wenn jemand verwundert auf das blaue Hemd schaut und sagt: „Das war vorher weiss“, gilt der Kreativtag als offiziell eröffnet.

 

Kunst verbindet Menschen auf wundersame Weise

Es ist erstaunlich, wie schnell sich Fremde kennenlernen, wenn sie gemeinsam gestalten.

Plötzlich wird über Lieblingsfarben gesprochen, über Ferien am See, über lustige Missgeschicke beim Kochen oder über den Hund, der zuhause regelmässig versucht, Pinsel zu apportieren.

Die Leinwand dient dabei fast wie eine magische Landkarte. Jeder Pinselstrich erzählt ein kleines Stück Geschichte, und oft entdeckt man, dass andere ähnliche Träume, Sorgen oder Hoffnungen haben.

Gerade Menschen, die sich einsam fühlen oder nach neuer Inspiration suchen, erleben in einer kreativen Gemeinschaft häufig eine wohltuende Leichtigkeit.

 

Morpheos unsichtbare Zauberformel

Man erzählt sich, im Atelier sei über der Eingangstür ein unsichtbarer Spruch eingraviert:

„Wer mit offenem Herzen eintritt, verlässt den Raum mit mehr Farbe auf den Händen und mehr Freude im Herzen.“

Niemand hat diese Inschrift je gesehen. Doch viele behaupten, ihre Wirkung deutlich gespürt zu haben.

Vielleicht liegt es an der entspannten Atmosphäre. Vielleicht an den fröhlichen Gesprächen. Oder vielleicht doch an Chromatius, dem kleinen Farbgeist, der heimlich ein paar Funken Lebensfreude verteilt.

 

Warum gemeinsames Kreativsein glücklich machen kann

Beim Malen oder Gestalten konzentriert sich der Geist auf Formen, Farben und Ideen. Das Gedankenkarussell wird langsamer, und der Blick richtet sich auf das, was gerade entsteht.

Noch schöner wird dieses Erlebnis, wenn man es teilt.

Ein gemeinsames Staunen über einen gelungenen Farbverlauf, ein spontaner Witz über einen schief geratenen Kreis oder das gegenseitige Ermutigen schaffen eine Atmosphäre, in der sich Menschen willkommen fühlen.

Und oft stellt man überrascht fest: Die Einsamkeit hat sich längst davongeschlichen.

 

Ein kleiner Zauberspruch für alle Kreativen

Falls du einmal zögerst, einen Kreativtreff zu besuchen, probiere diesen augenzwinkernden Spruch:

„Farben hell und Pinsel fein,
ich lade heute Freude ein.
Aus jedem Strich und jedem Licht
entsteht Gemeinschaft – zier dich nicht.
Wo Menschen lachen, malen, träumen,
 muss die Einsamkeit den Platz bald räumen.“

 

Ob er wirklich magisch wirkt? Wissenschaftlich kaum zu beweisen. Doch wer ihn mit einem Schmunzeln aufsagt und anschliessend gemeinsam kreativ wird, erhöht seine Chancen auf einen wunderbaren Tag beträchtlich.

 

Das schönste Kunstwerk entsteht zwischen den Menschen

Am Ende eines Kreativtreffs nimmt jeder sein eigenes Bild mit nach Hause. Manche Werke sind abstrakt, andere detailverliebt, einige bunt wie ein Regenbogen nach einem Sommersturm.

Doch das wertvollste Kunstwerk kann man nicht einrahmen.

Es entsteht in den Begegnungen: in gemeinsamem Lachen, im Mut, Neues auszuprobieren, in kleinen Gesprächen über Pinsel und Farben und in dem guten Gefühl, Teil einer offenen Gemeinschaft zu sein.

Vielleicht beginnt alles mit einem leeren Blatt Papier. Vielleicht mit einem Klecks Ultramarinblau. Vielleicht sogar mit einem verirrten Pinsel, den Chromatius heimlich verschoben hat.

Und vielleicht entdeckt man dabei, dass Kreativität nicht nur Bilder erschafft, sondern auch Brücken zwischen Menschen baut.

Denn im Kunstatelier Morpheo gilt eine uralte magische Weisheit:

Ein Bild kann einen Raum verschönern – aber gemeinsames Gestalten kann einen Tag, ein Herz und manchmal sogar ein ganzes Leben ein wenig heller machen. 🎨✨

 

In diesem Sinne: fühl Dich stets herzlich willkommen in meinem Kunstatelier Morpheo – hier findet jede und jeder ihren/seinen Platz.


Wo Träume Farben finden - Kunstatelier Morpheo, Hauptstrasse 48, 9400 Rorschach/SG - +41 77 487 09 85 - morpheo@gmx.ch

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